- 02.10.2017, 12:59:09
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Die „Königin der einsamen Herzen“ zieht Bilanz: Finale für Elizabeth T. Spiras ORF-„Liebesg’schichten und Heiratssachen“
Letzte Folge der 21. Staffel am 4. Oktober um 20.15 Uhr in ORF 2
Utl.: Letzte Folge der 21. Staffel am 4. Oktober um 20.15 Uhr in ORF
2 =
Wien (OTS) - Viele verliebte Herzen, die im Einklang schlagen, gibt
es auch heuer wieder, zum Ende der bereits 21. „Liebesg’schichten und
Heiratssachen“-Saison: Im großen Staffelfinale des ORF-Publikumshits
präsentiert die „Königin der einsamen Herzen“, Elizabeth T. Spira, am
Mittwoch, dem 4. Oktober 2017, um 20.15 Uhr in ORF 2 ihre
traditionelle Liebesbilanz. Darin spricht die renommierte
Journalistin mit den Kandidatinnen und Kandidaten vergangener
Sendungen über deren Erlebnisse.
Eva-Viktoria, Pensionistin aus der Nähe von Wien, verwitwet seit
2009, wollte nicht mehr „einsam und allein“ sein. Sie war zweimal
verheiratet und suchte diesen Sommer einen neuen Mann, am liebsten
einen Millionär. Drei Wochen später freute sie sich schon über das
„schöne Echo“. Doch sie hat weniger Briefe bekommen, als sie erwartet
hatte, und meint: „Das mit dem Millionär hätte ich nicht sagen
sollen. Das habe ich aus Übermut gesagt. Ich lebe in guten
Verhältnissen“. Eva Viktoria hat einen entzückenden Brief von einem
Mann namens Othmar aus Kärnten erhalten. Beide haben viele
Gemeinsamkeiten, sind im Sternzeichen der Jungfrau geboren. Es klang
alles sehr toll, nur eines hat Othmar vergessen mitzusenden: seine
Kontaktdaten.
Erwin de Carlo, Sänger und Gesangslehrer aus Wien-Margareten, seit
zwei Jahren Single, suchte „eine nette Frau.“ Die Dame „soll jünger
sein und mir gefallen“. Genau genommen sollte seine Zukünftige
wesentlich jünger sein als er – sein Alter will der Sänger nicht
verraten –, denn: Er möchte eine Familie gründen. Es folgten diverse
Bewerbungen, doch bisher war die große Liebe noch nicht dabei. Die
Altersstruktur der Interessentinnen reichte von 19 bis 79 Jahren.
Nach der Sendung meinte eine Dame, „man müsste mich klonen, damit
alle Frauen was von mir haben. Ist das nicht ein großartiges
Kompliment?“ Außerdem fand Erwin de Carlo es gut, dass laut Zeitung
„halb Österreich von seinen Alltagssorgen abgelenkt war, weil es über
mein Alter gerätselt hat.“ Sein wahres Alter wird die Dame des
Herzens spätestens beim Hochzeitstermin erfahren.
Der 81-jährige Pensionist Helmut aus der Weststeiermark war 42 Jahre
verheiratet, doch „leider nicht bis zum Ende meines Lebens, obwohl
ich das vorhatte.“ Seit dreieinhalb Jahren ist Helmut Single.
„Alleine zu leben ist schwierig, weil ich die schönen Dinge mit
niemandem teilen kann.“ Helmut spielt Golf, geht gerne wandern, hat
Internet, eine Sauna, ein Hallenbad, ein großes Haus und einen
schönen Garten. „Wir können alles machen.“ Drei Wochen nach der
Sendung strahlt der Steirer: „Anscheinend habe ich einen recht guten
Eindruck gemacht. Bis heute haben mir 330 Damen geschrieben. Ich habe
nie damit gerechnet.“ Für die Auswahl hat sich Helmut zwei Kriterien
zurechtgelegt: die geografische Nähe und dass die Frau ihm optisch
gefallen muss, denn „ich muss ihr ja jeden Tag ins Gesicht schauen.“
Tatsächlich gibt es bereits eine Favoritin, doch Helmut möchte sich
noch mit einigen Damen treffen.
Christiano, 54-jähriger Koch aus Wien-Floridsdorf, suchte – vor sechs
Jahren – einen, großen, schlanken und jüngeren Mann. Damals war seine
Beziehung mit einem Alkoholiker, der ihn schlug und ausnutzte,
zerbrochen. „Es war nicht die große Liebe, aber ich hatte Angst vor
dem Alleinsein“, meinte der Koch, der gerne seine Gäste mit
Selbstgebackenem verwöhnt. Damals suchte Christiano einen großen
Blonden, der aussehen sollte, „wie ein halbes Cornetto.“ Gefunden hat
Christiano Oskar, „der genau meinem Ideal entspricht. Er ist zärtlich
und verwöhnt mich. Er ist meine große Liebe“. Und „meine Mama ist
bereits hellauf begeistert von ihm“. Christiano und Oskar blieben
zusammen und haben sich im Juni dieses Jahres verpartnert.
