• 25.10.2017, 11:11:57
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  • OTS0063

Sima zu UBA-Absiedelung: Wien bietet erneut Grundstück in der Seestadt Aspern an

Stadt Wien hat alles daran gesetzt, Standort in Wien zu halten

Utl.: Stadt Wien hat alles daran gesetzt, Standort in Wien zu halten =

Wien (OTS) - In der Debatte um die geplante Absiedelung des
Umweltbundesamtes nach Klosterneuburg erneuert Umweltstadträtin Ulli
Sima das Angebot der Stadt Wien, ein Grundstück in der Seestadt
Aspern zur Verfügung zu stellen. „Wir haben schon mehrmals Angebote
gemacht, bislang wurde die Absiedelung aber eiskalt in Abrede
gestellt und unsere Bemühungen ignoriert“, so Sima. Auf alle
Nachfragen und Angebote wurde stets erklärt, dass ein Umzug nicht
geplant sei: „Jetzt zu behaupten es hätte aus Wien keine
Standort-Angebote gegeben, lässt sich an Scheinheiligkeit kaum
überbieten“, so Sima. Unter anderem wurden das „Forum Donaustadt“,
Büroflächen in einem Gebäude des „Seeparkquartiers“ und ein Baufeld
direkt an der Sonnenallee von der Stadt Wien offensiv angeboten. Alle
Standorte sind öffentlich perfekt angebunden.

Für Sima ist klar, dass in Vorarbeit von schwarz-blau das
Wien-Bashing munter weiter geht. „Eine Verlegung des
Umweltbundesamtes in die Peripherie ist nicht nachvollziehbar und
zudem rechtswidrig. Es kann nicht sein, dass der zuständige
Umweltminister Rupprechter hier versucht das Parlament und den
Gesetzgeber zu umgehen. Damit hat er einen offenkundigen
Gesetzesbruch angekündigt“, so Sima. Denn das Umweltkontrollgesetz
regelt hier eindeutig: „Der Sitz des Umweltbundesamtes ist Wien“. Das
Argument der Stärkung des ländlichen Raums ist wohl eher eine Farce,
da Klosterneuburg alles andere als ländlicher Raum ist. Die geplante
und offensichtlich gesetzeswidrige Verlegung löst nur unnötigen
PendlerInnenverkehr aus. Denn Abgesehen von der 45 Millionen Euro
teuren Übersiedelung, werden täglich über 500 MitarbeiterInnen
ungefragt zum Pendeln gezwungen. Von Belegschaftsseite regt sich
bereits Widerstand.

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NRK

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