- 02.10.2017, 14:08:29
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Wiener Linien und ÖBB sorgen gemeinsam für noch mehr Sicherheit bei großen Öffi-Knotenpunkten
Sima/Seiser: Neue Kooperation der Sicherheitsteams von Wiener Linien und ÖBB
Utl.: Sima/Seiser: Neue Kooperation der Sicherheitsteams von Wiener
Linien und ÖBB =
Wien (OTS) - Bei den größten Öffi-Gemeinschaftsstationen von ÖBB und
Wiener Linien steigen tagtäglich über 100.000 Fahrgäste ein und aus.
Viele dieser Stationen bieten direkte Umsteigemöglichkeiten von der
S-Bahn in die U-Bahn und umgekehrt. Bereits seit vielen Jahren
arbeiten die Wiener Linien und die ÖBB eng zusammen. Ab sofort wird
die Kooperation zwischen den Wiener-Linien-Sicherheitsteams und den
ÖBB weiter intensiviert, wie Öffi-Stadträtin Ulli Sima und
ÖBB-Infrastrukturvorstand Franz Seiser heute präsentiert haben.
Klares Ziel: Die Fahrgäste sollen sich in den Stationen noch sicherer
und wohler fühlen.
Während bei den ÖBB die MitarbeiterInnen des Mungos Security-Teams
für einen reibungslosen Ablauf sorgen, kümmern sich bei den Wiener
Linien die Sicherheitsteam-MitarbeiterInnen um die Einhaltung der
Hausordnung. Gerade in den großen Gemeinschaftsstationen, wie z.B.
Westbahnhof, Hauptbahnhof oder Praterstern ergeben sich viele
Berührungspunkte. „Wo viele Menschen aufeinander treffen, ist es
besonders wichtig, dass die Spielregeln eingehalten werden“, so
Öffi-Stadträtin Ulli Sima, „das muss über bauliche
Zuständigkeitsgrenzen hinausgehen.“ Sima hat kürzlich ein umfassendes
Service- und Sicherheitspaket präsentiert, im Rahmen dessen bis 2019
insgesamt 330 MitarbeiterInnen der Wiener Linien für Sicherheit und
Service sorgen werden.
Enge Zusammenarbeit zwischen den Sicherheitsteams
Die heute präsentierte Vereinbarung zwischen ÖBB und den Wiener
Linien erleichtert die gegenseitige Unterstützung vor Ort.
Mungos-MitarbeiterInnen können nun auch im Stationsbereich der Wiener
Linien das Hausrecht durchsetzen. Und auch die Sicherheitsteams der
Wiener Linien können ihre ÖBB-KollegInnen nun direkt unterstützen.
„Wir arbeiten bereits seit vielen Jahren eng mit den Wiener Linien
zusammen. Von der gegenseitigen Unterstützung profitieren vor allem
die Fahrgäste“, so ÖBB-Infrastrukturvorstand Franz Seiser.
Seit Mitte August sind MitarbeiterInnen des
Wiener-Linien-Sicherheitsteams in der U-Bahn unterwegs. Bereits Mitte
Oktober werden es rund 45 MitarbeiterInnen sein. „Das Sicherheitsteam
wird laufend ausgebaut. Bis 2019 werden im gesamten U-Bahn-Netz rund
120 neue KollegInnen die Einhaltung der Hausordnung kontrollieren.
Die KollegInnen sorgen gemeinsam mit den Mungos der ÖBB für mehr
Personalpräsenz in den großen Knotenstationen“, so
Wiener-Linien-Geschäftsführerin Alexandra Reinagl.
Derzeit sorgen bei den ÖBB österreichweit 490 Sicherheitsmitarbeiter
und davon 120 in Wien für die Einhaltung der Hausordnung auf den
Bahnhöfen. Bis Ende 2019 ist die Aufnahme weiterer 100 Mitarbeiter
geplant. Neben der Durchsetzung der Hausordnung zählen vor allem
Hilfe- und Serviceleistungen zu den Hauptaufgaben der Securities.
Videoüberwachung für mehr Fahrgastsicherheit
Zusätzlich zur verstärkten Personalpräsenz sorgt der kontinuierliche
Ausbau der Videoüberwachung für mehr Sicherheit in den Öffis. Aktuell
liefern rund 11.000 Kameras in den Fahrzeugen und Stationen der
Wiener Linien Bilder, die im Fall der Fälle von der Polizei
ausgewertet werden können. Auf allen Bahnsteigen der U-Bahn-Stationen
gibt es außerdem Notrufeinrichtungen, mit denen Fahrgäste rasch Hilfe
holen können. Mit den Einrichtungen am Bahnsteig kann direkter
Kontakt mit der Leitstelle aufgenommen werden.
Fotos des heutigen Pressetermins finden Sie in Kürze unter
www.bildstrecke.at
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