VP-Olischar zu Budget: Chaoskurs wird im Verkehrs- und Stadtplanungsressort fortgesetzt

Tun, was richtig ist - Stadtentwicklung muss proaktiv angegangen werden – In der Verkehrspolitik darf nicht weiter über die Bürger drübergefahren werden

Wien (OTS) - „Anlässlich des Budgetvoranschlags 2018 muss man neuerlich konstatieren, dass im Verkehr- und Stadtplanungsressort der rot-grüne Chaoskurs fortgesetzt wird“, so ÖVP Wien Gemeinderätin Elisabeth Olischar in der heutigen Budgetdebatte.

Im Bereich des Verkehrs gebe es wieder einmal einige offene Baustellen. So herrsche aufgrund der neuen Leihradunternehmen großer Ärger und Unmut in der Bevölkerung. Deren Räder sorgen für Behinderung im Straßenverkehr und stellen eine Belastung dar. „Hier muss sich das Verkehrsressort und die Mobilitätsagentur mit den Betreibern endlich an einen Tisch setzen und ein Konzept und neue Regeln ausarbeiten“, so Olischar weiter.

Auch die Verlegung des Radweges beim Künstlerhaus, wodurch eine Fahrspur wegfallen soll, zeige wie die Verkehrsstadträtin über die Bürgerinnen und Bürger drüberfahren will. Und das, obwohl Bezirk und ÖAMTC massive Bedenken geäußert haben. Und beim Öffentlichen Verkehr dürfe nicht auf die Pendler vergessen werden. „Hier muss man die Kooperation mit Niederösterreich suchen und den Ausbau von Park and Ride Anlagen, der S-Bahn und der U-Bahn forcieren“, so Olischar weiter.

In Zusammenhang mit der Planung verstärke sich immer mehr das Gefühl, dass in Wien Stadtentwicklung einfach nur passiert, aber dieses Thema seitens der Stadträtin nicht proaktiv angegangen werde. „Vieles wird anderen oder dem Zufall überlassen und die diversen Konzepte, wie vor allem auch das Hochhauskonzept lassen klare Definitionen völlig offen“, so Olischar. Es genüge nicht Wohnbauten auf die grüne Wiese zu stellen, sondern es brauche die richtigen Rahmenbedingungen und es muss auch das soziale und das städtebauliche Umfeld verstärkt bei den Planungen berücksichtigt werden. „Tun, was richtig ist. Das muss auch endlich für das Verkehrs- und Stadtplanungsressort in Wien gelten“, so Olischar abschließend.

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