• 24.10.2017, 13:33:52
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„matinee“ mal zwei: Edelweiß und Philharmoniker am Feiertag, archäologische Spurensuche in der Steiermark am Sonntag

Am 26. und 29. Oktober ab 9.05 Uhr in ORF 2

Utl.: Am 26. und 29. Oktober ab 9.05 Uhr in ORF 2 =

Wien (OTS) - Die ORF 2-„matinee“ am Nationalfeiertag, am Donnerstag,
dem 26. Oktober 2017, würdigt zwei identitätsstiftende
Tourismusexporte Österreichs zwischen Mythos und Musik: das
„Edelweiß, Star der Alpen – Mythos, Kitsch, Realität“ (9.05 Uhr) und
„Die Wiener Philharmoniker – Mehr als Musik!“ (10.10 Uhr). Die zweite
„matinee“ der Woche, am Sonntag, dem 29. Oktober, um 9.05 Uhr in ORF
2, erforscht – passend zum anschließenden „Evangelischen Gottesdienst
zum Reformationsfest“ (9.30 Uhr) live aus Schladming – die
Vergangenheit der Region und zeigt „Spurensucher der Geschichte – Von
Kelten, Römern und den ersten Steirern“. Den von Martin Traxl
präsentierten Vormittag beschließt „Die Kulturwoche“ (10.30 Uhr) mit
Berichten und Tipps zum aktuellen Kulturgeschehen.

Donnerstag, 26. Oktober:

„Edelweiß, Star der Alpen – Mythos, Kitsch, Realität“ (9.05 Uhr)

Der Mythos des Edelweiß ist keineswegs auf Europa beschränkt. Ob
Amerikaner, Briten oder Australier – alle singen „Edelweiß“, das eine
Lied, das das Broadway-Musical „The Sound of Music“ weltberühmt
gemacht hat. Dabei waren Oscar Hammerstein und Richard Rodgers –
Texter und Komponist – niemals in den Alpen und haben auch –
wahrscheinlich– nie echtes Edelweiß gesehen! Die vor gut 50 Jahren
entstandene Verfilmung des Musicals wurde einer der meistgesehenen
Filme überhaupt und hat insbesondere in Amerika das Bild von
Österreich geprägt. Der ehemalige US-Präsident Ronald Reagan nahm
einst sogar an, „Edelweiß“ sei die österreichische Nationalhymne, als
er den österreichischen Bundespräsidenten Rudolf Kirchschläger mit
diesem Lied empfing. Die samtene Pflanze birgt viele Rätsel. Ruth
Berry deckt sie mit Humor und wissenschaftlicher Akkuratesse auf und
stößt dabei in Bereiche vor, die noch kaum ein Zuschauer zuvor
gesehen hat.

„Die Wiener Philharmoniker – Mehr als Musik!“ (10.10 Uhr)

Für viele sind die Wiener Philharmoniker das beste Orchester der
Welt. Als traditionsreicher Klangkörper, der 1842 in Wien gegründet
wurde, stellen sich die Musikerinnen und Musiker nun im 21.
Jahrhundert die Frage, inwiefern sie sich neu definieren müssen, um
auch in Zukunft bestehen zu können. Gerade jetzt drängen viele
Nachwuchsmusiker in die durch Pensionierung frei werdenden Stellen
nach, und so sind die Wiener Philharmoniker derzeit ein Orchester im
Umbruch.
Der zum 175-jährigen Jubiläum entstandene Dokumentarfilm der
Regisseurin Co Merz zeigt das philharmonische Orchester-Innenleben
aus exklusiver Nahsicht. Im Mittelpunkt steht der Arbeitsalltag in
Wien, wo die Musiker in Musikverein und Staatsoper, beim
weltberühmten Neujahrskonzert sowie in privatem Umfeld zu erleben
sind. Darüber hinaus wurde das Orchester in seiner „Sommerresidenz“
bei den Salzburger Festspielen und auf einer Asien-Tour filmisch
begleitet. In Interviews äußern sich Orchestermitglieder genauso wie
berühmte Dirigenten sowie ehemalige und gegenwärtige philharmonische
Vorstände. Zu Wort kommen u. a. Heinrich und Patricia Koll, Sophie
Dartigalongue, Rainer Küchl, Matthias Schorn, Thilo Fechner,
Christoph Eschenbach, Seiji Ozawa, Simon Rattle und Daniel Barenboim
und der ehemalige philharmonische Vorstand Andreas Großbauer.

Sonntag, 29. Oktober:

„Spurensucher der Geschichte – Von Kelten, Römern und den ersten
Steirern“ (9.05 Uhr)

Wie hat das Leben vor Tausenden von Jahren ausgesehen? Archäologen
versuchen Antworten auf diese Frage zu finden und untersuchen die
Spuren vergangener Zeiten und Kulturen. Keltische Siedlungen,
römische Villen und mittelalterliche Gräberfelder: Auch die
Geschichte der Steiermark wird durch die Arbeit von Archäologen immer
wieder ergänzt, erweitert und „neu“ geschrieben. Regisseur Gernot
Lercher und Kameramann Erhard Seidl haben die wissenschaftliche
Schatzsuche zwischen Südsteiermark und Ausseerland dokumentiert.
Begleitet wurden beispielsweise Archäologen bei Grabungen entlang der
Koralmbahn und der Grazer Burg.
Hochmodern sind mittlerweile auch die Arbeitsmethoden der
Restauratoren, die sich mühevoll mit der Konservierung der ebenso
filigranen wie wertvollen Fundstücke auseinandersetzen. „Spurensucher
der Geschichte“ ist eine spannende Dokumentation über Ausgrabungen in
der Steiermark und insbesondere über jene Menschen, die es sich zur
Aufgabe gemacht haben, lange verborgene Geheimnisse über unsere
frühen Vorfahren zu lüften.

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