• 02.11.2017, 17:53:45
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EANS-News: AT & S Austria Technologie und Systemtechnik Aktiengesellschaft / 1. Halbjahr 2017/18: AT&S mit deutlichem Umsatz- und Ergebniszuwachs

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Halbjahresergebnis

Leoben -

* Sehr hohe Nachfrage und Auslastung an der Kapazitätsgrenze
* Hochlauf neue Technologiegeneration mSAP besser und rascher als erwartet
* Weitere Effizienzsteigerungen bei IC-Substrate-Werk in Chongqing
* Umsatzwachstum von 25,7 % auf EUR 485,7 Mio.
* EBITDA mit EUR 104,4 Mio. mehr als verdoppelt
* Konzernergebnis mit EUR 15,4 Mio. wieder positiv

AT&S konnte in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2017/18 eine im
Vergleich zur Vorjahresperiode sehr positive Umsatz- und Ergebnisentwicklung
erzielen, die auch zur Erhöhung der Prognose für das Geschäftsjahr 2017/18 am 9.
Oktober 2017 führte.

"Nach einigen sehr herausfordernden Quartalen, die vor allem auf dem Hochlauf
der beiden Werke in Chongqing, China basierten, sehen wir nun wieder eine
Entwicklung in die richtige Richtung", so CEO Andreas Gerstenmayer. "Mehrere
Faktoren sind dafür ausschlaggebend: zum einen konnten wir bei IC-Substraten
nicht nur einen im Vergleich zum Vorjahr deutlich höheren Umsatz, sondern auch
Effizienzverbesserungen erreichen, auch wenn die Preissituation nach wie vor
angespannt bleibt. Zum anderen verlief die Einführung der neuen
Technologiegeneration im Kerngeschäft rascher und besser als erwartet und auch
die anderen Geschäftssegmente entwickelten sich sehr erfreulich, sodass nahezu
alle unsere Werke an der Kapazitätsgrenze arbeiten. Mit dieser Entwicklung haben
wir einen wichtigen Schritt zurück in Richtung einer angemessenen
Unternehmensperformance erreicht."

Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage
Der Umsatz erhöhte sich um EUR 99,2 Mio. bzw. 25,7 % von EUR 386,5 Mio. auf EUR
485,7 Mio. Das EBITDA stieg um EUR 52,3 Mio. bzw. 100,4 % von EUR 52,1 Mio. auf
EUR 104,4 Mio. Der Anstieg resultiert primär aus den Ergebnissen genereller
Effizienzmaßnahmen und der schneller als erwarteten Beherrschung der
technologischen Herausforderungen bei den neu eingeführten Technologien im
Kerngeschäft. Unterstützt wurde diese Entwicklung von einem positiven Produktmix
und - auf Basis der schwächeren Entwicklung des chinesischen Renminbi zum Euro -
einer günstigen Fremdwährungsentwicklung bei den Produktionskosten. Die EBITDA-
Marge lag bei 21,5 % und damit um 8,0 Prozentpunkte über dem Vorjahresniveau von
13,5 %. Die Vorjahresvergleichszahlen waren durch das Hochfahren der beiden
neuen Werke in Chongqing gekennzeichnet, bei dem den Produktionsfixkosten noch
geringe Erträge gegenüberstanden.

Die Abschreibungen erhöhten sich vor allem auf Basis der neuen Werke in
Chongqing im Vergleich zur Vorjahresperiode um 16,6 % auf EUR 67,5 Mio. Das EBIT
verbesserte sich um EUR 42,7 Mio. von EUR -5,8 Mio. auf EUR 36,9 Mio. und fiel
aufgrund der höheren Abschreibungen geringer als die EBITDA-Verbesserung aus.
Die EBIT-Marge lag bei 7,6 % (Vorjahresperiode: -1,5 %).

Das Finanzergebnis verbesserte sich deutlich von EUR -10,0 Mio. auf EUR -5,6
Mio. vor allem aufgrund von positiven Wechselkurseffekten (H1 2017/18: EUR 3,1
Mio., Vorjahresperiode: EUR -3,7 Mio.).

Der Steueraufwand betrug in den ersten sechs Monaten EUR 15,9 Mio.
(Vorjahresperiode: Steuerertrag von EUR 1,0 Mio.). Der Anstieg resultierte
aufgrund der guten Ergebnisse an fast allen Standorten, auf Basis des Wegfalls
der Aktivierung von latenten Steuern für Chongqing und des Wegfalls des
reduzierten Steuersatzes in Shanghai (mit der Wiedererlangung wird noch 2017
gerechnet).

Das Konzernergebnis verbesserte sich, trotz des höheren Steueraufwandes,
aufgrund des deutlich besseren operativen Ergebnisses und des besseren
Finanzergebnisses um EUR 30,2 Mio. von EUR -14,8 Mio. auf EUR 15,4 Mio. Daraus
resultiert eine signifikante Verbesserung des Ergebnisses je Aktie von EUR -0,38
auf EUR 0,40.

