- 04.10.2017, 11:35:06
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Androsch/Laimer: Die Menschen am Aufschwung partizipieren lassen
ArbeitnehmerInnen fit für die Digitalisierung machen
Utl.: ArbeitnehmerInnen fit für die Digitalisierung machen =
St. Pölten (OTS) - „Hausbesuche sind der persönlichste Kontakt mit
den WählerInnen – dabei aber nicht agitieren, sondern zuhören. Denn
nicht die bunten Plakate und kleine Geschenke sind wahlentscheidend,
sondern vielmehr die Meinung der Menschen. Sie wollen PolitikerInnen,
die ihre Sorgen und Ängste ernst nehmen, aber auch Hoffnungen wecken
und Perspektiven aufzeigen. Die Menschen wollen gehört werden –
gerade in Zeiten der Informationsgesellschaft und der massiven
Reizüberflutung gibt es die ‚Sehnsucht‘ nach einem persönlichen
Gespräch und einem Austausch. Das merke ich bei meinen Hausbesuchen
immer wieder“, erklärt SPÖ NÖ Landesgeschäftsführer Robert Laimer,
Spitzenkandidat für die Nationalratswahl im Wahlkreis
Niederösterreich Mitte. Er besucht bis zum Wahlsonntag am 15. Oktober
rund 500 Haushalte, um den Menschen „seine“ Politik näherzubringen.
„Ungerecht ist immer schlecht – ich arbeite für eine solidarische
Gesellschaft, in der die Starken den Schwachen helfen, in der alle
ArbeitnehmerInnen von den Erfolgen der Wirtschaft profitieren. Bei
einem dreiprozentigen Wirtschaftswachstum und minus 15 Prozent
Jugendarbeitslosigkeit kann man mit Fug und Recht von einem
Wirtschaftsaufschwung und einer Standort-Offensive in Österreich
sprechen“, erklärt Laimer: „Nicht zufällig wirkt die von der
Sozialdemokratie initiierte Steuerreform jetzt nachhaltig, die
Menschen haben spürbar mehr im Börsl. Es geht darum, dass den
Menschen, denen nur begrenzte Mittel zur Verfügung stehen, aufgrund
der Steuerreform mehr Netto vom Brutto bleibt und der Direktkonsum
angekurbelt wird – und dadurch indirekt wieder Arbeitsplätze
geschaffen werden.“ Ebenso wichtig sind Laimer Mietzinsobergrenzen,
die sicherstellen sollen, dass Mieten und Wohnen wieder leistbarer
wird. Deshalb ist sein „Wahlgeschenk“ nicht zufällig gewählt: Ein
Glückskeks soll aufzeigen, dass Glück im Leben zwar wichtig ist, aber
eine gerechte, faire agierende Gesellschaft die Basis für eine
funktionierende Demokratie ist.
Zwt: Menschen müssen am Aufschwung der Wirtschaft teilhaben können
„Es geht um die Menschen, um die Inhalte und darum, Österreich ein
gutes Stück weiter nach vorne zu bringen. Die Menschen müssen am
Aufschwung partizipieren können“, erklärt der Zweitplatzierte auf der
SPÖ NÖ-Landesliste zur Nationalratswahl, Ing. Maurice Androsch: „Wir
wollen vor allem die kleinen und mittleren Unternehmen stärken, so
gemeinsam mit der Wirtschaft Arbeit schaffen und damit die Zukunft
der Menschen sichern.“
Bessere Rahmenbedingungen für EPU und KMU schaffen, bürokratische
Hürden abbauen, sich um die Sorgen der UnternehmerInnen bei Krankheit
und Arbeitsunfällen von MitarbeiterInnen kümmern, den Selbstbehalt in
der SVA streiche, Lohnnebenkosten senken oder steuerliche
Entlastungen setzen – all das ist im Plan A von Bundeskanzler
Christian Kern enthalten. Maurice Androsch sind der nächste Schritt,
Maßnahmen vor Ort, um die Rahmenbedingungen treffsicher und effizient
zu verbessern.
Auch wenn sich in Niederösterreich ein positiver Trend bei den
Arbeitslosenzahlen bemerkbar macht – auch bei den Frauen sinkt die
Arbeitslosigkeit, ist diese Trendumkehr bei älteren ArbeitnehmerInnen
noch nicht geschafft. „Das unterstreicht die Notwendigkeit der Aktion
20.000, initiiert von Sozialminister Alois Stöger, die gezielt die
Arbeitsaufnehmen älterer Arbeitsloser in den Gemeinden unterstützt“,
erklärt Androsch: „Deshalb plädiere ich auch dafür, den Vorschlag
unseres Landesparteivorsitzenden, Landesrat Franz Schnabl, im Rahmen
der Aktion 20.000 auch eine Offensive in den niederösterreichischen
Pflichtschulen zu starten, rasch umzusetzen. Denn das Wichtigste ist
es, den Menschen in den Regionen Arbeit zu geben.“ Um dieses Ziel zu
erreichen beschreibt er Beispiel aus seiner Heimatregion, dem
Waldviertel: „Wir brauchen eine starke Infrastruktur – sowohl im
öffentlichen Verkehr, als auch im Bereich hochrangiger Straßen. Das
ist ein wichtiger Impuls für das Waldviertel – denn nur dort, wo es
entsprechend gute Verkehrsanbindungen gibt, siedeln sich auch
Unternehmen an.“ Eine weitere Forderung sei die Ausbildung von
Fachkräften in der Region für die Betriebe in der Region. Hier hat er
bereits das sehr erfolgreiche Ausbildungsmodell „Werkraumschule“ aus
dem Bregenzer Wald präsentiert, das sowohl kaufmännische als auch
handwerkliche Begabungen fördert. „Der fließende Übergang von der
Schule in die Lehre sowie die intensive Begleitung der SchülerInnen
in ihrer ganzen Ausbildungszeit bereitet sie optimal für ihre
späteren beruflichen Aufgaben vor. Gerade für die Struktur des
Waldviertels ist die Verknüpfung von Schule und Lehre ideal. Durch
die Kombination schulisch-kaufmännischer Kenntnisse und
praktisch-handwerklicher Fertigkeiten haben die Jugendlichen auf dem
Arbeitsmarkt bessere Chancen. Darüber hinaus wird durch top
ausgebildete Fachkräfte die Qualität unserer Betriebe gestärkt, die
das Waldviertel zu einem wichtigen Know-how-Standort machen“, sagt
Androsch.
Wichtig ist Androsch der Breitbandausbau in schwach strukturierten
Regionen. Er weist darauf hin, dass in Ludweis-Aigen als erster
Gemeinde Waldviertel dieser Ausbau abgeschlossen wurde. „Eine gute
technische Infrastruktur ist die Basis für die Digitalisierung und
den Einstieg in Wirtschaft 4.0. Wir brauchen aber neben der
technischen Digitalisierung bereits jetzt Programme für die Menschen
von der Bildung bis zum Arbeitsmarkt: Um neue Chancen nutzen zu
können und die ArbeitnehmerInnen fit für die Digitalisierung zu
machen.“
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