- 05.10.2017, 10:34:53
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VP-Wieser: Landwirtschaftliche Fachschulen sichern Wirtschaft im ländlichen Raum
Landesrechnungshof bestätigt richtigen Weg des Standortkonzeptes und der Investitionen.
Utl.: Landesrechnungshof bestätigt richtigen Weg des
Standortkonzeptes und der Investitionen. =
Klagenfurt (OTS) - "Der Kärntner Landesrechnungshof bestätigt, dass
wir mit dem Standortekonzept und den Investitionen am richtigen Weg
sind. Die Schaffung von Bildungszentren und die Schwerpunkte an den
Standorten schaffen ein attraktives Bildungsangebot. Dass der
Landesrechnungshof weitere Schulschließungen empfiehlt, liegt in der
Natur seiner Aufgabe. Aber ohne Betroffene einzubinden, gehen wir
hier nicht vor!", betont der VP-LAbg. Franz Wieser heute nach einer
Sitzung des Kontrollausschusses im Kärntner Landtag. Seit Jahren
werden an Standorten Schwerpunkte gesetzt und hat man Standorte
reduziert, wie beispielsweise die Zusammenlegung Hunnenbrunn mit
Althofen, Eberndorf mit Goldbrunnhof oder gerade jetzt Drauhofen mit
Litzlhof. „Die Vorgangsweise Litzlhof mit Drauhofen war
beispielgebend, alle Betroffenen waren eingebunden und tragen das
Projekt mit“, weist Wieser hin.
Einen ganz neuen Schwerpunkt hat man am Stiegerhof geschaffen, wo man
eine Kooperation mit den Kärntner Tourismusschulen zum Thema
Pferdewirtschaft eingegangen ist. Der Rechnungshof empfiehlt weiters
beispielsweise in Zukunft auch die Zusammenlegung der
Floristen-Ausbildung in Spittal mit der Gartenbauschule in Ebenthal.
Außerdem empfiehlt der Rechnungshof die Sanierung der Internate, um
eine zeitgemäße Ausstattung zu schaffen. „Diese Investitionen finden
laufend statt, wie jetzt am Stiegerhof oder am Litzlhof“, sagt
Wieser. Der Rechnungshof empfiehlt auch, die gesamte Verwaltung der
Landwirtschaftlichen Fachschulen im Agrarkompetenzzentrum des Landes
zu bündeln. Dort liege laut Rechnungshof die fachliche Kompetenz
sowie die organisatorische und strategische Steuerung. Bekanntlich
sind die Geburtenzahlen in Kärnten rückläufig, dem sei in Zukunft
Rechnung zu tragen. "Die Geburtenrückgänge machen sich in allen
Bereichen bemerkbar. Im landwirtschaftlichen Sektor können wir aber
sehr konstante Schülerzahlen vorweisen. Darüber hinaus fehlen schon
heute jährlich 50 Absolventen von landwirtschaftlichen Fachschulen,
um die flächendeckende Landwirtschaft und die nachhaltige
Lebensmittelproduktion in Kärnten zu sichern und zu erhalten“, weist
Wieser hin. Wer heute die Ausbildung in den landwirtschaftlichen
Fachschulen als Luxus bezeichnet, müsse erklären, wer künftig für die
Lebensmittelversorgung und die Wahrung der Kulturlandschaft
verantwortlich sein soll. Denn die landwirtschaftlichen Fachschulen
bilden heute die Hofübernehmer von morgen aus und lehren den
nachhaltigen Umgang mit der Natur- und Kulturlandschaft. Weiters sei
die Erhaltung der Schulen in den ländlichen Regionen wichtig, um den
ländlichen Raum auch als Ausbildungsstandort zu erhalten. (Schluss)
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