• 29.10.2017, 09:30:01
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Zweiter Bildungscampus für die Seestadt Aspern entsteht „im Grünen“

Verhandlungsverfahren für Bildungscampus „Aspern Nord“ abgeschlossen

Utl.: Verhandlungsverfahren für Bildungscampus „Aspern Nord“
abgeschlossen =

Wien (OTS) - Der neue Bildungscampus soll in der Mitte eines großen
zusammenhängenden Grünraumes im Norden der Seestadt Aspern entstehen:
Nun konnte das Verhandlungsverfahren für das Projekt abgeschlossen
werden, der „Campus plus“ wird nach einem Entwurf von „Karl und
Bremhorst Architekten“ realisiert.

Der Haupteingang wird - von der Straße abgerückt - an der
Sonnenallee liegen und das Haus ringsum von Grünflächen und von
vertikalem Grün (Fassadenbegrünung) umgeben sein: Geplant sind zudem
Gärten und Vorgärten sowie großzügige Dachterrassen. An den
Randbereichen des Gebäudes liegende Plätze und Grünflächen mit
Spielplätzen können exklusiv vom Campus genutzt werden. Am
Campusareal sind ein modernes Jugendzentrum mit einem
Veranstaltungsraum sowie Sportflächen in der mehrfachgenutzten
Freifläche, die den Bewohnerinnen außerhalb der Campusbetriebszeiten
zur Verfügung gestellt werden, geplant. „Der Bildungscampus und seine
Freiflächen werden somit zu einer offenen Mitte des neuen Stadtteils,
nutzbar für Jung und Alt“, betont Bildungsstadtrat Jürgen
Czernohorszky.

"Wien und die Donaustadt wachsen. Und die Bildung wächst mit. Sie
ist der beste Garant für sichere Arbeitsplätze. Schon jetzt
beherbergen wir im Bezirk zahlreiche erfolgreiche Unternehmen bis hin
zu Weltkonzernen. Eine gute Ausbildung ist hier von größter Bedeutung
für den Wirtschafsstandort. Mit modernen Bildungseinrichtungen wie
dem Campus Aspern Nord befinden wir uns auf dem richtigen Kurs. Mehr
Ganztagsschulen und Kindergärten, mehr Gestaltungsspielraum für
Schulen, mehr Kooperation und Austausch zwischen Kindern
verschiedener Altersgruppen: das ist die Bildung der Zukunft!“, so
Donaustadts Bezirksvorsteher Ernst Nevrivy und
Bezirksvorsteher-Stellvertreter Karl Gasta unisono.

Natürliches Grün als Grundfarbe und „Pawlatschen“

Das Gebäude ist in drei Teile gegliedert, die für die
unterschiedlichen Funktionen des Campus stehen: In der Mitte werden
der Eingang, die Stiegen und gemeinschaftlich genutzte Räume
situiert, in den beiden anderen Gebäudeteilen befinden sich alle
„Bildungsräume“, also Klassen und Lernräume. Zu den Grünbereichen
entstehen in allen Geschossen direkt von den Bildungsräumen aus
begehbare Terrassen. Außenliegende Treppen führen aus allen
Geschossen in den Garten.

Bestimmendes Element um und im Campus ist die Farbe Grün. Eine
begrünte Fassade bildet einen natürlichen Sonnenschutz.
Rundumlaufende, unterschiedlich breite Terrassen und Loggien werden
bepflanzt. Die Loggien erinnern an begrünte „Pawlatschen“, wie man sie
aus vielen Wiener lnnenhöfen kennt.

Weiterer „Campus plus“

Auch der Bildungscampus Aspern Nord wird ein sogenannter „Campus
plus“: Kindergartengruppen und Schulklassen werden dabei jeweils auf
einer Ebene in eigenen „Bildungsbereichen“ zusammengefasst und können
so altersübergreifend miteinander spielen und lernen. In jedem
Bereich gruppieren sich mehrere Bildungsräume um eine gemeinsame
Multifunktionsfläche. Hier trifft man sich für gemeinsame Projekte in
kleinen und größeren Gruppen, auch Rückzugnischen stehen zur
Verfügung. An jeden Bereich schließen rundum Balkone und Terrassen
an, die Platz für Unterricht im Freien bieten. Mittels flexibler Möbel
sind die Räume rasch veränderbar und an unterschiedliche
Unterrichtsmethoden anpassbar.

Insgesamt werden am Bildungscampus ein Kindergarten, eine
Volksschule, eine neue Mittelschule und auch Räume für
Sonderpädagogik Platz finden.

Nachhaltiges Energiekonzept

Für das Projekt wurde vom Büro „FIN - Future is NoW‘ gemeinsam mit
einem Team aus erfahrenen Technikern ein neuartiges Energiekonzept
erarbeitet. Der Bildungscampus ist energietechnisch weitgehend autark
und nutzt ausschließlich erneuerbare Energiequellen. Das Haus deckt
seinen Energiebedarf primär durch Erdwärmesonden mit
Wärmepumpenanlagen und Photovoltaik.

„Wer die Herausforderungen des Klimaschutzes ernst nimmt, muss
Gebäude errichten, die ohne jegliche CO2 Emissionen auskommen. Wir
tragen in Wien unseren Teil dazu bei, indem wir energieautarke
Gebäude wie eben den neuen Bildungscampus in Aspern bauen –
schließlich ist so ein Gebäude für die nächsten 50 bis 100 Jahre
gebaut. Wir wollen Wien in eine postfossile Zukunft führen“, so
Gemeinderat und Energiesprecher Christoph Chorherr von den Grünen
Wien.

14 Campus-Standorte bis 2023 fertig

Wien hat insgesamt sechs fertig gestellte Bildungscampus-Standorte
(Monte Laa in Favoriten, Gertrude Fröhlich-Sandner in der
Leopoldstadt, Donaufeld in Floridsdorf, Sonnwendviertel in Favoriten
sowie den Campus Seestadt und Campus plus Attemsgasse in der
Donaustadt), fünf weitere sind derzeit in Bau bzw. Planung (Aspern
Nord, Berresgasse, Nordbahnhof, Aron Meczer und Atzgersdorf).

Darüber hinaus sind weitere drei neue Bildungsbauten in den
Gebieten Inner-Favoriten (Landgutgasse), Gasometerumfeld in
Wien-Simmering (Rappachgasse) und West Wien (Deutschordenstraße)
vorgesehen. Alle diese Projekte sollen bis zum Jahr 2023 realisiert
werden.

Pressebilder zu dieser Aussendung sind in Kürze unter
www.wien.gv.at/pressebilder abrufbar. (Schluss)

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NRK

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