• 28.09.2017, 10:15:01
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  • OTS0077

Die Wiener Pflegeanwältin Sigrid Pilz beraumt einen außerordentlichen Sprechtag der Wiener Heimkommission im Pflegeheim Pater Jordan an

Bewohner und Angehörige des Heimes Pater Jordan können sich vor-Ort an die Pflegeanwältin wenden

Utl.: Bewohner und Angehörige des Heimes Pater Jordan können sich
vor-Ort an die Pflegeanwältin wenden =

Wien (OTS/RK) - Es ist inakzeptabel, so die Wiener Pflegeanwältin
Sigrid Pilz, dass ein der Misshandlung von Pflegebedürftigen
verdächtigter Pfleger und eine Pflegerin aus dem Pflegeheim
Clementinum in Kirchstetten (NÖ) trotz Verdachtslage in einem
katholischen Wiener Pflegeheim beschäftigt wurden. "Wer Mitarbeiter
einstellt, führt üblicherweise ein ausführliches Aufnahmegespräch und
macht sich ein Bild über den bisherigen Werdegang und die Motivation
des Bewerbers. Entweder wurden seitens der Verantwortlichen des Pater
Jordan Heims diese Minimalstandards nicht eingehalten oder noch
schlimmer, trotz bekannter Verdachtslage die Pflegepersonen
beschäftigt“, kritisiert die Wiener Pflegeanwältin Sigrid Pilz. "Es
muss der Frage nachgegangen werden, ob es für die Pflegebedürftigen
im Haus Jordan dadurch Nachteile gegeben hat."

Bewohner und Angehörige aller Wiener Pflegeeinrichtungen sind
eingeladen, sich mit ihren Erfahrungen und Sorgen an die Wiener
Heimkommission zu wenden, die zweimal im Jahr ihre Sprechstunde in
jedem Haus abhält. Pflegeanwältin Sigrid Pilz ist Vorsitzende der
Heimkommission und wird morgen, Freitag, einen außerordentlichen
Sprechtag im Haus Pater Jordan abhalten. Sie will den Bewohnern und
ihren Familien Gelegenheit geben, ihre Anliegen in geschützter
Atmosphäre zu besprechen. (Schluss)

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