PRO-GE: Forderungen der Tiroler Adlerrunde sind klar arbeitnehmerfeindlich

Rufe der Arbeitgeber nach 60-Stunden-Woche und Abschaffung der Sozialpartnerschaft sind rückschrittlich und jenseitig

Wien (OTS) - „Vor 100 Jahren wurde der 8-Stunden-Tag erkämpft, seit über 70 Jahren sichert die Sozialpartnerschaft den sozialen Frieden in unserem Land. Wer diese Errungenschaften rückgängig machen möchte, führt Klassenkampf gegen die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer“, sagt Rainer Wimmer, Bundesvorsitzender der Gewerkschaft PRO-GE, und stellt fest, dass die am 4. Oktober präsentierten Forderungen der sogenannten Tiroler Adlerrunde „klar arbeitnehmerfeindlich“ sind.  

„Die Tiroler Adlerrunde will scheinbar den sozialen Frieden zerstören, Arbeitnehmerrechte beschneiden und den Sozialstaat zusammenhauen. Anders kann man diese ungenierten Aussagen nicht deuten“, betont Wimmer und kritisiert die Forderung nach einem 12-Stunden-Tag. Wieder einmal würden Unternehmer unter dem Deckmantel Standortsicherung und Wettbewerbsfähigkeit versuchen, einen generellen 12-Stunden-Tag durchzusetzen.  

„Das ist Flexibilisierung auf Kosten der Gesundheit und Einkommen der Menschen. Arbeiterinnen und Arbeiter sollen zwar Tag und Nacht für die Firma arbeiten, aber auf ihre Überstundenzuschläge verzichten. Das wird es mit uns sicher nicht geben“, sagt Wimmer.

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