- 21.11.2017, 09:23:47
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Mailath-Pokorny zu Budget 2018: Wiener Kulturbudget auf hohem Niveau stabil
Wien (OTS) - „Das Wiener Kulturbudget hat sich auf hohem Niveau
stabilisiert. Damit bleibt die Stadt Wien auch im Jahr 2018 ein
verlässlicher Partner für Kulturschaffende“, sagte Kulturstadtrat
Andreas Mailath-Pokorny im Zuge der Gemeinderatsdebatte zum Budget
2018 gestern Abend. „Wien bekennt sich auch weiterhin zu einer
starken Kulturförderung. Wenn wir Kunst und Kultur unterstützen,
investieren wir in die Zukunft“, unterstrich Mailath-Pokorny.
„Die Kultur in Wien ist Teil der DNA dieser Stadt.“ Dass Wien in
zahlreichen internationalen Studien Top-Rankings einnimmt, ist für
den amtsführenden Stadtrat daher kein Zufall, sondern Ergebnis einer
zielgerichteten und erfolgreich geführten Investitionspolitik.
Investitionen in Kultur & Infrastruktur =
Das Kulturbudget der Stadt Wien für das Jahr 2018 bleibt auf hohem
Niveau stabil. Dieses beinhaltet die Aktivitäten der Kulturabteilung,
die Wien Bibliothek, das Stadt- und Landesarchiv, das Wien Museum
sowie den Bereich Wissenschaften.
Das zeitgenössische Kunstschaffen wird auf anhaltend hohem Niveau
gefördert, erfolgreiche neue Förderschienen wie SHIFT sollen gezielt
Anreize zu innovativen Projekten im Kunst- und Kulturbetrieb setzen.
Mit KÖR (Kunst im Öffentlichen Raum) sichert die Stadt Wien die
Präsenz von sowie den Zugang zu zeitgenössischer Kunst im
öffentlichen Raum.
Für das kommende Jahr sind darüber hinaus verstärkt Investitionen in
die Infrastruktur geplant. Konkret umfassen diese die Sanierung und
Restaurierung historischer, kultureller Bauten und Gedenkstätten, wie
die Secession, das Volkstheater oder auch das Freud Museum, die nach
vielen Jahrzehnten intensiver Nutzung erneuert oder erweitert werden.
Teil des Infrastrukturpakets bildet ebenso die Renovierung von
Friedhöfen, wie des jüdischen Friedhofs in der Seegasse und des
Friedhofs Sankt Marx – beide sind langfristig angelegte Projekte.
Wissenschaftscall zur Gründung der österreichischen Republik =
Anlässlich des 100. Gründungsjahres der Republik Österreich im Jahr
2018, sowie des Jubiläums „100 Jahre demokratisch-republikanisches
Wien“, veranlasste das Wissenschaftsreferat der Kulturabteilung der
Stadt Wien gemeinsam mit der ÖAW (Österreichischen Akademie der
Wissenschaften) einen mit insgesamt 600.000,- Euro dotierten
Projekt-Call. „Wir wollen das Jahr 1918 aus dem toten Winkel des
kollektiven Gedächtnisses befreien und offenlegen, welche gewaltige,
wenngleich gewaltlose Zäsur der Übergang von einem über 600-jährigen
monarchischen Herrschaftssystem zu einem demokratischen Staat
darstellte, dessen Überleben damals die meisten bezweifelten“,
erklärte Mailath-Pokorny in seiner Funktion als
Wissenschaftsstadtrat. „Wir wollen aber auch die Kontinuitäten
aufspüren, die unter der Sollbruchstelle 1918 weiter verliefen und
speziell in Wien bis in das jetzige Jahrhundert unser Dasein, unseren
Lebensraum und Lebensgewohnheiten prägen“, so Mailath weiter. Die von
Fachjuroren bestimmten zwölf Siegerprojekte dieses Calls werden
zurzeit elaboriert. Die wissenschaftlichen Ergebnisse werden
schließlich 2018 präsentiert.
