- 16.11.2017, 09:53:46
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BZÖ-Nikel: Geplanten Nutzungseinschränkungen für heimische Seen schnellstens das Wasser abgraben!
BZÖ begrüßt jüngstes ÖVP-Kärnten Vorhaben bezüglich keinen weiteren Natura-2000 Nachnominierungen
Utl.: BZÖ begrüßt jüngstes ÖVP-Kärnten Vorhaben bezüglich keinen
weiteren Natura-2000 Nachnominierungen =
Klagenfurt (OTS) - „Würden wir nach der Pfeife der Europäischen
Kommission tanzen, müsste wohl halb Kärnten als Natura-2000
Schutzgebiet deklariert werden. Hinzu kommt, dass erstmalig auch
große Kärntner Seen betroffen wären. Damit könnte in letzter
Konsequenz sogar ein Badeverbot einhergehen. Hauptbetroffen wäre
zweifelsohne eine der wichtigsten Säulen im Wirtschaftsgefüge, der
Tourismus. Davon lebt aber unser Land“, betont BZÖ-Kärnten Obmann
Helmut Nikel. Tourismusbetriebe, so Nikel, müssten mit deutlichen
Einbußen rechnen. Es sei daher wesentlich, geschlossen und mit ganzer
Kraft gegen diesen Nominierungswahnsinn aufzutreten. „Der Ossiacher
See ist nicht irgendeinem Tümpel oder Teich, sondern der
Wirtschaftsfaktor in diesem Raum“.
Nikel verlangt, wie Landeshauptmann Dr. Peter Kaiser, dass zuerst
festgestellt und evaluiert wird, wie in anderen Mitgliedsstaaten
Natura-2000 Ausweitungen erfolgen, bevor es überhaupt zu weiteren
Nominierungen kommen kann. „Wir sind Spitzenreiter im Umweltschutz
und brauchen ganz sicher keine Belehrungen oder gar Drohungen aus
Brüssel“, sagt der BZÖ-Obmann.
„Kernproblem der letzten Jahre war vielfach mangelnde
Dialogbereitschaft des Naturschutzreferenten LR Rolf Holub mit
Grundeigentümern von Waldflächen. Deswegen pochte schon damals das
BZÖ auf eine Nominierung der Schutzflächen nur unter der
Voraussetzung, dass diese Flächen im Einvernehmen mit Eigentümern
anzuerkennen sind“, schließt Nikel.
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