GPA-djp-Dürtscher: WK-Herk verteidigt Griff in Taschen der Beschäftigten

Faktencheck ist in die Hose gegangen – Unterlagen bestätigen Kürzung des Urlaubs- und Weihnachtsgelds

Wien (OTS) - „Dass Josef Herk Einkommensverluste von Beschäftigten schönzureden versucht, und den Kanzler für Aussagen, die dieser gar nicht so getätigt hat, der Lüge bezichtigt, ist bei allem Verständnis für Klientelpolitik ein völlig unverständlicher Affront. Anstatt die Sozialpartnerschaft ernst zu nehmen und sich für Kollektivvertragsverhandlungen einzusetzen, gießt der Präsident der Wirtschaftskammer Steiermark und Obmann des steirischen Wirtschaftsbunds Öl ins Feuer“, kommentiert Karl Dürtscher, stv. Bundesgeschäftsführer der GPA-djp (Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier) aktuelle unangebrachte Wortmeldungen Herks.

Tatsache ist, dass das 13. und 14. Monatsgehalt im Kollektivvertrag geregelt sind. „In der Universitätsdruckerei Klampfer wurden das 13. Und 14. Monatsgehalt sowie Zulagen gekürzt, das bestätigen uns vorliegende Unterlagen“, so Dürtscher weiter. Niemand, auch nicht der Bundeskanzler habe von Streichungen dieser Sonderzahlungen geredet, wie Herk vermutet. „Präsident Herk, sollte sich weniger aufregen und besser zuhören. Dieser Faktencheck ist in die Hose gegangen“, so Dürtscher.

Die Behauptungen von Doris Klampfer, sie hätte keine andere Wahl als Kürzungen gehabt, seien dennoch unwahr. „Niemand hindert Frau Klampfer daran, Verträge auf Basis des bis 13. Juni 2017 gültigen Kollektivvertrags weiter anzuwenden. Aber Frau Klampfer und Präsident Herk verteidigen unisono diesen Griff in die Taschen der Beschäftigten.“

Es sei beschämend, wenn eine Unternehmerin und ein Vertreter der WK Steiermark sich derart unlauterer Methoden bedienen müssten, um eine Vorgangsweise zu verteidigen, die Beschäftigte um Hunderte Euro bringe, so Dürtscher abschließend: „Die Universitätsdruckerei Klampfer, die heuer ihr 70-jähriges Bestehen feiert, hat zumindest über 69 Jahre sehr gut mit einem Kollektivvertrag leben können. Im Sinne einer guten Zukunft für die rund 9.000 Beschäftigten des Grafischen Gewerbes bleiben wir bei unserer Forderung an alle Arbeitgeber und VertreterInnen der WKO, Verhandlungen für einen neuen Kollektivvertrag nicht länger zu verzögern!“

 

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