- 20.11.2017, 23:27:12
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- OTS0205
29. Wiener Gemeinderat (14)
Spezialdebatte: Geschäftsgruppe Kultur, Wissenschaft und Sport
Utl.: Spezialdebatte: Geschäftsgruppe Kultur, Wissenschaft und Sport =
Wien (OTS/RK) - GRin Susanne Bluma (SPÖ) sagte, Kultur sei die „große
Stärke dieser Stadt“; in Zeiten der Krise sei das Budget gehalten
worden. Das Kulturbudget mache zwei Prozent des Wiener Gesamtbudgets
aus. Als aktuelle Infrastrukturprojekte nannte sie den Umbau des Wien
Museums, das neue Beethoven-Museum in Heiligenstadt, die
Generalsanierung des Sigmund-Freud-Museums und die Generalsanierung
der Secession.
GR Dr. Wolfgang Ulm (ÖVP) kritisierte die „Trägheit des Ressorts“.
Unter anderem fehle es an einem Betriebskonzept für die Vereinigten
Bühnen Wien (VBW) und an einem Sanierungsplan für die Wiener
Symphoniker – diesbezüglich brachte er einen Antrag ein.
GR DI Martin Margulies (Grüne) warf der FPÖ vor, „gegen alles“ zu
stimmen, was mit Erinnerungskultur zu tun habe. Als Beispiel nannte
er das KÖR-Projekt am Aspangbahnhof. Weiters warf er der FPÖ vor,
„unliebsame Kultur“ abschaffen zu wollen. Den Presse- und
Informationsdienst betreffend gab er bekannt, dass öffentliche
Inserate weiter reduziert würden.
GR Mag. Gerald Ebinger (FPÖ) sprach sich gegen die Aufstockung des
„Winterthur-Gebäudes“ am Karlsplatz aus. Weiters kritisierte er die
Vereinskonstruktion rund um die Subvention der Musikveranstaltung
„Hafen Open Air“.
GRin Mag.a Sybille Straubinger (SPÖ) war der Ansicht, dass die
Wissenschaft „integraler Bestandteil der Stadtpolitik“ sei und „der
Schlüssel für die Zukunft unserer Stadt“. Obwohl Forschung,
Technologie und Entwicklung über mehrere Ressorts verteilt seien,
funktioniere die Zusammenarbeit. Wissenschaft sei „sehr breit
aufgestellt“, als Beispiel nannte sie die kürzlich stattgefundene 3.
Innovationskonferenz, die auch geisteswissenschaftliche Themen
behandelte.
Laut GRin Ricarda Bianca Berger (FPÖ) gebe es „viel zu viel rote
Kulturpolitik“, grüne Kulturpolitik sei hingegen „Schweigen im
Walde“. Bei den Subventionen für die „Wien Woche“, das WUK und das
Amerlinghaus gehe es laut Berger um den Erhalt von politischen
Netzwerken; gefördert würden nur „politisch zuverlässige“
KünstlerInnen.
(Forts.) hie/grm
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