• 22.09.2017, 10:53:13
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  • OTS0065

Ludwig/Laschan: Leistbares Wohnen beim ehem. Kaiserin Elisabeth Spital

Neues Projekt mit 142 Wohnungen aus der Wohnbauinitiative in bester Lage des 15. Bezirks

Utl.: Neues Projekt mit 142 Wohnungen aus der Wohnbauinitiative in
bester Lage des 15. Bezirks =

Wien (OTS) - Wohnbaustadtrat Michael Ludwig, Gemeinderätin Claudia
Laschan und der Generaldirektor der Gesiba, Ewald Kirschner, legten
heute, Freitag, den Grundstein in der Felberstraße 66-76, auf dem
Gelände des ehemaligen Kaiserin-Elisabeth-Spitals in
Rudolfsheim-Fünfhaus. Bei dieser Wohnhausanlage handelt es sich um
ein weiteres Projekt der Wiener Wohnbauinitiative. ****

„Das neueste Wohnprojekt aus der Wohnbauinitiative steht für
zeitgemäßes Wohnen in denkmalgeschützter Nachbarschaft. Hohe
Qualitätsstandards und leistbare Konditionen bilden den Fokus des
sozialen Wiener Wohnbaus. Mit einem Supermarkt und Kindergarten
direkt in der Anlage eignet sich das Projekt besonders für junge
Familien, die ein neues Zuhause im historischen Baubestand suchen“,
unterstrich Wohnbaustadtrat Michael Ludwig. Die Gesamtbaukosten
liegen bei rund 22 Millionen Euro.

„Mit der Errichtung des Gebäudes wird die Nachnutzung des
ehemaligen Kaiserin Elisabeth Spitals weitergeführt. Für den Bezirk
bedeutet dieser geförderte Neubau mehr leistbare Wohnungen. Damit
wird ein weiterer wichtiger Schritt für die Aufwertung des 15.
Bezirkes gesetzt. Durch die dazugehörende Grünfläche, einen
Nahversorger und eine ärztliche Primärversorgungseinrichtung wird
auch die Infrastruktur für die Anrainerinnen und Anrainer erheblich
verbessert“, betonte Gemeinderätin Claudia Laschan.

„In Zeiten wie diesen ist es nicht selbstverständlich, in einem
Grätzel mit dieser hervorragenden Infrastruktur mit U-Bahn, S-Bahn,
Autobussen, Schulen, Ärzten und Einkaufsmöglichkeiten sowie einer
perfekten Anbindung an den Individualverkehr leistbares Wohnen für
alle anbieten zu können. Ich bedanke mich vor allem bei der Stadt
Wien, die es derzeit noch möglich machen kann, gemeinnützigen
Wohnbauträgern dafür finanzierbare Grundstücke anzubieten. Denn
Spekulation hat im gemeinnützigen Wohnbau keinen Platz“, hielt Ewald
Kirschner, Generaldirektor der Gesiba, fest.

Ein Wohntraum, der Privatsphäre mit Weitblick verbindet

In einer ausgezeichneten Lage errichtet die Gesiba im Grätzel
Felberstraße 66–76 im 15. Gemeindebezirk eine Wohnhausanlage mit 142
Mietwohnungen. Dabei erlauben die Wohnhügel an der Felberstraße eine
besondere Architektur in Form von Terrassenhäusern. Der Blick auf die
Nachbarbauten wird vermieden und die Wohnhausanlage in Richtung Süden
abgeschottet. Dadurch werden die künftigen Bewohner in den
Aufenthalts- und Freiräumen weder Straßenlärm noch die Bahn hören.
Auf dem Gelände werden ein Kindergarten und ein Supermarkt errichtet.

