Mailath-Pokorny zu Budget 2018: Wiener Kulturbudget auf hohem Niveau stabil

Wien (OTS) - „Das Wiener Kulturbudget hat sich auf hohem Niveau stabilisiert. Damit bleibt die Stadt Wien auch im Jahr 2018 ein verlässlicher Partner für Kulturschaffende“, sagte Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny im Zuge der Gemeinderatsdebatte zum Budget 2018 gestern Abend. „Wien bekennt sich auch weiterhin zu einer starken Kulturförderung. Wenn wir Kunst und Kultur unterstützen, investieren wir in die Zukunft“, unterstrich Mailath-Pokorny.

„Die Kultur in Wien ist Teil der DNA dieser Stadt.“ Dass Wien in zahlreichen internationalen Studien Top-Rankings einnimmt, ist für den amtsführenden Stadtrat daher kein Zufall, sondern Ergebnis einer zielgerichteten und erfolgreich geführten Investitionspolitik.

Investitionen in Kultur & Infrastruktur =

Das Kulturbudget der Stadt Wien für das Jahr 2018 bleibt auf hohem Niveau stabil. Dieses beinhaltet die Aktivitäten der Kulturabteilung, die Wien Bibliothek, das Stadt- und Landesarchiv, das Wien Museum sowie den Bereich Wissenschaften.
Das zeitgenössische Kunstschaffen wird auf anhaltend hohem Niveau gefördert, erfolgreiche neue Förderschienen wie SHIFT sollen gezielt Anreize zu innovativen Projekten im Kunst- und Kulturbetrieb setzen. Mit KÖR (Kunst im Öffentlichen Raum) sichert die Stadt Wien die Präsenz von sowie den Zugang zu zeitgenössischer Kunst im öffentlichen Raum.
Für das kommende Jahr sind darüber hinaus verstärkt Investitionen in die Infrastruktur geplant. Konkret umfassen diese die Sanierung und Restaurierung historischer, kultureller Bauten und Gedenkstätten, wie die Secession, das Volkstheater oder auch das Freud Museum, die nach vielen Jahrzehnten intensiver Nutzung erneuert oder erweitert werden. Teil des Infrastrukturpakets bildet ebenso die Renovierung von Friedhöfen, wie des jüdischen Friedhofs in der Seegasse und des Friedhofs Sankt Marx – beide sind langfristig angelegte Projekte.

Wissenschaftscall zur Gründung der österreichischen Republik =

Anlässlich des 100. Gründungsjahres der Republik Österreich im Jahr 2018, sowie des Jubiläums „100 Jahre demokratisch-republikanisches Wien“, veranlasste das Wissenschaftsreferat der Kulturabteilung der Stadt Wien gemeinsam mit der ÖAW (Österreichischen Akademie der Wissenschaften) einen mit insgesamt 600.000,- Euro dotierten Projekt-Call. „Wir wollen das Jahr 1918 aus dem toten Winkel des kollektiven Gedächtnisses befreien und offenlegen, welche gewaltige, wenngleich gewaltlose Zäsur der Übergang von einem über 600-jährigen monarchischen Herrschaftssystem zu einem demokratischen Staat darstellte, dessen Überleben damals die meisten bezweifelten“, erklärte Mailath-Pokorny in seiner Funktion als Wissenschaftsstadtrat. „Wir wollen aber auch die Kontinuitäten aufspüren, die unter der Sollbruchstelle 1918 weiter verliefen und speziell in Wien bis in das jetzige Jahrhundert unser Dasein, unseren Lebensraum und Lebensgewohnheiten prägen“, so Mailath weiter. Die von Fachjuroren bestimmten zwölf Siegerprojekte dieses Calls werden zurzeit elaboriert. Die wissenschaftlichen Ergebnisse werden schließlich 2018 präsentiert.

