JugendvertreterInnen treffen Bundespräsidenten

Austausch zu jugendpolitischen Themen

Die Partizipation von jungen Menschen auf allen Ebenen ist uns ein zentrales Anliegen. Darum sind wir heute auch hier als VertreterInnen aller jungen Menschen Österreichs, um mit dem Bundespräsidenten zu sprechen und ihre Anliegen auf höchster Ebene einzubringen. Und darum schicken wir beispielsweise auch in Kürze eine junge Vertreterin – Anna Holzhacker – zur UNO Generalversammlung nach New York. Junge Menschen müssen überall gehört werden!”
Derai Al Nuaimi, Vorsitzender BJV
Wir wollen uns 2018 auch ins besondere dem Gedenk- und Erinnerungsjahr widmen. Die Wertschätzung der Errungenschaft der Demokratie, aber auch die Auseinandersetzung mit den dunklen Kapiteln unserer Vergangenheit ist ein wichtiger Bestandteil des öffentlichen Diskurses. Wir wollen hier ganz zentral junge Menschen einbinden und so einen wesentlichen Beitrag zur politischen Bildung leisten.
Julia Herr, Vorsitzende BJV
Wir wollen sicherstellen, dass besonders in dieser wichtigen Zeit Jugendpartizipation großgeschrieben wird. Junge Menschen fühlen sich als EuropäerInnen und sollen während der Ratspräsidentschaft dieses Europa auch besonders mitgestalten können.” 
Christian Zoll, Vorsitzender BJV
Es freut mich sehr, dass die Bundesjugendvertretung regen Anteil nimmt an der Gestaltung der Europäischen Union und der internationalen Zusammenarbeit in der UNO. Die großen Probleme wie etwa Friedenserhaltung oder Klimaschutz sind nur gemeinsam in der internationalen Staatengemeinschaft bzw. der Europäischen Union lösbar. Es geht ja letztlich darum, die eigene Zukunft mitzugestalten. Dazu gehört auch, das eigene Wahlrecht bei der kommenden Nationalratswahl wahrzunehmen.
Bundespräsident Alexander Van der Bellen

Wien (OTS) - Die Vorsitzenden und die Geschäftsführerin der Bundesjugendvertretung (BJV) trafen am Freitag den 29. September Bundespräsident Dr. Alexander Van der Bellen zum Austausch in der Hofburg. Dabei wurde die wichtige Arbeit der BJV ebenso diskutiert, wie aktuelle, jugendpolitische Themen. 

Fotos: http://tinyurl.com/fotosbjvbp

Ein großes Thema des Gesprächs war der bevorstehende Vorsitz Österreichs im Rat der Europäischen Union (“EU-Ratspräsidentschaft”). Christian Zoll, Vorsitzender der BJV, dazu: “Wir wollen sicherstellen, dass besonders in dieser wichtigen Zeit Jugendpartizipation großgeschrieben wird. Junge Menschen fühlen sich als EuropäerInnen und sollen während der Ratspräsidentschaft dieses Europa auch besonders mitgestalten können.” 

Derai Al Nuaimi, Vorsitzender der BJV, verstärkte im Gespräch diese Position: “Die Partizipation von jungen Menschen auf allen Ebenen ist uns ein zentrales Anliegen. Darum sind wir heute auch hier als VertreterInnen aller jungen Menschen Österreichs, um mit dem Bundespräsidenten zu sprechen und ihre Anliegen auf höchster Ebene einzubringen. Und darum schicken wir beispielsweise auch in Kürze eine junge Vertreterin – Anna Holzhacker – zur UNO Generalversammlung nach New York. Junge Menschen müssen überall gehört werden!” 

Im Moment liegt ein Fokus der Arbeit der BJV auf der bevorstehenden Nationalratswahl, für 2018 plant man Schwerpunkte zu Kinderrechte und Kinderarmut, wie die Vorsitzenden dem Bundespräsidenten berichtete. Julia Herr, Vorsitzende, erwähnte noch ein weiteres wichtiges Thema: “Wir wollen uns 2018 auch ins besondere dem Gedenk- und Erinnerungsjahr widmen. Die Wertschätzung der Errungenschaft der Demokratie, aber auch die Auseinandersetzung mit den dunklen Kapiteln unserer Vergangenheit ist ein wichtiger Bestandteil des öffentlichen Diskurses. Wir wollen hier ganz zentral junge Menschen einbinden und so einen wesentlichen Beitrag zur politischen Bildung leisten.” 

Außerdem wurde die Zeit dafür genutzt, darüber zu sprechen, wie man junge Menschen zur Ausübung ihres Wahlrechtes motivieren kann. Bundespräsident Dr. Alexander Van der Bellen betonte, wie wichtige die Partizipation junger Menschen in Politik und Gesellschaft ist.  

Bundespräsident Alexander Van der Bellen zum Treffen: „Es freut mich sehr, dass die Bundesjugendvertretung regen Anteil nimmt an der Gestaltung der Europäischen Union und der internationalen Zusammenarbeit in der UNO. Die großen Probleme wie etwa Friedenserhaltung oder Klimaschutz sind nur gemeinsam in der internationalen Staatengemeinschaft bzw. der Europäischen Union lösbar. Es geht ja letztlich darum, die eigene Zukunft mitzugestalten. Dazu gehört auch, das eigene Wahlrecht bei der kommenden Nationalratswahl wahrzunehmen.“

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