Das Wohnungsangebot umfasst Ein- bis Fünf-Zimmer-Wohnungen mit
durchschnittlichen Größen von ca. 42 bis 120 m² - alle mit privaten
Freiflächen wie Loggien, Terrassen oder Balkonen. Trotz der urbanen
Vorzüge bieten die Wohnungen private Geborgenheit in den Innen- und
Außenräumen. Die Wohnungsgrundrisse sind vielfältig, flexibel und
häufig zweiseitig orientiert, geplant sind auch mehrere große
Einheiten für kinderreiche Familien.

Die halböffentlichen Grünraumzeilen dienen als Begegnungsraum. Die
Kleinkinder- und Jugendspielbereiche liegen bandförmig nördlich der
Wohnbebauung und werden ebenfalls mit umfangreicher Bepflanzung
ausgestattet. Neben einem Gemeinschaftsraum mit Küche sind weitere
nutzungsoffene Räume vorgesehen. Geplant sind 220 PKW-Stellplätze in
der hauseigenen Tiefgarage mit Ein- und Ausfahrt in der Huglgasse.

Im näheren Umfeld der neuen Wohnhausanlage befindet sich unter
anderem das Pflegewohnhaus Rudolfsheim Fünfhaus, das ebenfalls von
der GESIBA errichtet wurde und seit 2015 in Betrieb ist. Am Gelände
werden ein Kindergarten und Geschäftsflächen errichtet. Auf Höhe der
Goldschlagstraße wird es eine attraktiv ausgestaltete
Querungsmöglichkeit für FußgängerInnen sowie RadfahrerInnen geben.
Weitere Geschäfte und viele attraktive Lokale bieten die nahegelegene
Mariahilfer Straße und die Bahnhof City.

Wohnbauinitiative

Bei dieser Wohnhausanlage handelt es sich um ein weiteres Projekt
der "Wiener Wohnbauinitiative". Die Wiener Wohnbauinitiative ist ein
zusätzliches, den geförderten Wohnbau ergänzendes Wohnbauprogramm,
das Stadtrat Michael Ludwig initiiert hat. Die Stadt knüpft die
Vergabe der Darlehen sowohl an verpflichtend preisgünstige
Eigenmittel- und Mietzinsobergrenzen als auch an bauliche
Qualitätskriterien. Deren Einhaltung überprüft ein Fachbeirat. Die
WBI macht bereits mehr als 5.700 neue Wohnungen in ganz Wien aus, die
fertiggestellt oder in Umsetzung bzw. in Planung sind. Die ersten
Wohnungen aus der Wohnbauinitiative wurden 2014/2015 in der aspern
Seestadt bezogen.

Ziel ist und bleibt in einer wachsenden Stadt ausreichend
erschwinglichen Wohnraum zu schaffen. Dazu trägt die 2011 ins Leben
gerufene Wiener Wohnbauinitiative bei und hat sich als ergänzendes
Instrument bestens bewährt. Die Wohnbauinitiative 2015 wurde daher
neu aufgelegt, sodass auch in Zukunft günstiger Wohnraum entstehen
kann. Die Hälfte der WBI-Wohnungen vergibt die Stadt Wien über die
Wohnberatung Wien.

Die Eckdaten

• Bauträger: Gesiba
• 142 Wohnungen aus der Wohnbauinitiative 2011
• Planung: Riepl Kaufmann Bammer Architektur
• Außenanlagen (Landschaftsarchitektur): DND Landschaftsplanung
• Baubeginn: April 2017
• Bezugstermin: Mitte 2019
• Gesamtbaukosten: € 22 Mio.
• Voraussichtliche Kosten (alle inkl. BK und MwSt.):
Eigenmittel: € 150/m²
Monatliche Kosten: € 9,79/m²
Alternativ kann auch die Kostenvariante mit Eigenmitteln in Höhe von
€ 500,-/m², bei monatlichen Kosten beginnend bei € 8,14/m² gewählt
werden.

Informationen für Wohnungssuchende

Wohnberatung Wien
3., Guglgasse 7-9/Ecke Paragonstraße
Tel.: 01/24 111
E-Mail: [email protected]
www.wohnberatung-wien.at

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