Reimon: Glyphosat-Skandal - Hausverbot für Monsanto im EU-Parlament

Unabhängige Studien statt Monsanto-Papiere

Brüssel (OTS) - Das EU-Parlament hat heute Monsanto-LobbyistInnen die Zutrittserlaubnis entzogen. Der Hintergrund: Monsanto hatte sich geweigert, im EU-Parlament zu einer Anhörung zu erscheinen, in der die umstrittenen Monsanto-Studien zu dem aggressiven und wahrscheinlich krebserregenden Pflanzengift Glyphosat durchleuchtet werden sollten.
Michel Reimon, Co-Delegationsleiter der Grünen im EU-Parlament, sagt: „Monsanto weigert sich, ins EU-Parlament kommen, um sich im Skandal um geschönte Glyphosat-Studien zu erklären. Wer sich der demokratischen Kontrolle entzieht, hat auch sonst nichts im Parlament verloren. Wir verlangen unabhängige Studien von unabhängigen KrebsforscherInnen, bevor die Mitgliedsstaaten über die Zulassung von Glyphosat abstimmen. Bundeskanzler Christian Kern, der Glyphosat gerade als Wahlkampfthema entdeckt hat, muss dafür sorgen, dass Österreich im Rat dagegen stimmt.“

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