• 08.11.2017, 13:18:57
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Zur UN-Klimakonferenz in Bonn: ORF im Zeichen des Klimaschutzes

Wien (OTS) - Nach der multimedialen Klima-Schwerpunktwoche „Zwei Grad
sind mehr, als du denkst“ vom 26. Mai bis 2. Juni 2017 widmet sich
der ORF anlässlich der UN-Klimakonferenz in Bonn von 6. bis 17.
November erneut dem Thema Klimaschutz: Die jährlich stattfindende
Vertragsstaatenkonferenz ist das höchste Gremium der
Klimarahmenkonvention UNFCCC. In diesem internationalen Übereinkommen
haben sich alle Industrieländer zur Reduktion ihres Ausstoßes an
Treibhausgasen verpflichtet. Bei der COP 21 in Paris wurde das erste
Klimaschutzabkommen vereinbart, das alle 195 Mitgliedsstaaten der
UN-Klimarahmenkonvention in die Pflicht nimmt. Die Konferenz in Bonn
findet unter der Präsidentschaft der Republik Fidschi statt und ist
erst die dritte in Deutschland und die erste nach Donald Trumps
Ankündigung, aus dem Abkommen auszusteigen. Inhaltlich geht es um die
Umsetzung des Pariser Klimaschutzabkommens.

Neben der aktuellen Berichterstattung wirft in ORF 2 die
„WELTjournal“-Reportage „New Orleans – Wunden nach dem Wirbelsturm“
(15. November, 22.30 Uhr, ORF 2) einen Blick nach New Orleans, wo die
Folgen des Wirbelsturms Katrina immer noch sicht- und spürbar sind.
Im „WELTjournal +: „Klimawandel – Krisen und Kriege“ analysieren
danach hochrangige Mitarbeiter des US-Militärs sowie Klima- und
Sicherheitsexperten Ereignisse wie den Syrienkrieg, die Entstehung
des IS oder auch die Flüchtlingskrise unter diesem neuen Aspekt:
Klimawandel als Stressfaktor, der regionale Entwicklungen
beeinflusst, die Sicherheit und Stabilität von Ländern gefährdet und
damit Auslöser für Krisen, Kriege und Fluchtbewegungen wird.

Der Österreichische Klimaschutzpreis – eine Initiative des
Umweltministeriums und des ORF – wird heuer zum zehnten Mal vergeben.
Das ORF-Servicemagazin „konkret“ informiert am 13. und 14. November
(18.30 Uhr) über die diesjährige Preisverleihung. Ein „konkret
spezial“ (16. November, 22.55 Uhr, ORF 2, und 17. November um 14.20
Uhr, ORF III) berichtet von der Galaveranstaltung in der Wiener
Siemens-City, porträtiert die Sieger und ihre Projekte und lässt
zahlreiche Prominente aus Wirtschaft, Kultur und Wissenschaft zu Wort
kommen. Mehr zum Thema Klimaerwärmung bieten außerdem das
ORF-Wirtschaftsmagazin „Eco“ mit dem Beitrag „Unter Strom:
Kreisel-Batterie sorgt für Furore“ (16. November) über die Brüder
Kreisel aus Oberösterreich, die ihre Akkus zu den weltweit
leichtesten und sicherste Batterien für Elektroautos gemacht haben,
und „Unterwegs in Österreich“, das am 16. November ganz im Zeichen
des Klimawandels steht: „Mittag in Österreich“ etwa geht folgenden
Fragen nach: Was kann ich gegen den Klimawandel tun? Welche
Leistungen kann der Einzelne erbringen? Wie kann man das Bewusstsein
für Umwelt und Klimawandel stärken? Dazu live im Studio zu Gast ist
Günther Mayr, Leiter der Aktuellen Wissenschaft im ORF-TV. Er spricht
über beispielgebende Initiativen, wie etwa die vom ORF gemeinsam mit
den heimischen Umweltschutz-NGOs ins Leben gerufene die Aktion
„MUTTER ERDE“. Am 14. November nimmt „Mittag in
Österreich“-Studiogast Jürgen Schneider vom Umweltbundesamt zu
folgenden Fragen Stellung: Was bedeutet die Konferenz in Bonn für
Österreich und was kann international die Folge sein? Wird Braunkohle
bald Geschichte sein?

