VPNÖ-Ebner zu Fall SPÖ-Silberstein: 10 Fragen sollen Rolle des Tal Silberstein in Niederösterreich aufklären

Keine Vor- und Pauschalverurteilungen denn auch SPÖ-Mitglieder und Funktionäre zu Recht berührt und wütend

St. Pölten (OTS/NÖI) - Laut ehemals führenden SPÖ-NÖ Funktionären sei von 2003 bis 2008 Stanley Greenberg Spin-Doktor der SPÖ NÖ gewesen, seit 2008 Tal Silberstein. „Bereits im Jahr 2009 waren wir in NÖ mit einer Schmutzkübel-Kampagne gegen Wolfgang Sobotka konfrontiert, im Landtagswahlkampf 2013 wurde unser damaliger Landeshauptmann Erwin Pröll massiv persönlich angegriffen. 2014 folgte eine bis heute beispiellose persönliche Schmutzkübelkampagne gegen Erwin Pröll. Eine deutliche Spur der Verwüstung, die zu Tal Silberstein führt“, betont VPNÖ Landesgeschäftsführer LAbg. Bernhard Ebner, der ankündigte auch die Spur des Geldes zu verfolgen: „Die SPÖ in NÖ hat ein weites Vorfeld und breites Umfeld - auch dort werden wir die Spur aufnehmen“.

„Der gemeinsame Kampf gegen Antisemitismus und Rassismus, gegen Hetze und Hass vereint uns über Parteigrenzen hinweg. Jetzt, wo bekannt ist, dass manche nicht dagegen gekämpft, sondern sich daran bedient haben, sind alle zu Recht berührt und wütend – auch SPÖ-Mitglieder und Funktionäre. Im Fall SPÖ-Silberstein gab es immer schon Hinweise, die zur SPÖ Niederösterreich führen, seit kurzem auch ein Eingeständnis von Tal Silberstein selbst, der zugibt oft für die SPÖ NÖ gearbeitet zu haben“, erklärt der Landesgeschäftsführer und kritisiert zudem „Nachahmungstäter“ und „kleine Silbersteine“. „Andere schlecht machen, Untergriffe und Beleidigungen – zu solchen Mitteln sollte niemand greifen“, so Ebner.

„Ich habe bisher zahlreiche unrichtige Behauptungen des neuen SPÖ NÖ Vorsitzenden Franz Schnabl richtig gestellt. Unter anderem wurde behauptet NÖ sei das unsicherste Bundesland, obwohl es das zweitsicherste Bundesland ist. Gleichzeitig wurden von Franz Schnabl sowohl Treffen als auch Kampagnen mit Tal Silberstein bestätigt. Wir wollen keine Vorverurteilungen und auch keine Pauschalverurteilungen. Wir haben bisher der SPÖ NÖ immer mit Fakten geantwortet, jetzt fordern wir allerdings Fakten ein, jetzt fordern wir die SPÖ NÖ auf, unsere 10 Fragen zu beantwortet“, so Ebner.

Die 10 Fragen lauten:

1. Welche Rolle spielte Tal Silberstein seit 2008 in Kampagnen gegen Erwin Pröll?
2. Welche Rolle spielte Tal Silberstein seit 2008 an Kampagnen der SPÖ NÖ gegen Wolfgang Sobotka?
3. Für welche konkreten Kampagnen wurde Tal Silberstein seit 2008 von der SPÖ NÖ bezahlt?
4. Gibt es noch eine Zusammenarbeit zwischen SPÖ NÖ und Tal Silberstein beendet?
5. Wurde Tal Silberstein für seine Tätigkeit für die SPÖ NÖ auch von anderen Stellen bezahlt?
6. Hat die SPÖ NÖ Kenntnis über weitere Geschäftsbeziehungen von Tal Silberstein in Niederösterreich? 7. Hat die SPÖ NÖ Kenntnis über weitere Kampagnen in NÖ, in welche Tal Silberstein involviert war? 8. Wie oft und zu welchem Zweck gab es Treffen zwischen dem SPÖ NÖ Vorsitzenden Franz Schnabl und Tal Silberstein?
9. Wurde zur Aufklärung des Fall SPÖ-Silberstein bereits mit früheren Verantwortungsträgern in der SPÖ NÖ gesprochen, darunter Josef Leitner und Günter Steindl?
10. Welche eigenen Schritte setzt die SPÖ NÖ zur Aufklärung des Fall SPÖ-Silberstein?

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Mag. Günther Haslauer
Pressesprecher
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