Wiener Vorlesungen NEU =

Seit 30 Jahren bereichern die Wiener Vorlesungen als wissenschaftliches Veranstaltungsformat den Kulturkalender der Stadt Wien. Als lebendiges und innovatives Wissenschaftsformat werden die Wiener Vorlesungen ab kommendem Jahr neue inhaltliche und strukturelle Schwerpunkte, wie Kooperationen mit wissenschaftlichen Einrichtungen, mit denen an unterschiedlichen Orten in Wien Veranstaltungen durchgeführt werden, setzen. Als frei zugängliches Dialogforum der Stadt wird die Wiener Bevölkerung auf breiter Basis eingeladen, mit ExpertInnen und Nachwuchstalenten aus unterschiedlichsten wissenschaftlichen Disziplinen in Kontakt zu treten.

Projekt „Dreiklang“ - Zusammenlegung der IT von MA14, KAV, AKH zur MA01 =

Einen weiteren Schwerpunkt im Budget bilden Investitionen im Bereich IKT (Informations- und Kommunikationstechnologie). Die MA14 wickelt als interne Auftragnehmerin eine Vielzahl wichtiger IKT-Projekte der Stadt Wien ab, darunter die Projekte "Kommunikation 2020" und die "Druckerstrategie". Ziel dieser ist, sämtliche Arbeitsprozesse effizienter und kostengünstiger zu gestalten. Eines der größten Konsolidierungsprojekte der Stadt Wien stellt "Dreiklang“ dar. Dabei wird künftig die IT von MA14, KAV und AKH zur Magistratsabteilung 01 zusammengelegt. "Ziel ist es, bis 2020 50 Millionen Euro ohne Personalabbau einzusparen", betonte Stadtrat Andreas Mailath-Pokorny im Zuge der Gemeinderatsdebatte zum Voranschlag 2018.

Zielorientierte Förderungen und Sanierungsmaßnahmen machen Wien zur Top-Sportstadt =

Auf Initiative von Sportstadtrat Andreas Mailath-Pokorny wurde Anfang des Jahres die sogenannte „Vereinsmillion“ ins Leben gerufen. Damit soll kleinen Sportvereinen und Kleinstanlagen bei dringenden Sofortmaßnahmen unmittelbar und unbürokratisch geholfen werden. Die Initiative wurde mit großer Resonanz angenommen, die Erfolgsgeschichte „Vereinsmillion“ wird daher auch 2018 fortgesetzt. „Zusätzlich sanieren wir im Laufe der nächsten Monate Großanlagen, wie etwa sämtliche Rundturnhallen. Damit schaffen wir eine Win-win-win-Situation – für SportlerInnen, Vereine und die Stadt“, zeigte sich Sportstadtrat Andreas Mailath-Pokorny erfreut.

Neben der aktiven Sportausübung kommt aber auch dem passiven Sportvergnügen, der Ermöglichung von Großevents, ein wichtiger Stellenwert zu. So bringt die Sportstadt Wien nach der erfolgreichen Beachvolleyball-Weltmeisterschaft auf der Donauinsel nun die Beach Major Series dauerhaft in die österreichische Hauptstadt.
Auch LäuferInnen und deren Fans kommen 2018 voll auf ihre Kosten:
beim Vienna City Marathon(VCM). Nur zwölf Marathons verfügen über das Top-Gütesiegel des Weltverbandes - der VCM ist einer davon. Zu den Top-Sportevents zählen mittlerweile auch die Erste Bank Open 500, die kommendes Jahr traditionell mit zahlreichen Tennisstars in der Wiener Stadthalle begangen werden. Allein heuer erzielten die Erste Bank Open 500 einen ZuseherInnen-Rekord, der 2018 getoppt werden soll.

Neues Corporate Design für Stadt Wien =

Im Rahmen des Wiener Reformprogramms "Wien neu denken" soll 2018 eine neue, einheitliche Stadtmarke entwickelt werden. Ziel des neuen Corporate Designs ist ein einheitlicher Auftritt der Stadt Wien, der eine effizientere Kommunikation auf der einen Seite und eine Steigerung des Wiedererkennungswertes auf der anderen Seite ermöglichen soll.

Rückfragen & Kontakt:

Mag.a Daniela Mantarliewa
Mediensprecherin Stadtrat Kultur, Wissenschaft & Sport
Tel.: +43 1 4000 81854
daniela.mantarliewa@wien.gv.at

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