- 03.11.2017, 13:42:19
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„Thema“ am 6. November: Doppelmord – Ein Dorf im Ausnahmezustand
Außerdem: Ein Held im Rollstuhl und Lebenstraum Mikrohaus
Utl.: Außerdem: Ein Held im Rollstuhl und Lebenstraum Mikrohaus =
Wien (OTS) - Christoph Feurstein präsentiert in „Thema“ am Montag,
dem 6. November 2017, um 21.10 Uhr in ORF 2 folgende Beiträge:
Doppelmord – Ein Dorf im Ausnahmezustand
Hundertschaften der Polizei und die Sondereinheiten Cobra und WEGA
suchen seit Tagen nach dem Doppelmörder von Stiwoll. Der 66-jährige
Steirer Friedrich F. soll vergangenen Sonntag zwei seiner Nachbarn
mit einem Gewehr getötet und eine weitere Nachbarin schwer verletzt
haben. Seit der Tat ist der Mann verschwunden. Seine Heimatgemeinde
lebt in Angst. Schule und Kindergarten blieben die ganze Woche
geschlossen. Der mutmaßliche Täter ist Polizei und Justiz seit Jahren
bekannt. In einem von zahlreichen Gerichtsverfahren hat ihm ein
psychiatrisches Gutachten paranoide Schizophrenie attestiert. Gegen
den Mann war ein amtliches Waffenverbot aufrecht. Die Tatwaffe soll
er sich illegal besorgt haben. Rike Fochler und Markus Stachl
berichten.
Ein Held im Rollstuhl und eine unverwüstliche Familie
„Unverwüstlich“ hat Clemens Blaim seinen Debütroman genannt, der in
einer futuristischen Welt spielt. Der Held der Geschichte ist
Rollstuhlfahrer, doch nicht nur das ist ungewöhnlich. Der 25-jährige
Autor hat weit fortgeschrittenen Muskelschwund und kann nur mehr die
Gesichtsmuskulatur bewegen. Den Roman hat er mit einem
augengesteuerten Computer geschrieben. Seine Eltern setzen Berge in
Bewegung, damit Clemens und sein durch die Erbkrankheit ebenfalls
behinderter Bruder ein möglichst normales Leben führen können. Der
Held von „Unverwüstlich“ scheint für den Mut und die Lebensfreude zu
stehen, die Clemens Blaim und seine Familie tagtäglich leben,
berichtet Andrea Poschmaier.
Weniger ist mehr – Lebenstraum Mikrohaus
Simone Kamleitner hat sich ihren Traum vom Eigenheim erfüllt – auf 27
Quadratmetern. Die 44-Jährige lebt in Schleedorf in Salzburg in einem
sogenannten Mikrohaus. „Irgendwann dachte ich mir, es reicht mit dem
Höher, Weiter und Mehr. Jetzt wird reduziert!“, erinnert sich die
Designerin an jenen Tag, der ihr Leben verändert hat. Auch der
Musiker Martin Zels hat sein 140 Quadratmeter großes Loft gegen einen
33 Quadratmeter kleinen Wohnwagen, der alle Stückeln spielt,
getauscht. Minimalismus heißt der neue Trend: Reduktion aufs
Wesentliche und ein „Nein“ zum übermäßigen Konsum. Für viele auch
eine Notwendigkeit: Denn Mieten und Eigentum sind vor allem in den
Städten kaum mehr leistbar. Katharina Krutisch hat recherchiert, wie
das Wohnen der Zukunft aussehen könnte.
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