• 07.11.2017, 11:30:01
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  • OTS0102

Jugend Innovativ-Teams erfolgreich bei iENA 2017

Vier Jugend Innovativ-Projekte überzeugten bei der Erfindermesse iENA in Nürnberg die hochkarätige Jury – BM Mahrer gratuliert

Utl.: Vier Jugend Innovativ-Projekte überzeugten bei der
Erfindermesse iENA in Nürnberg die hochkarätige Jury – BM
Mahrer gratuliert =

Wien (OTS) - Mit über 800 Erfindungen aus 30 Ländern ist die
Erfindermesse iENA eine bedeutende Drehscheibe des internationalen
Erfindungswesens. Mit Unterstützung des Wirtschaftsministeriums
konnte der Österreichische Innovatoren-, Patentinhaber- und
Erfinderverband (OPEV) auch bei der 69. iENA von 2. bis 5. November
wieder mehrere Jugend Innovativ-Teams betreuen. Die Jugendlichen
präsentierten ihre kreativen Projekte einem breiten Publikum und
nutzten die Chance, um im internationalen Umfeld erste
Vermarktungsgespräche zu führen – mit großem Erfolg: alle vier
Projekt-Teams wurden von der hochkarätigen internationalen Jury mit
Medaillen ausgezeichnet. "Wenn wir Innovationsführer in Europa werden
wollen, müssen wir den Erfindergeist unserer Jugend fördern. Der OPEV
leistet dazu einen wichtigen Beitrag und bringt kreative
Entwicklerinnen und Entwickler aus aller Welt zusammen. Dabei können
sie wichtige Kontakte knüpfen, ihre Ideen weiterentwickeln und mit
potenziellen Geschäftspartnern in Kontakt treten“, sagt
Bundesminister Harald Mahrer, der den Teams herzlich zu ihrem Erfolg
gratuliert.

Eine BRONZE-Medaille hat gewonnen:

GoodieBook – LFS Hollabrunn, Niederösterreich

Bei „GoodieBook“ handelt es sich um ein Buch für Volksschulkinder,
das diesen den korrekten Umgang mit Hunden beibringen soll. Es
enthält Anleitungen für diverse Hundesportarten und Tipps und Tricks
für die Erziehung der vierbeinigen Freunde. Bilder, Rätsel und
QR-Codes mit Links zu Videos ergänzen die informativen Seiten. Um die
Produktion bzw. den Druck des Buches finanzieren zu können,
verkauften die 29 Schülerinnen und Schüler der Junior Company der LFS
Ursprung zunächst Hundeleckerlis, die selbst aus organischen Zutaten
händisch hergestellt worden waren. Nun wird bereits im Schulumfeld
und im Hollabrunner Futterhaus verkauft, Lesungen an
Hundetrainingsplätzen und in Tierhandlungen machen die Zielgruppe
außerdem auf das Angebot aufmerksam.

SILBER-Medaillen gingen an:

Chess Robot - Entwicklung und Programmierung eines autonomen
Schachroboters – HTBLuVA Waidhofen/Ybbs, Niederösterreich

Die Tatsache, dass an der HTBLuVA Waidhofen an der Ybbs
Industrieroboter und ein intelligentes Kamerasystem angekauft worden
waren, inspirierte Martin Datzberger und Michael Kendler zu ihrem
Projekt. Sie entwickelten einen Schachroboter, der mithilfe einer
intelligenten Kamera funktioniert, gegen menschliche Gegnerinnen und
Gegner antreten kann, die Regeln des Spiels kennt und ungültige Züge
korrigiert. Das Schachbrett ist aus transparentem Glas, die Figuren
sind gut voneinander unterscheidbar, damit der Roboter keinen
Missverständnissen unterliegt, und werden mittels Backengreifer
bewegt. Die Robotersteuerung kalibriert zwischen den
Koordinationssystemen des Roboters und des Kameraauges, berechnet das
Gesehene anhand der Schachregeln und handelt entsprechend.

