Lesung im Parlament - "Frauen am Wort oder Der lange Weg der Erkenntnis"

Die Parlamentsbibliothek stellte im Rahmen des Literaturfestivals "Österreich liest. Treffpunkt Bibliothek" ihren neuen Standort vor

Wien (PK) - Die Parlamentsbibliothek ließ sich heuer für das Literaturfestivals "Österreich liest" etwas Besonderes einfallen:
Unter dem Titel "Frauen am Wort oder Der lange Weg der Erkenntnis" lasen gestern Abend die Schauspielerinnen Irene Colin, Tamara Stern und Nanette Waidmann aus frauenpolitisch wichtigen Parlamentsdebatten. Im Mittelpunkt dabei standen die Themen Fristenlösung und Gleichbehandlungsgesetz sowie die "Töchter-Diskussion" rund um die textliche Änderung der österreichischen Bundeshymne.

Parlamentsvizedirektorin Susanne Janistyn-Novák begrüßte die Gäste und präsentierte die Bibliothek an ihrem neuen Standort im Palais Epstein, wo sie während der Sanierung des historischen Parlamentsgebäudes ihre Räumlichkeiten hat. Janistyn-Novák nannte die Parlamentsbibliothek das historische Gedächtnis des Parlaments.

Fristenlösung, Gleichbehandlungsgesetz, Bundeshymne: Lesung aus ausgewählten Parlamentsdebatten zu Frauenthemen

Moderatorin Julya Rabinovich wies in ihrer Ansprache auf die Bedeutung des Parlaments hin: "Das Hohe Haus ist das Herz der Demokratie. Und die Bibliothek ist die Herzkammer der Demokratie." Die Dramaturgin Susanne Abbrederis stellte die Texte zusammen und gestaltete das künstlerische Programm. Sie erinnerte in ihrer Rede an die erste Abgeordnete, Adelheid Popp, die nur rund ein halbes Jahr, nachdem das Wahlrecht für Frauen eingeführt wurde, am 3.4.1919 als erste Frau im Nationalrat sprach. Gemeinsam mit der Schriftstellerin Julya Rabinovich führt Susanne Abbrederis durch den Abend. Wladigeroff & Friends feat. Konstantin Wladigeroff, Miloš Todorovski und Benjy Fox-Rosen begleiteten den Abend musikalisch. (Schluss) red

HINWEIS: Fotos von der Veranstaltung finden Sie auf der Website des Parlaments unter www.parlament.gv.at/SERV/FOTO/ARCHIV .

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