- 21.11.2017, 11:35:42
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„WELTjournal“ und „WELTjornal +“ am 22. November: „USA – Profit vor Gesundheit“ und „Abstieg – Der amerikanische Alptraum“
Wien (OTS) - Seit einem Jahr ist US-Präsident Donald Trump nun im Amt
– und setzt nach wie vor alles in Bewegung, um die Gesundheitsreform
seines Vorgängers auszuhebeln. Nachdem es Trump nicht gelungen ist,
Obamacare im Kongress abzuschaffen, versucht er nun, die Reform
stückchenweise per Dekret zu annullieren und staatliche Zuschüsse zu
streichen. Trumps Pläne könnten für Millionen Amerikaner den Verlust
ihrer Gesundheitsversorgung bedeuten. Das „WELTjournal“ – präsentiert
von Cornelia Vospernik – zeigt dazu am Mittwoch, dem 22. November
2017, um 22.30 Uhr in ORF 2 die Reportage „USA – Profit vor
Gesundheit“.
Im „WELTjournal +“ folgt um 23.05 Uhr die Dokumentation „Abstieg –
Der amerikanische Alptraum“.
WELTjournal: „USA – Profit vor Gesundheit“
„WELTjournal“-Reporterin Julieta Rudich zeigt im republikanisch
dominierten US-Bundesstaat Georgia die Ängste und Hoffnungen der
Menschen angesichts des unsicheren und komplizierten
Gesundheitswesens, das von Anfang an als heikler Kompromiss galt.
Trumps Angriffe auf Obamacare treiben die Preise für Versicherungen
massiv in die Höhe. Warum schafft es das mächtigste Land der Welt
nicht, allen Staatsbürgern eine medizinische Versorgung zu
garantieren? Ist dieser für viele kranke Menschen lebensbedrohliche
Zustand auf die Unfähigkeit des Systems zurückzuführen, oder hat das
kränkelnde amerikanische Gesundheitswesen mit ideologischer und
kultureller Prägung zu tun? Ein Clown bei einer Parade in der
Hauptstadt Atlanta bringt es auf den Punkt: „Medizinische Versorgung
ist in den USA ein Business, das Profite generieren soll.“
WELTjournal +: „Abstieg – Der amerikanische Alptraum“
Die USA haben die Wirtschaftskrise längst überwunden und die
Konjunktur ist auf Erfolgshoch. Doch während die US-Wirtschaft wieder
gut dasteht, geht es vielen Amerikanern schlechter als vor der Krise.
Die Mittelschicht ist ärmer als je zuvor.
Das „WELTjournal +“ porträtiert die wachsende Schicht der „Working
Poor“, die trotz Arbeit arm sind. Wie Germania, die zwei Jobs hat, 16
Stunden am Tag arbeitet und dennoch mit ihren drei Kindern in einem
Motel-Zimmer wohnt, weil sie sich die Kaution für eine Wohnung nicht
leisten kann. Oder Joe, der mit seiner Familie in einem Zelt auf dem
Pfarr-Parkplatz lebt und sich als Tagelöhner durchschlägt. Es sind
Menschen, die mit einem Stundenlohn von 8,50 Dollar über die Runden
kommen müssen, während die Großkonzerne, für die sie arbeiten, enorme
Gewinne machen. Eine Reportage über die Ungerechtigkeiten des
amerikanischen Traums, der für die Mehrheit der US-Amerikaner längst
nicht mehr zu gelten scheint.
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