SPÖ-Kanzlergattin im roten Fördernetzwerk

Wien (OTS) - Wie die neueste Ausgabe des Querformats für Querdenker "alles roger?" berichtet, hat sich im Dunstkreis roter Spitzenpolitiker ein eigener Zirkel gebildet, in dem reichlich Steuergeld für Förderungen von Start-ups fließen. Mittendrin: SPÖ-Kanzlergattin Eveline Steinberger-Kern und SPÖ-Stadtratsgattin und Fördergeberin Eva Czernohorszky. Rund 50 Millionen Euro an Fördergeldern gehen alleine in Wien per anno an Start-ups. Davon überleben aber viele die ersten Jahre nicht. Wurden solche Pleiten bei der Fördervergabe billigend in Kauf genommen? In Wien (und anderen Bundesländern) brüsten sich pleitegegangene Start-Up-Unternehmer in öffentlichen Veranstaltungen, wie viel öffentliches Geld dabei vernichtet wurde. „Pleitegehen gehört dazu. Aber neue Förderzusagen winken bereits", so ein gescheiterter Start-up-Unternehmer.

In Wien gilt die WeXelerate GmbH als Drehscheibe für Start-ups. 17,6 Prozent daran hält die Blue Minds Solutions GmbH, die von Kanzler-Gattin Steinberger-Kern gegründet wurde und deren Geschäftsführerin sie ist. Ihr Unternehmen hält wiederum 37,45 Prozent an der Innovation Club Network GmbH, Geschäftsführerin ist wiederum Steinberger-Kern. Beispiel gefällig: Die WeXelerate GmbH kassierte vom Ressort Stadträtin Brauner (SPÖ) über die Wirtschaftsagentur Wien 280.000 Euro. Zuständige Abteilungsleiterin ist dort Eva Czernohorszky, die Gattin des gleichnamigen SPÖ-Stadtrates. „alles roger?" deckt in seiner am Freitag erscheinenden Ausgabe dieses weitläufige rote Fördernetzwerk rund um die Kanzler-Gattin auf. Darin sind weitere SPÖ-Promis wie Niko Pelinka und bekannte SPÖ-Werber vertreten. Auffallend sind jedenfalls die personellen Parallelen zur Plattform „Weil‘s um was geht", die plakativ gegen die FPÖ auftritt. Hier finden sich neben Steinberger-Kern auch Niko Pelinka, Hassan Kirmaci als medialer Frontmann der WeXelerate und Start-Up-Investorin Maria Baumgartner. Wieviel Fördergelder laufen nun tatsächlich über dieses Netzwerk? Ob es hier auch strafrechtlich relevante Verfehlungen gab, wird wohl die Justiz zu prüfen haben.

Zuletzt sorgte der Fall des Wiener Start-Ups MeinKauf GmbH für Kopfschütteln. 1,8 Millionen Euro an Zuschüssen und Förderungen wurden nach der Pleite in den Sand gesetzt. Aber das „fröhliche Fördern" von Pleiteunternehmen im roten Dunstkreis geht munter weiter.

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