BMGF: Eindämmung von Übergewicht und Adipositas braucht die Zusammenarbeit aller AkteurInnen der Lebensmittelkette

Diskussion über neue Ansätze beim Europäischen Gesundheitsforum Gastein

Wien (OTS) - Die Zahl übergewichtiger bzw. adipöser Menschen in Europa ist alarmierend, Tendenz steigend. Die Folgen der stetigen Gewichtszunahme sind Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes, Gelenksprobleme oder Depressionen. Die Folgeerkrankungen bedeuten nicht nur eine massive Einschränkung der Lebensqualität der Betroffenen, sie wirken sich auch auf viele andere Lebensbereiche aus.

Um das Ernährungsverhalten der Bevölkerung nachhaltig ändern zu können –  weg von verarbeiteten Nahrungsmitteln mit zu viel Salz, Fett und Zucker hin zu mehr Obst, Gemüse und Vollkornprodukten – braucht es die Zusammenarbeit aller AkteurInnen entlang der Lebensmittelkette und der dafür verantwortlichen Politikbereiche mit den Sektoren Gesundheit, Soziales, Wirtschaft, Landwirtschaft  und Bildung. Die gesunde Wahl sollte für alle Menschen in Europa die einfachere sein.

Das Bundesministerium für Gesundheit und Frauen hat Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Industrie und Politik zum heurigen Europäischen Gesundheitsforum Gastein eingeladen. Es soll den Fragen nachgegangen werden,

  • welche Anreize die Lebensmittelindustrie braucht, um leistbare und gesündere Lebensmittel herzustellen,
  • an welchem Punkt in der Lebensmittelkette dafür angesetzt werden muss,
  • wie der Wettbewerb für die Produktion gesünderer Lebensmittel angefacht werden kann und
  • wie die Zusammenarbeit aller Politikbereiche gemäß dem Ansatz „Health in all Policies“ verbessert und gestärkt werden kann.

Wie eine gesündere Ernährung für alle erreicht werden kann, so dass alle AkteurInnen entlang der Lebensmittelkette davon profitieren, wird Thema der österreichischen EU-Ratspräsidentschaft 2018 sein. Die Diskussion beim Europäischen Gesundheitsforum Gastein bildet den Auftakt dafür.

Mittwoch 4. Oktober 2017, 14.45 Uhr

„Transforming food systems – adding value for better health in Europe“

ELS BEDERT, Adviser, Food & Non-Food Product Safety, EuroCommerce

CORINNA HAWKES, Professor of Food Policy, Director, Centre for Food Policy, Univ. of London City

JOHANN MARIHART, President, Food Industries Association of Austria

JAVIER VALLE, Senior Policy Advisor, COPA & COGECA (European Farmers & European Agri-Cooperatives)

JO JEWELL, WHO Regional Office for Europe

KAREN FABBRI, Head of Sector, FOOD 2030, DG Research and Innovation (DG RTD), European Commission 

www.ehfg.org

Rückfragen & Kontakt:

Bundesministerium für Gesundheit und Frauen
MMag.a Kathrin Liener
Pressesprecherin
+43/1/71100-644511
kathrin.liener@bmgf.gv.at
www.bmgf.gv.at
Radetzkystraße 2, 1030 Wien

Das BMGF auf Facebook www.bmgf.gv.at/facebook

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | BMG0001