vida: Arbeitsmarkt muss zentrales Thema für neue Regierung sein

vida-Tusch: "Konsequentes Handeln statt leeren Ankündigungen"

Wien (OTS) - "Dass der Arbeitsmarkt und seine Belebung auch in den kommenden Jahren eine der zentralen Herausforderungen für die neue Bundesregierung sein wird, hat die FPÖ richtig erkannt", so Berend Tusch, Vorsitzender des Fachbereichs Tourismus in der Gewerkschaft vida. FPÖ Generalsekretär Herbert Kickl sagt in einem Interview, dass die Freiheitlichen den Arbeitsmarkt als einen ihrer Schwerpunkte für künftige Koalitionsverhandlungen bzw. ihre Regierungsarbeit ansehen. "Es darf dabei nicht bei leeren Absichtserklärungen bleiben, dieses Vorhaben muss von einer neuen Regierung konsequent verfolgt werden", fordert Tusch.++++

Mit Interesse nimmt Tusch zur Kenntnis, dass sich die Freiheitlichen verstärkt des Fachkräftemangels in einigen Schlüsselbranchen für Österreich annehmen wollen. "Es spricht wohl für sich, wenn die heimische Wirtschaft im gesamten EU-Raum nach Fachkräften für den Tourismus und das Gastgewerbe suchen kann, zudem laut AMS rund sieben bis zehn Arbeitssuchende aus Österreich auf eine offene Stelle im Tourismus kommen und es trotzdem auch heuer wieder aus zahlreichen Bundesländern Klagen gibt, dass viele Stellen nicht besetzt werden können. Wer es nicht schafft aus über 500 Millionen Menschen, Fachkräfte anzuziehen, der hat augenscheinlich ein Problem. Dass sich die mögliche neue Regierung verstärkt darum kümmern will, ist durchaus zu begrüßen."

Tusch mahnt zur Objektivität in der Debatte. Nur faire Arbeitsbedingungen und hochwertige Ausbildung sowie die Einhaltung des ArbeitnehmerInnenschutzes seien der richtige Weg, um dem Fachkräftemangel in Österreich entgegenzuwirken.

Verwundert zeigt sich Tusch, über den Vorwurf der FPÖ, dass in der letzten Gesetzgebungsperiode die Lehre mit einer "Entbildungspolitik entwertet" worden sei: "Das Gegenteil ist der Fall. Unser jahrelanger Einsatz für eine Anpassung der Berufsschulzeit für alle Lehrlinge auf 1.260 Ausbildungsstunden ist ein Riesenschritt nach vorne. Ebenso die Abschaffung der Berufsschul-Internatskosten!"

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