• 11.11.2017, 18:04:17
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Eröffnung des neuen JOE-Kellers der Winzerfamilie Dockner

LH Mikl-Leitner gab dem Taufwein den Namen „Harmonie“

Utl.: LH Mikl-Leitner gab dem Taufwein den Namen „Harmonie“ =

St. Pölten (OTS/NLK) - In Höbenbach im Winzerhof der Familie Dockner
fanden heute, Samstag, die Weintaufe und die Eröffnung des neuen
JOE-Kellers statt. Als Patin konnte Sepp Dockner Landeshauptfrau
Johanna Mikl-Leitner begrüßen, die dem Taufwein den Namen „Harmonie“
gab. Gesegnet wurde der Wein von Abt Columban Luser vom Stift
Göttweig. Kellermeister Josef (Joe) Dockner sprach über den Taufwein
und Architekt Lukas Göbl gab Einblicke in die Entstehung des neuen
Kellers.

„Heute steht der Wein im Mittelpunkt, ein Grüner Veltliner, meine
Lieblingsrebsorte“, sagte Landeshauptfrau Mikl-Leitner, dass sie als
Patin den Namen „Harmonie“ für den Taufwein ausgesucht habe.
„Harmonie deswegen, weil das nicht nur ein schönes klingendes Wort
ist, sondern weil das Wort auch in seiner Bedeutung schön ist:
Harmonie steht für Übereinstimmung, Einklang und Eintracht“, so
Mikl-Leitner.

Harmonie sei ihr in ihrer Funktion als Landeshauptfrau wichtig,
führte sie aus, dass sie ihre Aufgaben „in Harmonie mit den
Landsleuten, ihren Regierungskollegen und Mitstreitern“ bewältigen
wolle. Natürlich komme es immer wieder auch zu Differenzen und
unterschiedlichen Meinungen, es sei aber wichtig, dass man gemeinsam
Kompromisse finde und die richtigen Entscheidungen treffe. Harmonie
bedeute nicht „zu allem Ja und Amen zu sagen“, „Harmonie entsteht,
indem man aufeinander zugeht, Argumente abwägt und gemeinsam Lösungen
sucht“, so Mikl-Leitner.

Sie wünsche sich wieder mehr „Harmonie in der Gesellschaft“ – „das
tut uns gut“, betonte die Landeshauptfrau, dass man daraus „Kraft am
Weg nach vorne schöpfen“ könne. Die Weintaufe sei „ein gutes Beispiel
für Harmonie“, denn diese bringe die Menschen zusammen, es werde
gemeinsam gefeiert und es würden Traditionen hochgehalten werden.
„Tradition und Brauchtum gibt Heimat. Hier spürt man Tradition und
Heimat“, sagte Mikl-Leitner der Winzerfamilie Dockner „danke für eure
Arbeit und Kompetenz“. Der Winzerhof Dockner sei „Botschafter
Niederösterreichs in ganz Österreich und weit darüber hinaus“,
betonte die Landeshauptfrau: „Harmonie ist die Grundlage für den
Erfolg des Weingutes.“

Das Weinjahr 2017 sei „ein turbulentes Jahr mit Höhen und Tiefen
gewesen“, das Ergebnis sei ein guter Jahrgang, führte Sepp Dockner
aus. Die Winzerfamilie gebe auch gerne etwas zurück, hob Dockner die
Charity-Aktion hervor: Der Erlös der ersten 1.000 JOE Grüner
Veltliner und JOE Zweigelt 1,5 Liter Magnumflaschen in der Höhe von
25.000 Euro werde an den Antlashof und das SOS Kinderdorf gespendet.

Aufgrund der Vegetation habe man heuer früh mit der Ernte begonnen,
führte Kellermeister Josef Dockner aus: „Der Keller ist gut gefüllt,
wir sind sehr zufrieden.“ Der Taufwein, ein Grüner Veltliner, stamme
aus der Riede Oberfeld, die tiefgründige Lössböden habe. Es sei ein
mittelkräftiger Wein, der schon jetzt „die typische Veltlinernote“
habe, sprach Dockner von einem „würdigen Taufwein“.

In dem neuen JOE-Keller mit einer Planungsphase von 2,5 Jahren und
einer Bauzeit von 2,5 Jahren sind 74.000 Liter Wein in Holzfässern,
800.000 Liter Wein in Stahltanks und 900.000 Liter Wein in Flaschen
gelagert. Realisiert wurde das Bauprojekt in 1,5 Jahren. Insgesamt
bewirtschaftet die Winzerfamilie Dockner eine Rebfläche von 200
Hektar.

Nähere Informationen: www.dockner.at

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