Budget – Leichtfried kritisiert Angriff auf Aktion 20.000

In Steiermark profitieren mehr als 300 ältere Menschen von Jobprogramm

Wien (OTS/SK) - Der von der SPÖ vorangetriebenen „Aktion 20.000“, die älteren Arbeitslosen den Wiedereinstieg ins Berufsleben ermöglicht, droht das Aus. Das hat der erste Tag der Koalitionsverhandlungen zwischen ÖVP und FPÖ ergeben. „Schwarz und Blau machen dort weiter, wo sie vor elf Jahren aufgehört haben: mit Raubbau am Sozialstaat und Kürzungen bei den Schwächsten“, sagt Infrastrukturminister Jörg Leichtfried. ****

Allein in der Pilotregion Steiermark profitieren seit Juli mehr als 300 Österreicherinnen und Österreicher über 50 Jahre von der Aktion 20.000. Die mit dem Programm neu geschaffenen Jobs unterstützen Langzeitarbeitslose beim Wiedereinstieg ins Berufsleben. In den beiden steirischen Testregionen sank die Zahl der älteren Langzeitarbeitslosen bis Anfang Oktober deutlich, in Deutschlandsberg um 21 Prozent und in Voitsberg um 41 Prozent. Die Unternehmen und Gemeinden, die sich an der Aktion 20.000 beteiligen, erhalten von der öffentlichen Hand einen Zuschuss zu den Lohnkosten bis zu 100 Prozent.

„Mit der Aktion 20.000 helfen wir schon jetzt mehr als 300 älteren Steirerinnen und Steirern. Wir geben denjenigen wieder eine Perspektive, die jahrzehntelang hart gearbeitet haben und nach einem Jobverlust vor den Trümmern ihrer Existenz stehen. Die Aktion 20.000 muss weiter ausgebaut statt zerstört werden“, fordert Leichtfried. (Schluss) bj/sc

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