Gerhard, 61, Herausgeber einer Comiczeitschrift aus dem 15. Wiener
Gemeindebezirk, suchte vor zwei Monaten „eine Frau, mit der ich
möglicherweise noch eine Familie gründen kann. Mir ist klar, dass das
nicht so selbstverständlich ist.“ Der Comic-Zeichner wünscht sich für
das Kind eine warmherzige Mutter, und „sie muss mir auch gefallen!
Ich muss mich verlieben können.“ Vor der Ausstrahlung hatte der
Wiener viele Zweifel und hat diese sogar in einem Comic verarbeitet.
Doch dann, „ist alles super geworden. Ich habe sehr viel Post
bekommen und bin total gebauchpinselt.“ Gerhard will sich für jede
Dame Zeit nehmen, „es schaut aus, als hätte ich ein Jahresprojekt.“
Zehn bis elf Damen hat er bereits getroffen. „Wenn die Richtige
kommt, müsste ich aufhören. Denn ich will ja eine Familie gründen.
Ich will ein Kind, das aus echter Liebe entstanden ist. Ich möchte
kein Kind um jeden Preis, aber ich möchte es zumindest versucht
haben.“
Aus Oberösterreich kommt der 45-jährige Gebietsleiter Sascha, der
„eine junge Dame“ sucht. Seit drei Jahren ist er Single. Mit dem Bau
seines Hauses hat sich Sascha einen Lebenstraum erfüllt, aber die
Seele eines Hauses entsteht mit den Menschen, die sich darin
aufhalten. „Wenn eine Dame dekorieren will, gerne! Ich freue mich
über frischen Wind und wenn auch sie etwas aus ihrem Leben
einbringt!“ Zwei Wochen nach der Sendung hat Sascha mehr als 350
Zuschriften erhalten. Am Freitag nach der Ausstrahlung brauchte er
den ganzen Tag, um die Mails zu lesen. „Es war unglaublich,
unfassbar, ich war überfordert.“ Es waren sehr nette Briefe dabei,
ernste und witzige, und Sascha musste feststellen: „Ich kann nicht
alle persönlich beantworten.“ Eine Dame hat ihren Brief
handschriftlich verfasst, eingescannt und per Mail verschickt. Dieses
Mail hat Sascha besonders beeindruckt. Er hat der Dame namens Helga
zurückgeschrieben und sie am Montag angerufen. Die beiden haben
gleich ein Treffen vereinbart. „Wir haben Kaffee getrunken und eine
Wanderung gemacht und waren von diesem Moment an unzertrennlich. Wir
schwimmen auf gleicher Wellenlänge. Helga ist schlank, hat lange
braune Haare und ein unglaubliches Lächeln. Ich will keine andere
mehr treffen.“
Paul, 55, Barkeeper aus Niederösterreich, suchte „eine adrette,
nette, liebenswürdige Partnerin, in die ich mich verlieben kann.“
Seit zwei Jahren ist er von seiner dritten Frau geschieden. Flexibel,
spontan und kinderlieb soll die Auserwählte sein, da Paul drei
relativ kleine Kinder hat, die zweimal in der Woche bei ihm schlafen.
Der Niederösterreicher bevorzugt keinen speziellen Typ aber wichtig
ist, „sie muss mir gefallen. Mich elektrisieren. Es wird Zeit, wieder
das Herz zu verlieren.“ Es folgte „eine lustige und wundersame
Geschichte.“ Paul wurde am Tag nach der Ausstrahlung von seiner
Jugendfreundin Lisi angerufen. Sie hatte die Sendung gesehen. Paul
hat sie gleich besucht, nach 35 Jahren. Die beiden redeten und
redeten und haben sich wieder Hals über Kopf ineinander verliebt. So,
als hätten sie sich nie getrennt. Als Lisi ihn fragte, ob er viele
Zuschriften bekommen hat und Paul bejahte, meinte sie: „Am besten
ist, du sagst gleich allen anderen ab.“ Und so hat er es auch
gemacht. „Die erste Frau war die Beste!“
Die aktuelle „Liebesg’schichten und Heiratssachen“-Staffel ist eine
Produktion des ORF, hergestellt von Wega Film. Nach der
TV-Ausstrahlung ist die Sendung sieben Tage auf der Video-Plattform
ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) als Video-on-Demand abrufbar.
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