Cashflow und Bilanz
Der Cashflow aus dem Ergebnis belief sich auf EUR 87,2 Mio. nach EUR 36,9 Mio.
im Vorjahr. Der Cashflow aus Investitionstätigkeit - für Investitionen in die im
Aufbau befindlichen Werke in Chongqing, Technologieinvestitionen an anderen
Standorten und Investitionen in finanzielle Vermögenswerte - lag bei EUR -95,1
Mio. (Vergleichsperiode des Vorjahres: EUR -155,1 Mio.).

Das Eigenkapital reduzierte sich trotz des positiven operativen Ergebnisses
aufgrund von negativen Währungsdifferenzen in Höhe von EUR 59,0 Mio. um -8,8 %
auf EUR 492,6 Mio. Die Eigenkapitalquote lag bei 36,1 % (Stand 31. März 2017:
37,6 %).

Die Nettoverschuldung erhöhte sich um 14,5 % auf EUR 435,7 Mio. Dieser erwartete
Anstieg ergab sich aus der Investitionstätigkeit und dem Aufbau des
Nettoumlaufvermögens. Der Nettoverschuldungsgrad stieg auf 88,5 % gegenüber 70,5
% am 31. März 2017.

Die wesentlichen Kennzahlen:

Gem. IFRS;              H1 2016/17          H1 2017/18          Veränderung
in Mio. EUR          01.04.-30.09.2016   01.04.-30.09.2017
Umsatzerlöse                      386,5               485,7               25,7 %
EBITDA                             52,1               104,4              > 100 %
EBITDA-Marge (in %)                13,5                21,5                    -
EBIT                               -5,8                36,9              > 100 %
EBIT-Marge (in %)                  -1,5                 7,6                    -
Konzernergebnis                   -14,8                15,4              > 100 %
Cashflow aus dem                   36,9                87,2              > 100 %
Ergebnis
Netto-Investitionen               142,5                95,0              -33,4 %
(Net CAPEX)
Eigenkapitalquote                 37,6*                36,1                    -
(in %)
Nettoverschuldung                380,5*               435,7               14,5 %
Gewinn pro
gewichteter
Durchschnitt der                  -0,38                0,40              > 100 %
Aktienanzahl (in
EUR)

* Per 31.03.2017.

Segment Mobile Devices & Substrates mit signifikantem Umsatzwachstum und
Ergebnisverbesserung
Das schnellere Hochfahren der neuen Technologiegeneration mSAP mit einer sehr
positiven Bedarfsentwicklung, einer sehr guten Nachfrage auch im sonstigen
Kerngeschäft sowie deutlich höhere Umsätze aus IC-Substraten führten zu einem
Anstieg des Umsatzes um 33,1 % auf EUR 358,9 Mio. Das EBITDA verbesserte sich um
EUR 55,8 Mio. auf EUR 80,3 Mio. und basiert auf allgemeinen
Effizienzsteigerungsmaßnahmen und höheren Deckungsbeiträgen. Die EBITDA-Marge
lag mit 22,4 % deutlich über dem Vorjahresvergleichswert von 9,1 %.

Segment Automotive, Industrial, Medical mit höherem Umsatz und stabiler
Ergebnisentwicklung
Im Segment Automotive, Industrial, Medical stieg der Umsatz um 6,0 % auf EUR
184,8 Mio. auf Basis einer guten Nachfrage in allen Segmenten, vor allem aber im
Bereich Industrial und Medical. Das EBITDA blieb mit EUR 23,0 Mio. unverändert
auf Vorjahresniveau. In den Vorjahresvergleichszahlen war die Auflösung einer
Rückstellung für bis dahin ungenutzte Flächen in Höhe von EUR 3,3 Mio.
enthalten. Die EBITDA-Marge lag aufgrund von negativen Wechselkurseffekten,
höheren Rohstoffpreisen und des Wegfalls des Einmaleffektes durch die
Rückstellungsauflösung aus dem Vorjahr mit 12,4 % um 0,8 Prozentpunkte unter dem
Vorjahresniveau. Diese Effekte wurden durch einen verbesserten Produktmix sowie
Effizienzsteigerungsmaßnahmen teilweise kompensiert.

Ausblick für das Geschäftsjahr 2017/18
Der Vorstand geht vorbehaltlich eines stabilen Marktumfeldes und einer stabilen
Wechselkursentwicklung für das Geschäftsjahr 2017/18 von einem Umsatzwachstum
von 20-25 % (ursprüngliche Prognose: 10-16 %), einer EBITDA-Marge von 19-22 %
(ursprüngliche Prognose 16-18 %) und - im Vergleich zum Geschäftsjahr 2016/17 -
zusätzlichen Abschreibungen von rund EUR 15 Mio. (ursprüngliche Prognose: rund
EUR 25 Mio.) aus.

Rückfragehinweis:
Elke Koch, Director Investor Relations & Communications
Tel: +43 3842 200-5925; Mobil: +43 676 8955 5925; [email protected]

Marina Konrad, Head of Corporate Communications
Tel: +43 3842 200-5423; Mobil: +43 676 8955 5423; [email protected]

Ende der Mitteilung euro adhoc
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