SJ-Herr: „Abscheuliche NS-Verharmlosung, halbherzige Eingeständnisse: typisch FPÖ!“

Partei der „Einzelfälle" absolut regierungsuntauglich, NR-Kandidatin sieht ihr Nein zu RotBlau mal wieder bestätigt

Wien (OTS) - „Eine Partei mit einem Kandidaten auf der Bundesliste, der sich über den Nazi-Terror amüsiert und den Holocaust verharmlost, kann keine Koalitionspartnerin der Sozialdemokratie sein“, hält Julia Herr, Vorsitzende der Sozialistischen Jugend und Kandidatin für den Nationalrat, angesichts des bekanntgewordenen Inhalts von Fotos des FPÖ-NR-Kandidaten Andreas Schmidt in einem Whatsapp-Chat, fest.

„Die fehlende Distanzierung vom Rechtsextremismus durch die FPÖ, den RFJ und deren FunktionärInnen ist schon altbekannt und die Liste an ‚Einzelfällen‘ nahezu unendlich. Bezeichnend ist aber auch dieses Mal wieder die völlig halbherzige Reaktion auf das Bekanntwerden des Skandals“, so Herr. Mehr als ein Abweisen jeglicher Verantwortung und sofortige Klagsdrohungen war mal wieder nicht viel zu hören.

„Der Fall Andreas Schmidt ist symptomatisch für die FPÖ: fehlende Distanzierung soll das rechtsextreme Milieu bei der Stange halten. Zu letzterem hält die FPÖ nicht nur enge Beziehungen, sie besteht auch in wesentlichen Teilen aus diesem“, kritisiert die NR-Kandidatin weiter und weist auf den antifaschistischen Grundsatz der SPÖ hin, der zur Politik und dem Personal der FPÖ konträr steht.

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