SPÖ Kärnten 2: Fairer Wahlkampf der SPÖ für Landtagswahl startet im Jänner

Kucher, Fellner nach LPV: Wahlergebnis nicht erfreulich. Kurzer und sauberer Landtagswahlkampf. Kucher: SPÖ hat für Kärnten comeback geschafft. Gemeinsam Rolle Kärntens in Wien stärken.

Klagenfurt (OTS) - Es sei das erste Mal in sieben Jahren, wo ein Wahlergebnis nicht erfreulich sei, sagte Landesgeschäftsführer Daniel Fellner. Er sei natürlich ein wenig traurig und enttäuscht, aber er wolle sich weder auf noch ausstehende Analysen ausreden noch das Ergebnis positiv umdeuten: „Das Ergebnis ist eine klare Niederlage. Es beruht sicher auch darauf, dass wir zum alles beherrschenden Thema Asyl und Flüchtlinge für die Wähler nicht die passenden Antworten gefunden haben“, so SPÖ-Landesgeschäftsführer Daniel Fellner im Pressegespräch nach dem SPÖ-Landesparteivorstand.

Sorgen der Menschen noch mehr ernst nehmen

Fellner vermutet, dass vor allem von jenen Parteien, die bei der jetzigen Wahl davon profitiert haben, das auch zu einem Thema bei der Landtagswahl gemacht werden wird. Man werde die Sorgen der Menschen noch ernster nehmen und entsprechende Antworten und Lösungen liefern. Zudem werde man noch stärker darauf hinweisen, wer seit Jahren die Verantwortung für die Integration als Integrationsminister und für entsprechende Rückführungsabkommen als Außenminister trägt – es ist die ÖVP mit ihrem Parteichef Kurz.

Die Zahlen zeigen, dass der persönliche Einsatz der UnterstützerInnen bei der Sozialdemokratie mit großem Abstand der höchste gewesen sei. Umso bedauerlicher sei das erzielte Ergebnis. Jetzt gelte es, die Motivation aufrecht zu erhalten.

Landtagswahlkampf startet im Jänner

„Ich denke, jede und jeder hat derzeit mehr als genug von Wahlkämpfen. Wenn andere Parteien bereits am Montag nach der Wahl den Beginn des nächsten Wahlkampfes ausrufen, sollen sie das tun. Ich verspreche den Menschen: Wir beginnen mit dem Landtagswahlkampf erst im Jänner“, gab Fellner das erste von zwei Versprechen ab.

Sauberer Wahlkampf

„Mein zweites Versprechen ist: Die SPÖ Kärnten wird keinen schmutzigen Wahlkampf führen, es wird kein dirty campaigning geben. Darauf können sie sich verlassen!" Abschließend richtete Fellner eine Bitte an die Medienvertreter und die Öffentlichkeit. Er habe ein Fairnessabkommen mit allen politischen Mitbewerbern angestrebt. Nach der ersten Einladung durch die SPÖ hätten Einladungen von den anderen Parteien erfolgen sollen – da habe sich bis heute nichts mehr getan. „Deshalb bitte ich Außenstehende und Medienvertreter: Bitte beobachten sie im Wahlkampf genau, ob hier fair gearbeitet wird oder nicht“.

NR Kucher: Es gibt viel zu tun

„Es ist schwer, nach wochenlangem und intensivem persönlichen Wahlkampf, jetzt eine objektive Aussage zu treffen. Ich habe viele Menschen getroffen und ihre persönlichen Schicksale beschäftigen mich auch jetzt noch“, sagte SPÖ-Spitzenkandidat Philip Kucher, der als Nationalratsabgeordneter wiedergewählt wurde. „Es bringt nicht viel, dass wir uns jetzt selbst leidtun. Es gibt viel zu tun, tun wir’s“, stellte Kucher zum Wahlergebnis aus Sicht der SPÖ fest.

Gemeinsam für Kärnten

Er wolle gemeinsam mit den Kärntner Nationalräten der anderen Parteien die Rolle Kärntens im Parlament stärken. „Kärnten hat dank der SPÖ und Landeshauptmann Peter Kaiser ein comeback geschafft. Darauf will ich aufbauen und das gemeinsam mit allen Kärntner Abgeordneten weiterbringen“, so Kucher abschließend.

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