- 31.10.2017, 11:28:06
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Stöger: Mit der Arbeitslosigkeit spielt man nicht
Aktion 20.000 ausbauen und nicht kürzen
Als „verantwortungslos“ kommentiert Sozialminister Alois Stöger die ersten bekanntgewordenen Details zu den Sparplänen von ÖVP und FPÖ im Bereich der Aktion 20.000 und damit auf dem Rücken älterer Arbeitsloser. „Gerade in Zeiten, in denen die Arbeitsmarktprogramme der letzten Jahre Wirkung zeigen und die Arbeitslosigkeit insgesamt sinkt, gilt es mit ganzer Kraft in diese Richtung weiterzuarbeiten. Ganz besonders dort, wo der Aufschwung noch nicht angekommen ist“, verweist Stöger auf die nach wie vor steigende Arbeitslosigkeit bei Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern über 50. Während die Arbeitslosigkeit in den letzten Monaten insgesamt immer weiter zurückgegangen ist (zuletzt um 4,3 Prozent) ist jene bei Personen über 50 weiter gestiegen. Lediglich im September konnte der Anstieg mit Hilfe der Aktion 20.000 annähernd angehalten werden (+ 0,1 Prozent). „Menschen ernst zu nehmen bedeutet ihre Probleme zu lösen. Langzeitarbeitslosigkeit ist ein solches Problem, gerade bei Personen über 50“, fordert Stöger die Verhandlungsteams auf, das Erfolgsprogramm Aktion 20.000 nicht zu kürzen sondern weiter auszubauen.****
Zwtl: Bereits 1.200 Personen erfolgreich vermittelt
Die Aktion 20.000 ist im Juli in Modellregionen in allen Bundesländern gestartet und wird am 1.1.2018 auf ganz Österreich ausgerollt. Insgesamt sollen im Laufe des Jahres 2018 20.000 zusätzliche, kollektivvertraglich entlohnte Arbeitsplätze für Langzeitarbeitslose über 50 Jahren geschaffen werden. Aktuell konnten in den Modellregionen bereits 1.200 Personen erfolgreich vermittelt werden, 900 weitere Stellen wurden dem AMS bereits gemeldet.
Die Kosten belaufen sich auf rund 200 Millionen Euro, die zusätzlich zu den ohnehin notwendigen Mittel aus der Arbeitslosenversicherung benötigt werden. (Schluss)
Rückfragen & Kontakt
Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz
Andreas Berger
Pressesprecher von Sozialminister Alois Stöger
+ 43 (0) 1 711 00 862247
[email protected]
www.sozialministerium.at
www.facebook.com/sozialministerium
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