„WELTjournal“ und „WELTjornal +“ am 22. November: „USA – Profit vor Gesundheit“ und „Abstieg – Der amerikanische Alptraum“

Wien (OTS) - Seit einem Jahr ist US-Präsident Donald Trump nun im Amt – und setzt nach wie vor alles in Bewegung, um die Gesundheitsreform seines Vorgängers auszuhebeln. Nachdem es Trump nicht gelungen ist, Obamacare im Kongress abzuschaffen, versucht er nun, die Reform stückchenweise per Dekret zu annullieren und staatliche Zuschüsse zu streichen. Trumps Pläne könnten für Millionen Amerikaner den Verlust ihrer Gesundheitsversorgung bedeuten. Das „WELTjournal“ – präsentiert von Cornelia Vospernik – zeigt dazu am Mittwoch, dem 22. November 2017, um 22.30 Uhr in ORF 2 die Reportage „USA – Profit vor Gesundheit“.

Im „WELTjournal +“ folgt um 23.05 Uhr die Dokumentation „Abstieg – Der amerikanische Alptraum“.

WELTjournal: „USA – Profit vor Gesundheit“

„WELTjournal“-Reporterin Julieta Rudich zeigt im republikanisch dominierten US-Bundesstaat Georgia die Ängste und Hoffnungen der Menschen angesichts des unsicheren und komplizierten Gesundheitswesens, das von Anfang an als heikler Kompromiss galt. Trumps Angriffe auf Obamacare treiben die Preise für Versicherungen massiv in die Höhe. Warum schafft es das mächtigste Land der Welt nicht, allen Staatsbürgern eine medizinische Versorgung zu garantieren? Ist dieser für viele kranke Menschen lebensbedrohliche Zustand auf die Unfähigkeit des Systems zurückzuführen, oder hat das kränkelnde amerikanische Gesundheitswesen mit ideologischer und kultureller Prägung zu tun? Ein Clown bei einer Parade in der Hauptstadt Atlanta bringt es auf den Punkt: „Medizinische Versorgung ist in den USA ein Business, das Profite generieren soll.“

WELTjournal +: „Abstieg – Der amerikanische Alptraum“

Die USA haben die Wirtschaftskrise längst überwunden und die Konjunktur ist auf Erfolgshoch. Doch während die US-Wirtschaft wieder gut dasteht, geht es vielen Amerikanern schlechter als vor der Krise. Die Mittelschicht ist ärmer als je zuvor.
Das „WELTjournal +“ porträtiert die wachsende Schicht der „Working Poor“, die trotz Arbeit arm sind. Wie Germania, die zwei Jobs hat, 16 Stunden am Tag arbeitet und dennoch mit ihren drei Kindern in einem Motel-Zimmer wohnt, weil sie sich die Kaution für eine Wohnung nicht leisten kann. Oder Joe, der mit seiner Familie in einem Zelt auf dem Pfarr-Parkplatz lebt und sich als Tagelöhner durchschlägt. Es sind Menschen, die mit einem Stundenlohn von 8,50 Dollar über die Runden kommen müssen, während die Großkonzerne, für die sie arbeiten, enorme Gewinne machen. Eine Reportage über die Ungerechtigkeiten des amerikanischen Traums, der für die Mehrheit der US-Amerikaner längst nicht mehr zu gelten scheint.

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