- 20.10.2017, 09:03:25
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Alpenweiter Tourismus-Mobilitätstag - innovativ und nachhaltig mobil in Tourismusregionen
Zahlreiche Expertinnen und Experten aus sieben Alpenländern tauschten sich beim Tourismus-Mobilitätstag in Werfenweng über nachhaltige Mobilitätslösungen in Tourismusdestinationen aus.
Utl.: Zahlreiche Expertinnen und Experten aus sieben Alpenländern
tauschten sich beim Tourismus-Mobilitätstag in Werfenweng über
nachhaltige Mobilitätslösungen in Tourismusdestinationen aus. =
Wien (OTS/BMWFW) - Im Rahmen des Österreichischen Vorsitzes der
Alpenkonvention und unter dem Dach des Internationalen Jahres zu
„Nachhaltigem Tourismus für Entwicklung“ fand am 19. Oktober 2017 der
alpenweite Tourismus-Mobilitätstag in Werfenweng, Salzburg, statt.
Auf Einladung des Bundesministeriums für Wissenschaft, Forschung und
Wirtschaft (BMWFW), des Bundesministeriums für Land- und
Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft (BMLFUW), das derzeit
den Vorsitz in der Alpenkonvention führt, und des Bundesministerium
für Verkehr, Innovation und Technologie (bmvit) sowie dem
diesjährigen Mitveranstalter, dem Schweizer Bundesamt für
Raumentwicklung (ARE), diskutierten mehr als 150 Teilnehmer/innen aus
den Bereichen Tourismus, Verkehr und Umwelt über die aktuellen und
künftigen Herausforderungen von Mobilität im Alpenraum und mögliche
nachhaltige Mobilitätslösungen für Tourismusdestinationen.
„Urlaub ohne Auto - ein Trend aus den Ballungsräumen, der sich durch
die veränderten Mobilitätsbedürfnisse der Gäste immer stärker in den
Urlaubsregionen bemerkbar macht. Um speziell unsere alpinen
Tourismusdestinationen fit für die Bewältigung dieses neuen Trends
sowie des steigenden Gästezuwachses zu machen, sind attraktive und
innovative Mobilitätslösungen vor Ort für den nachhaltigen Erfolg von
zentraler Bedeutung. Dabei zeigt sich, dass praktikable
Lösungsansätze nur in enger Kooperation und durch Vernetzung aller
Beteiligten - auch über Grenzen hinweg - zu finden sind", betont
Wirtschafts- und Tourismusminister Harald Mahrer.
„Stundenlanger Stau, überlaufene Raststätten oder verschneite Straßen
- der Start in den Urlaub kann manchmal ganz schön anstrengend sein.
Durch leicht erreichbare Bahnhöfe, gute Verbindungen und kurze
Intervalle schaffen wir ein attraktives Angebot auf der Schiene und
machen so das Reisen rascher, bequemer und sicherer. Und wir bauen
die E-Tankstellen flächendeckend in ganz Österreich aus und sorgen
dafür, dass Elektromobilität auch außerhalb der Städte
alltagstauglich, zuverlässig und vor allem umweltfreundlich wird“,
sagt Infrastrukturminister Jörg Leichtfried.
„Nur wenn wir entschlossen zusammenarbeiten, können wir dem
Klimawandel und seinen Folgen erfolgreich entgegentreten. Doch es
bleibt nicht mehr viel Zeit: In den kommenden 30 Jahren müssen wir
den Umstieg auf einen fossilfreien Verkehr schaffen. Der Tourismus
zeigt mit mehr als 800 klimaaktiv mobil Förderprojekten schon heute,
wie die Mobilitätswende funktioniert. Mit klimafreundlichen
Mobilitätsmaßnahmen spart der Sektor jährlich bereits 83.000 Tonnen
CO2 ein. Die Tourismusbranche übernimmt eine Vorreiterrolle und
zeigt, was nachhaltige Maßnahmen möglich machen“, so Umweltminister
Andrä Rupprechter.
Nach einer Keynote zur „Touristischen Mobilität von morgen“ wurden in
drei Panels zu den Themen „Im Portrait: nachhaltig mobile
Tourismusgemeinde“, „Zug um Zug - Bahnreisen im Alpenraum“ und
„Gästekarten machen mobil“ Beispiele aus sieben Alpenländern
präsentiert sowie Fragen zur Bildung von Partnerschaften,
Finanzierung und Erfahrungen beantwortet. Mit der Präsentation von
„SchweizMobil - dem Netzwerk für Langsamverkehr“ wurde dann noch ein
ganzheitliches Projekt vorgestellt und die Tirol Werbung zeigte mit
ihrem „Mobilitätscoach Tirol“ noch einen Weg zur Bewusstseinsbildung
von Tourismusverbänden und Vermietern.
Mehr Informationen und Unterlagen zum Tourismus-Mobilitätstag, der
auch mit dem Green Event der Alpenkonvention ausgezeichnet wurde,
gibt es auf der Website des BMWFW unter www.bmwfw.gv.at/tourismus.
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