FWW-Baron: Wiener Linien werben in skandalöser Weise für UBER

Uber laut WL die „perfekte Ergänzung zu öffentlichen Verkehrsmitteln“

Wien (OTS) - Eine unfassbare Verhöhnung der Steuerzahler deckt der Präsident der Freiheitlichen Wirtschaft, LAbg. Karl Baron, heute auf: Die Wiener Linien werben mit einer Kooperation mit dem äußerst umstrittenen Fahrtendienst Uber. „Die SPÖ-nahen Wiener Linien erhalten rund 750 Mio. Euro pro Jahr aus dem Wiener Steuertopf und haben erst jetzt wieder die Fahrpreise erhöht – und kooperieren dann mit einem höchst umstrittenen Fahrtendienst, der in Österreich keine Steuern bezahlt und im Verdacht steht, seine Fahrer in prekären Arbeitsverhältnissen auszubeuten“, versteht Baron die Bereitschaft zu dieser Kooperation nicht. Zudem seien Klagen gegen Uber anhängig – es sei nicht einmal sicher, dass das so ausgeübte Gewerbe in Österreich zukünftig überhaupt bestehen könne.

Wenn die Wiener Linien schon mit dem Transportgewerbe kooperieren wollen, dann sollten sie vielmehr Gutscheine für legale Taxis anbieten, die ohnehin unter dem Druck von Uber stöhnen. Das Taxigewerbe in Wien hat lange Tradition, die abzuführenden Steuern bleiben in Österreich und die Fahrer werden nicht ausgebeutet. „Anstatt jene zu fördern, die sich an die Spielregeln halten, geht die Stadt Wien via Wiener Linien eine Kooperation mit denen ein, die im Verdacht stehen, das nicht zu tun“, kritisiert Baron. „Schließlich gibt es bei Mietwagen nach jeder Fahrt eine `Rückkehrpflicht´ zum Firmensitz – ich kann mir nicht vorstellen dass Uber-Autos mit Wiener Neustädter, Klagenfurter oder gar Linzer Kennzeichen daran halten“, will sich Baron nicht für dumm verkaufen lassen.

Er kritisiert auch den Obmann der Wiener Taxiinnung Gökhan Keskin für seine Untätigkeit im Kampf gegen Uber. „Es kann nicht sein dass die Taxi-Unternehmer und deren Lenker von einer Vertretung, die vielleicht andere Interessen verfolgt, derart im Stich gelassen wird“, fordert Baron Keskin zum Handeln auf und verspricht Anfragen zu der Kooperation zwischen den Wiener Linien und Uber im Wiener Gemeinderat.

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