Bahá'í feiern 200. Jahrestag der Geburt von Religionsstifter Bahá'u'lláh

Grußbotschaft des Bundespräsidenten würdigt humanitäres Engagement der Bahá'í

Religionen sollen Kräfte des Friedens werden
emer. o. Univ.-Prof. DDr. Johann Figl
Der Hauptzweck, der den Glauben Gottes und Seine Religion beseelt, ist, das Wohl des Menschengeschlechts zu sichern, seine Einheit zu fördern und den Geist der Liebe und Verbundenheit unter den Menschen zu pflegen.
Bahá'u'lláh

Wien (OTS/at.bahai.org) - Bahá’í in aller Welt feiern in wenigen Tagen ein bedeutendes Jubiläum, den 200. Jahrestag der Geburt des Religionsstifters Bahá’u’lláh (1817-1892). Auch die Bahá’í in Österreich bereiten sich auf die Feierlichkeiten am 22. Oktober 2017 in über 30 Orten des Landes vor (www.bahai.at/200). Mit großer Freude hat der Nationale Geistige Rat der Bahá’í in Österreich anlässlich eines Empfanges und Festaktes am Donnerstag, 12. Oktober 2017 in Wien die Glückwünsche von Bundespräsident Dr. Alexander Van der Bellen anlässlich des Jubiläums entgegengenommen. In der Grußbotschaft wird in anerkennenden Worten auf das Menschenbild der Bahá’í und das daraus folgende ethisch motivierte, humanitäre Handeln der Bahá’í in Österreich hingewiesen. Dadurch wirken die Bahá’í über ihre religiöse Gemeinschaft hinaus auch in die österreichische Gesellschaft hinein, heißt es in den Grußworten.

Auch auf internationaler Ebene haben Bahá'i-Gemeinden in mehreren Ländern Grußbotschaften von Staatsoberhäuptern erhalten, die diesen besonderen Anlass würdigen.Bei dem Empfang am Donnerstag haben österreichische Persönlichkeiten aus Politik und Kultur sowie Vertreter von Religionsgemeinschaften ebenfalls ihre Wertschätzung für das Wirken der Bahá'í in der Gesellschaft zum Ausdruck gebracht. So bekräftigte der Religionswissenschaftler und Gründungspräsident der Österreichischen Gesellschaft für Religionswissenschaften, emer. o.Univ.-Prof. DDr. Johann Figl, in seinen Grußworten die Forderung Bahá'u'lláhs nach der Einheit der Menschheit. „Religionen sollen Kräfte des Friedens werden“, sagte Professor Figl, der Bahá'u'lláh als „ganz große, bedeutende religiöse Stifterpersönlichkeit der Moderne“ bezeichnete.

Über das Ziel von Religion sagte Bahá’u’lláh: „Der Hauptzweck, der den Glauben Gottes und Seine Religion beseelt, ist, das Wohl des Menschengeschlechts zu sichern, seine Einheit zu fördern und den Geist der Liebe und Verbundenheit unter den Menschen zu pflegen.“ In der Festrede von Mag. Corinne Farid-Schaubacher wurde das Leben Bahá’u’lláhs porträtiert; ein Leben, geprägt von äußerer Gefangenschaft und innerer Hingabe zu göttlicher Berufung.Der stimmungsvolle musikalische Rahmen des Festaktes in Wien wurde durch die Pianistin Dorothy und dem Geiger Vahid Khadem-Missagh sowie der Sängerin Tina Heissler-Zormandan und dem Gitarristen Heimo Trixner gestaltet.

Am 22. Oktober feiert die Wiener Bahá'í-Gemeinde das Jubiläum ab 16.30 Uhr im Saal des Studio 44 (Rennweg 44, 1030 Wien). Zu der Feierlichkeit ist bei freiem Eintritt jeder herzlich willkommen.

200 Jahre Bahá'u'lláh

Datum: 22.10.2017, 16:30 - 19:00 Uhr

Ort: Studio 44
Rennweg 44, 1030 Wien, Österreich

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