FIW feiert 10-Jahr-Jubiläum mit internationaler Forschungskonferenz zu Brexit

Wien (OTS) - Das Kompetenzzentrum "Forschungsschwerpunkt Internationale Wirtschaft" (FIW) feiert sein zehnjähriges Bestehen mit einer Jubiläumsbroschüre. Bei seiner jährlichen Forschungskonferenz am 9. und 10. November widmet sich das FIW unter anderem den Auswirkungen des Brexit.

Vor zehn Jahren begann das Projekt "Forschungsschwerpunkt Internationale Wirtschaft" als kleiner Think Tank ‑ mit dem Ziel, die Öffentlichkeit besser über außenwirtschaftliche Fragen aufzuklären und die Themen Handel und internationale Wirtschaft in der österreichischen Forschungslandschaft zu verstärken. Heute ist die Initiative zur weltweit bekannten Marke für internationalen Handel und zu einem Vorbild für wissenschaftlichen Austausch und Zusammenarbeit geworden.

Im FIW arbeiten das Österreichische Institut für Wirtschaftsforschung (WIFO), das Wiener Institut für Internationale Wirtschaftsvergleiche (wiiw) und das Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Rechenzentrum (WSR) gemeinsam mit drei Universitäten ‑ der Wirtschaftsuniversität Wien, der Johannes Kepler Universität Linz und der Universität Wien ‑ gemeinsam an den Forschungsinhalten. Auftraggeber ist das Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft, unterstützt wird das Projekt u. a. von der Oesterreichischen Nationalbank, der Industriellenvereinigung und dem Bundeskanzleramt.

Inhaltlich begleitete das FIW in den vergangenen zehn Jahren die großen Fragen der internationalen Wirtschaftspolitik ‑ von den Vor- und Nachteilen des Freihandels über die Perspektiven des österreichischen Außenhandels bis hin zu den Auswirkungen der EU-Mitgliedschaft und den Handelseffekten des Euro. Zusammengefasst sind die bisherigen Forschungsinhalte und Leistungen des FIW in einer eigenen 46-seitigen Jubiläumsbroschüre. Die Broschüre gibt es kostenlos zum Download auf der FIW-Homepage (http://www.fiw.at/).

Am 9. und 10. November widmet sich das FIW in seiner jährlichen Forschungskonferenz u. a. einem der aktuell drängendsten Themen der internationalen Wirtschaftspolitik: den Folgen des britischen EU-Austritts. Die Keynote-Speech des britischen Ökonomen Dennis Novy (University of Warwick) steht unter dem Titel "Who Voted for Brexit? A Comprehensive District-Level Analysis". In einer Podiumsdiskussion analysieren u. a. der britische Botschafter in Österreich Leigh Turner, WIFO-Außenhandelsexpertin Elisabeth Christen und Andreas Dür (Professor für internationale Politik, Uni Salzburg) die Folgen des Brexit.

Die FIW-Forschungskonferenz findet am 9. und 10. November an der Wirtschaftsuniversität Wien, Welthandelsplatz 1, 1020 Wien statt. Die Keynote Lecture mit anschließender Podiumsdiskussion findet am 9. November ab 17:00 Uhr im Festsaal 2 (Learning Center) statt. Die Teilnahme an Keynote Lecture und Podiumsdiskussion (ab 17:45 Uhr) ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Informationen zur Veranstaltung gibt es unter http://www.fiw.at/.


Die Forschungsarbeiten, die zu diesen Ergebnissen geführt haben, wurden gemäß der Finanzhilfevereinbarung Nr. 290647 im Zuge des Siebten Rahmenprogramms der Europäischen Union RP7/2007-2013 gefördert. 

Das Kompetenzzentrum "Forschungsschwerpunkt Internationale Wirtschaft" (FIW) ist ein Projekt von drei Instituten ‑ Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung (WIFO), Wiener Institut für Internationale Wirtschaftsvergleiche (wiiw), Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliches Rechenzentrum (WSR) ‑ im Auftrag des Bundesministeriums für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft (BMWFW). Die Kooperationsvereinbarungen des FIW mit der Wirtschaftsuniversität Wien, der Universität Wien und der Johannes Kepler Universität Linz werden aus Hochschulraumstrukturmitteln gefördert. Das FIW bietet Zugang zu internationalen Außenwirtschafts-Datenbanken, eine Forschungsplattform und Informationen zu außenwirtschaftsrelevanten Themen.

Das FIW-Projekt veröffentlicht regelmäßig Policy Briefs zu aktuellen außenwirtschaftlichen Themen. In diesen Policy Briefs soll eine Aufbereitung aktueller, politikrelevanter Informationen stattfinden. Hierbei soll insbesondere auf die spezifische Situation Österreichs eingegangen werden.


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Rückfragen bitte an Mag. Alexander Hudetz, Tel. (1) 798 26 01/335, alexander.hudetz@wifo.ac.at

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