• 29.09.2017, 12:21:42
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Weltherztag: Gesundheitskompetenz stärken, um Vorhofflimmern rechtzeitig zu entdecken und zu behandeln

Broschüre des Gesundheitsministeriums informiert über Früherkennung und Behandlung von Vorhofflimmern

Wien (OTS) - 

Anlässlich des heutigen Weltherztages macht das Gesundheitsministerium auf eine verbreitete Herz-Kreislauferkrankung aufmerksam: Obwohl Vorhofflimmern die häufigste Herzrhythmusstörung ist und 1-2 Prozent der österreichischen Bevölkerung betrifft – also etwa 100.000 Menschen – ist diese Erkrankung noch nicht ausreichend bekannt. Das Gesundheitsministerium informiert mit einer Broschüre über Früherkennung und Behandlung.

Vorhofflimmern ist eine Erkrankung, die vor allem Menschen im höheren Lebensalter betrifft. Aufgrund der immer älter werdenden Bevölkerung wächst die Zahl der Patientinnen und Patienten mit Vorhofflimmern und damit auch die Zahl der Schlaganfälle. Da die oft unspezifischen Beschwerden nur selten dem Vorhofflimmern zugeschrieben werden, wissen die Betroffenen häufig nichts von ihrer Erkrankung. Die fehlende Diagnose kann allerdings gefährliche Folgewirkungen und Komplikationen bis hin zum Schlaganfall mit sich bringen. Daher ist eine umfassende Aufklärung und Information über diese Erkrankung wichtig, um Vorhofflimmern rechtzeitig zu erkennen.

Breites Bewusstsein zu schaffen stellt einen ersten wichtigen Schritt zur Verbesserung dar. Daher weist das Gesundheitsministerium auf die von Expertinnen und Experten interdisziplinär erarbeite Broschüre „Vorhofflimmern – Herz aus dem Takt – Gehirn in Gefahr“ hin. Diese gibt kompakte Informationen für Patientinnen und Patienten sowie potentiell Betroffenen zur Erkennung und in weiterer Folge zur Behandlung dieser Herzrhythmusstörung.

Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems stellen in den westlichen Industrieländern und somit auch in Österreich die häufigste Todesursache dar. Im Jahr 2016 starben 33.248 Menschen an den Folgen einer Herz-Kreislauf-Erkrankung, das sind 41,2 % aller Sterbefälle in Österreich. (Schluss)

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Bundesministerium für Gesundheit und Frauen
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Pressesprecherin
+43/1/71100-644511
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