• 03.11.2017, 11:02:40
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APA-DeFacto-Politikerranking: Wer hat die Top-Medienpräsenz?

Wöchentlich im Politik-Channel von APA-OTS: die Top 20 der österreichischen Politikerinnen und Politiker – Kurz, Kern und Strache aktuell vorne.

Wien (OTS) - 

Ab sofort ist das aktuelle wöchentliche Präsenzranking heimischer Politikerinnen und Politiker auf http://www.ots.at/politikerranking kostenlos abrufbar. APA-DeFacto erstellt das Ranking aufgrund der Anzahl der Nennungen von Politikerinnen und Politikern in allen österreichischen Tageszeitungen im Verlauf der vergangenen Woche. Die aktuellen Daten zeigen, wer die mediale Bühne von 27.10.2017 bis 02.11.2017 am stärksten nutzen konnte, wer zurückgefallen ist und wer sich gegenüber letzter Woche neu positionieren konnte.

Die stärkste Medienpräsenz verzeichnete vergangene Woche ÖVP-Obmann Sebastian Kurz. Am Montag trafen ÖVP und FPÖ zu einer zweiten Verhandlungsrunde im niederösterreichischen Landhaus in der Wiener Herrengasse zusammen, wo sich die Steuerungsgruppe rund um Kurz und FPÖ-Parteiobmann Heinz-Christian Strache von drei Finanzministeriumsbeamten aktuelle Budgetzahlen präsentieren ließ. Budgetlöcher habe man keine gefunden, so FPÖ-Nationalratspräsident Norbert Hofer im Anschluss an die dreistündige Sitzung, nun müsse man schauen, wo es Reibungsverluste gebe. ÖVP-Generalsekretärin Elisabeth Köstinger ortete zudem „erhebliche Effizienzpotentiale“, es sei nun Aufgabe von Budgetexperten, den Effekt von Maßnahmen durchzurechnen. Bis heute, Freitag, will die Steuerungsgruppe Klarheit über den weiteren Budgetfahrplan haben und die Öffentlichkeit über erste Ergebnisse informieren.   

Als Neueinsteigerin der Woche positionierte sich Rechnungshof-Präsidentin Margit Kraker auf Platz acht im Ranking. Kraker mahnte in der vergangenen Woche Reformen ein. Im Hinblick auf aktuelle Koalitionsgespräche fasste sie unter dem Titel „Was jetzt getan werden muss“ die zehn wichtigsten Themen zusammen, darunter eine koordinierte Reformstrategie sowie Reformen unter anderem in den Bereichen Bildung, Digitalisierung, Schuldenabbau und Verwaltung. Am Sonntag ließ sie zudem in der ORF-„Pressestunde“ verlauten, dass sich auch politische Parteien in einer neuen Bescheidenheit üben müssten.

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