• 02.11.2017, 09:30:16
  • /
  • OTS0025

Sima: Neue Simmeringer Straßenbahn wird zur Linie 11

"BV-Stadler stellt parteitaktische Spielchen vor Interesse der Öffi-Nutzer"

Utl.: "BV-Stadler stellt parteitaktische Spielchen vor Interesse der
Öffi-Nutzer" =

Wien (OTS) - Die Abstimmung über die Linienbezeichnung der geplanten
Simmeringer Straßenbahnlinie ist zu Ende. „Die Wienerinnen und Wiener
haben sich entschieden. Simmerings neue Bim wird zur Linie 11. Über
14.000 Stimmen wurden abgegeben. Das zeigt, dass den Menschen eine
weitere Verbesserung des öffentlichen Verkehrs in Simmering wichtig
ist“, erklärte Öffi-Stadträtin Ulli Sima nach Abschluss des
Online-Votings auf der Website der Wiener Linien.

Insgesamt standen drei mögliche Linienbezeichnungen zur Auswahl.
Neben der Linie 11 waren das die Linie 70 und die Linie 73. Von den
insgesamt 14.263 abgegebenen Stimmen entfielen 7.720 auf die Linie
11, 3.466 Stimmen auf die Linie 73 und 3.077 auf die Linie 70.

Baubeginn für Frühjahr 2018 geplant - FPÖ-Stadler will
Verbesserungen verhindern

Nun geht es um die Umsetzung des Projekts. "Unser Ziel ist eine
weitere Verbesserung des Straßenbahnnetzes in Simmering. Kern des
Pakets ist die neue Straßenbahnlinie 11 von Kaiserebersdorf zur
U3-Station Enkplatz. Da die Bim hier auf einem eigenen Gleiskörper
fährt, kann sie zuverlässiger, regelmäßiger und störungsfrei
unterwegs sein", so Sima. Sie bedaure, dass FPÖ-Bezirksvorsteher
Stadler die Pläne torpediere und damit bewusst eine Attraktivierung
des Öffi-Netzes für die Simmeringer Bevölkerung verhindern will. "Es
ist unfassbar, dass der Herr Bezirksvorsteher Stadler sinnvolle
Verbesserungen aus parteitaktischen Gründen und mit fadenscheinigen
Argumenten ablehnt", so Sima. Sie sei als Öffi-Stadträtin den
Fahrgästen verpflichtet und kann sich über Stadlers vorgangsweise und
absurde Argumentation nur wundern.

Für alle Vorschläge, die bislang von FPÖ-Seite gekommen sind,
braucht es selbstverständlich auch bauliche Maßnahmen. Denn für jede
weitere Straßenbahn-Linie, die nach Kaiserebersdorf fährt, muss laut
Wiener Linien eine Schleife in der Endstation quasi als "Überholspur"
errichtet werden, ohne diese macht eine zusätzliche Linie keinen
Sinn. Somit gehen Stadlers Argumente zur Ablehnung des 11ers völlig
ins Leere, da jede Erweiterung in Kaiserebersdorf automatisch
bauliche Maßnahmen und damit den Verzicht einiger Parkplätze mit sich
bringt.

"Der 11er bedeutet für Kaiserebersdorf eine unabhängige
zuverlässige Öffi-Versorgung, da weder Staus noch Verkehrsunfälle
oder andere Unwägbarkeiten diese neue Linie auf eigenem Gleiskörper
künftig behindern können.", so Sima. Eine sichere Anbindung an die U3
sei damit ebenfalls gewährleistet, eine Sicherheit die weder die
Linie 6 noch die Linie 71 zu 100 % garantieren können, da sie durch
sehr lange Linienführungen oft mit Behinderungen zu kämpfen haben.

Derzeit laufen die Detailplanungen für das Projekt. Für die neue
Straßenbahn ist ein Umbau von Gleisschleifen in Kaiserebersdorf und
im Bereich der U3-Station Enkplatz notwendig. Ziel ist ein Baubeginn
im Frühjahr 2018, die neue Linie könnte in der zweiten Jahreshälfte
2018 in Betrieb gehen.

Darüber hinaus soll die Linie 71 bis Kaiserebersdorf verlängert
werden. Die Linie 6, die derzeit bis Kaiserebersdorf fährt, wird mit
der Umstellung bei der U3-Station Enkplatz enden.

"Mit der Umsetzung dieser Maßnahmen kommen wir dem Wunsch vieler
Simmeringerinnen und Simmeringer nach, die sich sogar mit
Unterschriftenlisten an uns gewandt haben. Wir kommen diesen Wünschen
gerne nach, denn wir wollen noch mehr Menschen für die Öffis
begeistern - was uns mit der Linie 11 sicher gelingen wird", so Sima
abschließend.

rk-Fotoservice: www.wien.gv.at/presse/bilder

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NRK

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel