Wiener Budget 2018: Neue Parkraumbewirtschaftungen und neue Bezirks-Zentren

Wiener Parkraumbewirtschaftung: Vom Pilot- zum Erfolgsprojekt

Wien (OTS/SPW-K) - „Es gab und gibt immer hitzige Diskussionen rund um das Wiener Parkpickerl, aber schlussendlich hat es überall, wo es gilt, mehr Lebensqualität gebracht“, sagt der SPÖ-Gemeinderatsabgeordnete Ernst Holzmann in seinem heutigen Redebeitrag. Der erste Bezirk, der das Parkpickerl bzw. die Parkraumbewirtschaftung eingeführt hat, war die Innere Stadt im Jahr 1993. „Die letzte Erweiterung fand am 4.September 2016 statt und hat auch massive Auswirkungen auf meinen Heimatbezirk, Simmering, gehabt. Leider hat der nunmehrige FPÖ-Bezirksvorsteher im Elften zuerst nicht gehandelt und dann falsch, indem er Simmering mit unklaren Grenzen dreigeteilt hat. Die Zonengrenzen stimmen nicht mit den Befragungsgrenzen überein“, so Holzmann.

Zwtl.: Neue Zentren kriegt die Stadt =

„Mit dem Stadtentwicklungsplan 2025 sorgen wir dafür, dass neue Entwicklungen und Erkenntnisse im Bereich der Stadtplanung auch Umsetzung finden“, hält die SPÖ-Gemeinderatsabgeordnete Luise Däger-Gregori in ihrem Redebeitrag fest. „Aktuell wird dazu ein Fachkonzept erarbeitet, das Chancen für neue Zentren innerhalb von Stadtentwicklungsgebieten schafft und die Belebung ‚alter’ Zentren ermöglicht. Damit schaffen wir kleinteilige Versorgungsstrukturen in den Bezirken, die für kürzere Wege sorgen und leisten einen weiteren Beitrag zur Verkehrsberuhigung“, so Däger-Gregori.

Weiters sieht der Budgetentwurf vor, die Lobau noch mehr Wienerinnen und Wienern zugänglich zu machen: Der „Josefsteg“ (Schilfbrücke Lobau) im Naherholungsgebiet ist in die Jahre gekommen. Er wird saniert und in Form eines 135 Meter langen Rad- und Fußwegs neu errichtet werden. „Die Wiener Lobau ist meiner Ansicht nach das schönste Naherholungsgebiet Wiens. Wir wollen, das möglichst viele etwas davon haben“, sagt Däger-Gregori.

Zwtl.: Es werde Licht =

154.000 Beleuchtungskörper mit 244.000 Lampen erleuchten Wien. 50.000 davon werden bis 2020 komplett auf LED-Leuchtmittel umgestellt, um das Licht dorthin zu werfen, wo es gebraucht wird: auf den Boden – nicht in den Himmel. „Das bedeutet einen geringeren Energieverbrauch bei gleich viel Licht und weniger Lichtverschmutzung. Aber moderne und zeitgemäße Beleuchtung ist nicht nur für den Klimaschutz relevant. Mit der richtigen Beleuchtung kann auch das Sicherheitsgefühl in Wien gestärkt werden. Wir wollen den Menschen die Angsträume nehmen, das ist in dem Budgetentwurf vorgesehen und das werden auch umsetzen“, so die SPÖ-Gemeinderätin Silvia Rubik.

Zwtl.: Zukunft planen =

„Unsere Städte stehen vor zahlreichen Herausforderungen. Wir wollen schonend mit Ressourcen umgehen, ohne dabei an Lebensqualität einzubüßen“, so der SPÖ-Gemeinderatsabgeordnete Omar Al-Rawi, der sich bei der MA 18 für die wichtige Grundlagenforschung in dem Bereich bedankt. „Nicht zuletzt dank der Vorreiterstellung der Stadt ist es uns gelungen, die Urban Future Konferenz nächstes Jahr nach Wien zu holen“, sagt Al-Rawi.

Einen Schwerpunkt in Sachen Stadtentwicklung für das kommende Jahr sieht er in der Entwicklung der Gründerzeitviertel: „Es geht dabei um eine aktive Gestaltung. Wir wollen das Image der Stadtteile verbessern. Hier gibt es noch viel Potenzial, das wir nutzen wollen“, so Al-Rawi. Besonders erfreulich ist für Al-Rawi der neue Standort des Pharma-Konzerns Boehringer-Ingelheim in Meidling: Der Konzern investiert 700 Millionen Euro und wird dadurch etwa 500 hochwertige Arbeitsplätze in den Bezirk bringen. Weiters entstehen in der „Wildgarten-Siedlung“ rund 1.100 neue Wohnungen, davon rund 100 neue Gemeindewohnungen.

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