In ORF III kehrt Moderator Andreas Jäger in einer neuen Ausgabe des
Wissenschaftsmagazins „Quantensprung“ zurück zu seinen Wurzeln als
Meteorologe und spricht mit hochkarätigen Wissenschaftern über die
Folgen des Klimawandels (15. November, 21.05 Uhr). Um 21.55 Uhr folgt
die Dokumentation „5 Grad plus –Wie das Klima unsere Welt verändert“.
Am 16. November zeigt ORF III die ersten drei Ausgaben der
fünfteiligen Reihe „Lost Paradise“. Den Auftakt macht „Die letzten
Tage von Tuvalu“ (17.25 Uhr), gefolgt von „Sandsturm über China“
(18.15 Uhr) und „Sumatras Regenwald in Flammen“ (19.00 Uhr). In
„Wilde Reise mit Erich Pröll“ geht Meteorologe Andreas Jäger mit
Naturfilmer Erich Pröll der Klimaerwärmung auf den Grund. In dieser
neu bearbeiten Fassung der Dokumentation „Wetterküche Alpen“ (20.15
Uhr) aus dem Jahr 2001 sichten die beiden ORF-III-Moderatoren
gemeinsam den Film, zeigen auf, was sich seither alles verändert hat
und womit man wettertechnisch noch rechnen muss. Am 17. November
stehen die letzten beiden Teile von „Lost Paradise“ auf dem Programm:
„Niger – Eine Lebensader vertrocknet (17.15 Uhr) und „Die Eisschmelze
in der Arktis (18.05 Uhr). Den Abschluss macht die Dokumentation
„Klimawandel konkret“ (18.55 Uhr), die den Stellenwert
veranschaulicht, den die moderne Wissenschaft heute wieder der
Erforschung der Jahreszeiten beimisst.

In Ö1 wird die Aktuelle Wissenschaft in ihren Sendungen unter anderem
der Frage nachgehen, ob und wie Österreich und andere Staaten bis
2050 komplett auf Energie aus Wind, Wasser und Sonne umstellen
könnten. „Vom Leben der Natur“ berichtet u. a. über „Schmelzendes Eis
und steigende Meere“ (13. bis 17. November, 8.55 Uhr). „Lebenskunst“
(12. November, 7.05 Uhr) berichtet über die katholische
Umweltschutz-Pionierin „Isolde Schönstein und die ARGE
Schöpfungsverantwortung“.

Auch das ORF-Kinderprogramm „Hallo okidoki“ (10. und 11. November)
und die ORF-Landesstudios nehmen sich des Themas Klimaschutz an. Das
ORF.at-Netzwerk und der ORF TELETEXT informieren aktuell und
umfassend über das Thema Klimaschutz und die Weltklimakonferenz. Die
ORF-TVthek stellt alle TV-Sendungen rund um diese Themen, für die
entsprechende Lizenzrechte vorhanden sind, als Live-Stream und als
Video-on-Demand bereit.

Bio-Honig vom ORF-Zentrum

„Alles für die Bienen!“ hieß es im Frühjahr 2015 in Österreich.
Damals hatte der ORF im Rahmen von MUTTER ERDE die bedrohte Situation
der Bienen zum Thema gemacht. Nun setzt der ORF in Sachen
Bienenschutz auch am eigenen Standort ein Zeichen: Gemeinsam mit den
zertifizierten Bio-Imker/innen der „Summerei“ wurden im Frühjahr 2017
am ORF-Zentrum am Küniglberg Bienenstöcke angesiedelt, mit Erfolg,
die erste ORF-Honigernte ist sehr umfangreich ausgefallen. Die
ORF-Bienen, deren Einzugsbereich bis nach Schönbrunn oder zum
nahegelegenen Lainzer Tiergarten reicht, finden eine große Vielfalt
an Pflanzen vor. In den kommenden Jahren soll die
Honig-Eigenproduktion am Küniglberg weiter ausgebaut werden.

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