- 16.11.2017, 10:39:13
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Unfall auf Wienzeile bestätigt ÖAMTC-Kritik an Fahrstreifenwegnahmen (+ Foto)
Ölspur verursachte extremen Rückstau auf Zweierlinie und Ring
Utl.: Ölspur verursachte extremen Rückstau auf Zweierlinie und Ring =
Wien (OTS) - Eine Ölspur auf der Linken Wienzeile führte am
Mittwochnachmittag zu massiven Rückstauungen im Bereich der
Zweierlinie und des Ringes. Besonders betroffen war auch die
Lothringerstraße – also jene Straße, in der nach dem Wunsch von
Verkehrsstadträtin Maria Vassilakou eine Kfz-Spur dauerhaft
gestrichen werden soll. "Die Behinderung auf der Wienzeile hat
gezeigt, wie anfällig wesentliche Verkehrsachsen der Stadt sind.
Schon ein kleines Problem kann stundenlange Staus verursachen. Die
Wegnahme von Fahrstreifen, z. B. am Getreidemarkt oder – wie jetzt
aktuell – auf der Lothringerstraße, verschlimmern das Problem
zusätzlich", erklärt ÖAMTC-Jurist Nikolaus Authried. Am Mittwoch
reichte der Stau auf der Lothringerstraße bis zur Johannesgasse.
"Probleme im Verkehrsnetz müssen einkalkuliert werden, es kann nicht
immer vom Idealfall ausgegangen werden, das hat das gestrige Beispiel
anschaulich vor Augen geführt“, so Authried.
Auf Verwunderung stößt beim ÖAMTC auch die Aussage der
Verkehrsstadträtin, wonach die Spurwegnahme auf der Lothringerstraße
nicht fix wäre. "Die Pläne sind bis ins Detail ausgearbeitet und
beschlossen. Am Willen der Stadt gibt es keinen Zweifel – trotz
zahlreicher Kritik. Von den Lösungsvorschlägen der Stadt Wien hat die
Verkehrsstadträtin jenen zur Umsetzung freigegeben, der den
motorisierten Individualverkehr am meisten trifft", stellt Authried
klar. Der Clubjurist verweist in diesem Zusammenhang auf bereits
vorgelegte Alternativ-Vorschläge des ÖAMTC, die den Interessen aller
Verkehrsteilnehmer Rechnung tragen.
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