Wiener Vorlesungen NEU =
Seit 30 Jahren bereichern die Wiener Vorlesungen als
wissenschaftliches Veranstaltungsformat den Kulturkalender der Stadt
Wien. Als lebendiges und innovatives Wissenschaftsformat werden die
Wiener Vorlesungen ab kommendem Jahr neue inhaltliche und
strukturelle Schwerpunkte, wie Kooperationen mit wissenschaftlichen
Einrichtungen, mit denen an unterschiedlichen Orten in Wien
Veranstaltungen durchgeführt werden, setzen. Als frei zugängliches
Dialogforum der Stadt wird die Wiener Bevölkerung auf breiter Basis
eingeladen, mit ExpertInnen und Nachwuchstalenten aus
unterschiedlichsten wissenschaftlichen Disziplinen in Kontakt zu
treten.
Projekt „Dreiklang“ - Zusammenlegung der IT von MA14, KAV, AKH
zur MA01 =
Einen weiteren Schwerpunkt im Budget bilden Investitionen im Bereich
IKT (Informations- und Kommunikationstechnologie). Die MA14 wickelt
als interne Auftragnehmerin eine Vielzahl wichtiger IKT-Projekte der
Stadt Wien ab, darunter die Projekte "Kommunikation 2020" und die
"Druckerstrategie". Ziel dieser ist, sämtliche Arbeitsprozesse
effizienter und kostengünstiger zu gestalten. Eines der größten
Konsolidierungsprojekte der Stadt Wien stellt "Dreiklang“ dar. Dabei
wird künftig die IT von MA14, KAV und AKH zur Magistratsabteilung 01
zusammengelegt. "Ziel ist es, bis 2020 50 Millionen Euro ohne
Personalabbau einzusparen", betonte Stadtrat Andreas Mailath-Pokorny
im Zuge der Gemeinderatsdebatte zum Voranschlag 2018.
Zielorientierte Förderungen und Sanierungsmaßnahmen machen
Wien zur Top-Sportstadt =
Auf Initiative von Sportstadtrat Andreas Mailath-Pokorny wurde Anfang
des Jahres die sogenannte „Vereinsmillion“ ins Leben gerufen. Damit
soll kleinen Sportvereinen und Kleinstanlagen bei dringenden
Sofortmaßnahmen unmittelbar und unbürokratisch geholfen werden. Die
Initiative wurde mit großer Resonanz angenommen, die
Erfolgsgeschichte „Vereinsmillion“ wird daher auch 2018 fortgesetzt.
„Zusätzlich sanieren wir im Laufe der nächsten Monate Großanlagen,
wie etwa sämtliche Rundturnhallen. Damit schaffen wir eine
Win-win-win-Situation – für SportlerInnen, Vereine und die Stadt“,
zeigte sich Sportstadtrat Andreas Mailath-Pokorny erfreut.
Neben der aktiven Sportausübung kommt aber auch dem passiven
Sportvergnügen, der Ermöglichung von Großevents, ein wichtiger
Stellenwert zu. So bringt die Sportstadt Wien nach der erfolgreichen
Beachvolleyball-Weltmeisterschaft auf der Donauinsel nun die Beach
Major Series dauerhaft in die österreichische Hauptstadt.
Auch LäuferInnen und deren Fans kommen 2018 voll auf ihre Kosten:
beim Vienna City Marathon(VCM). Nur zwölf Marathons verfügen über das
Top-Gütesiegel des Weltverbandes - der VCM ist einer davon. Zu den
Top-Sportevents zählen mittlerweile auch die Erste Bank Open 500, die
kommendes Jahr traditionell mit zahlreichen Tennisstars in der
Wiener Stadthalle begangen werden. Allein heuer erzielten die Erste
Bank Open 500 einen ZuseherInnen-Rekord, der 2018 getoppt werden
soll.
Neues Corporate Design für Stadt Wien =
Im Rahmen des Wiener Reformprogramms "Wien neu denken" soll 2018 eine
neue, einheitliche Stadtmarke entwickelt werden. Ziel des neuen
Corporate Designs ist ein einheitlicher Auftritt der Stadt Wien, der
eine effizientere Kommunikation auf der einen Seite und eine
Steigerung des Wiedererkennungswertes auf der anderen Seite
ermöglichen soll.
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