Entwicklung einer Sortieranlage für Bohnen – HTBLA Weiz,
Steiermark

Um den Ertrag von Äckern in der Landwirtschaft zu steigern, werden
Stangenbohnen oft auf Maispflanzen gezogen und gemeinsam mit dem
Mähdrescher geerntet. Problematisch ist danach allerdings die
maschinelle Trennung von Bohnen und Mais. Käferbohnen sind wesentlich
größer als Maiskörner und lassen sich deshalb durch Sieben gut
trennen, brechen allerdings beim Dreschen häufig auf. Wachtelbohnen
wiederum sind in der Größe kaum von Maiskörnern zu unterscheiden. An
der HTBLA Weiz stellten sich Nikolaus Sommerhofer, Christopher
Kratschmann und Simon Pirkheim daher zwei Aufgaben für Maschinen:
Bruchbohnen aussortieren und Wachtelbohnen von Maiskörnern trennen.
Die beiden entwickelten Methoden lassen sich auf demselben
Grundgerüst realisieren.

Eine GOLD-Medaille hat gewonnen:

Die Dimensionsveränderung von Holz durch die Klimaveränderung
– Holztechnikum Kuchl, Salzburg

Möchte man einen Holzfußboden verlegen, so sollte man bedenken, dass
das Holz eventuell zu quellen beginnt, wenn die Luftfeuchtigkeit
steigt. Daher sollte ein gewisser Fugenabstand eingehalten werden, um
„Schüsseln“ zu vermeiden. Ziel der Arbeit von Adrian Schrenk und
Julian Großen war es, für alle holzverarbeitenden Betriebe und
Personen eine Norm zu schaffen, mittels derer man von der Veränderung
des Umgebungsklimas auf die Dimensionsändern von Holz schließen kann.
Das Klimaschwindmaß wird für Holzarten, Holz allgemein und jede
Schnittrichtung angegeben. Damit können Profis und Laien im Vorhinein
errechnen, um wie viele Zentimeter ihr Fußboden aufquillt und wie
viel Raum zusätzlich gebraucht wird und so Schäden vermeiden.

Jugend Innovativ: „Neugier bringt frische Ideen!“

Im Rahmen der 31. Wettbewerbsrunde von Jugend Innovativ sind
interessierte junge Menschen im Alter von 15 bis 20 Jahren erneut
aufgefordert, ihre kreativen und innovativen Ideen zu entfalten und
diese in Form von Projekten auszuarbeiten. Es darf geforscht,
experimentiert, getüftelt, designt und quergedacht werden. Die
innovativen Ideen der Jugendlichen werden auch heuer wieder ganz
besonders gefeiert und im Zuge von vier Halbfinal-Events in den
Bundesländern beim großen Bundes-Finale 2018 ausgezeichnet. Es winken
Geldpreise sowie Reisepreise zu internationalen Messen und
Wettbewerben für die Schülerinnen, Schüler und Lehrlinge mit den
besten Projekten. Die Teilnahmebedingungen, der Link zur
Online-Anmeldung sowie weiterführende Informationen zum Wettbewerb
sind unter www.jugendinnovativ.at abrufbar. Anmeldeschluss ist der
21. Dezember 2017.

Über Jugend Innovativ

Jugend Innovativ ist der größte österreichische Schulwettbewerb für
innovative Ideen. Er wird im Auftrag des Bundesministeriums für
Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft sowie des Bundesministeriums
für Bildung von der Austria Wirtschaftsservice GmbH abgewickelt und
von der Raiffeisen Nachhaltigkeits-Initiative und der
Innovationsstiftung für Bildung unterstützt. Der Wettbewerb wird
laufend von Weiterbildungs-Maßnahmen für Lehrerinnen und Lehrer zu
den Themen „Teaching Innovation“ und „Rechte an geistigem Eigentum
für Schulprojekte“ sowie von Praxis-Workshops für Schülerinnen und
Schüler erfolgreich begleitet. Weitere Infos auf
www.jugendinnovativ.at

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