Bayr fordert zum Internationalen Tag gegen die Todesstrafe: „Diese unmenschliche Strafe gehört endlich abgeschafft!“

China, Iran und Irak führen die grausame Top drei-Liste an

Wien (OTS/SK) - „Die Todesstrafe ist eine unmenschliche Form der Bestrafung und muss endlich in allen Ländern der Welt der Vergangenheit angehören“, fordert Petra Bayr, SPÖ-Bereichssprecherin für globale Entwicklung, anlässlich des Internationalen Tages gegen die Todesstrafe am 10. Oktober. Laut Amnesty International wurden im vergangenen Jahr in China, dem Iran und im Irak die meisten Todesstrafen vollzogen, wobei es keine öffentlichen Zahlen über die vollstreckten Todesurteile in China gibt. Amnesty International schätzt, dass die als Staatsgeheimnis gehütete Zahl in die Tausende geht. ****

„Die Todesstrafe an sich ist einer zivilisierten Gesellschaft nicht würdig. Dass aber durch den Handel mit Organen von Exekutierten auch noch Profit aus dem staatlichen Morden geschlagen wird, ist schlichtweg abscheulich“, kritisiert die Nationalratsabgeordnete scharf. Diversen Berichten zufolge werden in China etwa Falun-Gong-Praktizierende hingerichtet, ihnen werden Organe entnommen und teuer verkauft. (Schluss) bj/mp

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