- 21.11.2017, 15:04:16
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VP-Olischar zu Budget: Chaoskurs wird im Verkehrs- und Stadtplanungsressort fortgesetzt
Tun, was richtig ist - Stadtentwicklung muss proaktiv angegangen werden – In der Verkehrspolitik darf nicht weiter über die Bürger drübergefahren werden
Utl.: Tun, was richtig ist - Stadtentwicklung muss proaktiv
angegangen werden – In der Verkehrspolitik darf nicht weiter
über die Bürger drübergefahren werden =
Wien (OTS) - „Anlässlich des Budgetvoranschlags 2018 muss man
neuerlich konstatieren, dass im Verkehr- und Stadtplanungsressort der
rot-grüne Chaoskurs fortgesetzt wird“, so ÖVP Wien Gemeinderätin
Elisabeth Olischar in der heutigen Budgetdebatte.
Im Bereich des Verkehrs gebe es wieder einmal einige offene
Baustellen. So herrsche aufgrund der neuen Leihradunternehmen großer
Ärger und Unmut in der Bevölkerung. Deren Räder sorgen für
Behinderung im Straßenverkehr und stellen eine Belastung dar. „Hier
muss sich das Verkehrsressort und die Mobilitätsagentur mit den
Betreibern endlich an einen Tisch setzen und ein Konzept und neue
Regeln ausarbeiten“, so Olischar weiter.
Auch die Verlegung des Radweges beim Künstlerhaus, wodurch eine
Fahrspur wegfallen soll, zeige wie die Verkehrsstadträtin über die
Bürgerinnen und Bürger drüberfahren will. Und das, obwohl Bezirk und
ÖAMTC massive Bedenken geäußert haben. Und beim Öffentlichen Verkehr
dürfe nicht auf die Pendler vergessen werden. „Hier muss man die
Kooperation mit Niederösterreich suchen und den Ausbau von Park and
Ride Anlagen, der S-Bahn und der U-Bahn forcieren“, so Olischar
weiter.
In Zusammenhang mit der Planung verstärke sich immer mehr das Gefühl,
dass in Wien Stadtentwicklung einfach nur passiert, aber dieses Thema
seitens der Stadträtin nicht proaktiv angegangen werde. „Vieles wird
anderen oder dem Zufall überlassen und die diversen Konzepte, wie vor
allem auch das Hochhauskonzept lassen klare Definitionen völlig
offen“, so Olischar. Es genüge nicht Wohnbauten auf die grüne Wiese
zu stellen, sondern es brauche die richtigen Rahmenbedingungen und es
muss auch das soziale und das städtebauliche Umfeld verstärkt bei den
Planungen berücksichtigt werden. „Tun, was richtig ist. Das muss auch
endlich für das Verkehrs- und Stadtplanungsressort in Wien gelten“,
so Olischar abschließend.
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