Das Österreichische Sprachen-Kompetenz-Zentrum und die Pädagogische Hochschule Wien nehmen Sprachen in den Blick

Die regionale ÖSZ-Veranstaltungsreihe „Sprachen im Blick“ gastiert zum ersten Mal in der Hauptstadt und bricht mit über 200 Teilnehmer/innen alle Rekorde.

Graz (OTS) - Unter dem Motto „Frühe sprachliche Bildung am Übergang vom Kindergarten in die Volksschule“ fand am 7. November 2017 die sechste Auflage der regionalen ÖSZ-Veranstaltungsreihe „Sprachen im Blick“ statt. Im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung (BMB) tourt das Österreichische Sprachen-Kompetenz-Zentrum (ÖSZ) seit 2015 durch ganz Österreich und veranstaltet gemeinsam mit Pädagogischen Hochschulen Tagungen zu aktuellen Sprachenthemen.

Dieses Mal machte „Sprachen im Blick“ Station an der Pädagogischen Hochschule Wien. Über 200 Expert/innen aus der Kindergarten- und Schulaufsicht, aus den Pädagogischen Hochschulen, Ämtern der Landesregierungen, aus den Bildungsanstalten für Elementarpädagogik, aus Kindergärten, Schulen und vielen weiteren Institutionen folgten der Einladung und widmeten sich einen Tag lang dem bildungspolitischen Top-Thema des frühen Sprachenlernens.  

Vertreter/innen des österreichischen Bildungswesens hießen die Teilnehmer/innen willkommen und betonten die immense Bedeutung einer qualitativ hochwertigen frühen sprachlichen Bildung und einer kooperativen Gestaltung des Übergangs vom Kindergarten in die Volksschule für die Bildungsbiografie der Kinder.

Gunther Abuja, Geschäftsführer des ÖSZ, gab einen prägnanten Überblick über sprachenpolitische Schwerpunkte und Projekte des Bildungsministeriums und des ÖSZ und sieht early language learning als einen internationalen und nationalen Trend, der in Zukunft weiter an Bedeutung gewinnen wird. 

Was State-of-the-art in punkto frühes Sprachenlernen ist, vermittelten hochkarätige Referent/innen in zahlreichen Vorträgen und Impulsreferaten. Die stimulierende Keynote von Barbara Rössl-Krötzl beleuchtete den Nutzen der Spracherwerbsforschung für die Sprachförderung am Übergang vom Kindergarten in die Grundschule. 

Das ÖSZ präsentierte seine vielfältige Angebotspalette an Materialien, Veranstaltungen und Serviceleistungen. Im anregenden Impulsinput von Katrin Zell lernten die Gäste die zahlreichen und vielfältigen Initiativen und Angebote der MA 10 auf dem Gebiet der sprachlichen Bildung in der Elementarpädagogik kennen. Über Mythen zum Thema „Frühe Mehrsprachigkeit“ und was dahinter steckt, informierte Karin Steiner, Bildungswissenschaftlerin bei den Wiener Kinderfreunden: BIG-Projektleitung, auf sehr anschauliche Art und Weise. 

Neben den Plenarvorträgen wurde besonderer Wert auf den praxisnahen Erfahrungsaustausch gelegt: In vier thematischen Fokusgruppen hatten die Teilnehmer/innen die Möglichkeit, sich vertiefende Informationen zu den Themen spielerisches Sprachenlernen mit den PUMA-Faltplakaten des ÖSZ, sprachsensibler Unterricht in der Volksschule sowie zu pädagogischen Qualitätsaspekten des frühen Sprachenerwerbs unter Mehrsprachigkeitsbedingungen zu holen.

Die Gäste wissen nun, was „Papperlapapp“, „Bakabu“ und „Baobab“ mit Sprachförderung im Kindergarten zu tun haben und sie konnten sich bereichsübergreifend austauschen. Ein weiterer Höhepunkt waren die liebevoll gestalteten Info- und Materialien-Stände, welche von den wissbegierigen Veranstaltungsteilnehmer/innen in den Pausen gerne besucht wurden.

Die nächste Sprachen-im-Blick-Veranstaltung gibt es im Frühjahr 2018. Aktuelle Informationen zu den SIBs und zu allen ÖSZ-Angeboten und Veranstaltungen finden Sie auf www.oesz.at.

Rückfragen & Kontakt:

Mag. Robert Perhinig
Österreichisches Sprachen-
Kompetenz-Zentrum
Tel. +43(0)316/824150
E-Mail: perhinig@oesz.at

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