• 22.09.2017, 10:10:28
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  • OTS0042

ÖAMTC-Schutzbrief-Nothilfe: Hochbetrieb im Sommer 2017

Insgesamt mehr als 60.000 Anrufe in den Sommermonaten

Utl.: Insgesamt mehr als 60.000 Anrufe in den Sommermonaten =

Wien (OTS) - Auch heuer hat der wohlverdiente Urlaub für viele
Österreicher ein unerfreuliches Ende genommen: Krankenhaus statt
Strand, Heimfahrt im Rettungswagen statt im eigenen Auto oder
Rückflug im Ambulanzjet statt im Linienflieger. Von 1. Juli bis 31.
August 2017 hat die ÖAMTC-Schutzbrief-Nothilfe über 18.300
Hilfeleistungen erbracht. Beispielsweise wurden mehr als 688
Krankenfälle betreut, 312 Transporte im Rettungswagen und 106
Personenheimreisen nach Erkrankung oder Unfall organisiert. 19 Mal
wurde ein Ambulanzjet für den Heimtransport gebraucht, 62 Mal wurden
Patienten mit Linienmaschinen zurück gebracht.

Geholfen wird aber nicht nur in medizinischen Belangen. "Insgesamt
haben wir nach Fahrzeugausfall 2.569 Fahrzeugrückholungen
organisiert", berichtet Maria Tüchler von der
ÖAMTC-Schutzbrief-Nothilfe. "Etwa die Hälfte der Fahrzeugrückholungen
wurde aus dem Ausland erbracht, am häufigsten aus Deutschland,
gefolgt von Italien und Kroatien."

Möglich macht all das die internationale Vernetzung des ÖAMTC mit
über 160 Automobilclubs und Partnern und den neun deutschsprachigen
Auslandsnotrufstationen mit Erfahrung im Umgang mit den Behörden des
Landes.

Sprunghaft ansteigende Fallzahlen als große Herausforderung

Die ÖAMTC-Schutzbrief-Nothilfe wird bereits zu Beginn der
einsatzstärksten Monate personell verstärkt. "Erfahrungsgemäß steigt
die Zahl der Anrufe – je nachdem, wie die Feiertage fallen – im Mai
oder Juni massiv an", weiß Tüchler. Das kann mitunter herausfordernd
für die Mitarbeiter im NIS (Nothilfe- und Informationsservice)
werden. Das NIS ist die Einsatzzentrale der
ÖAMTC-Schutzbrief-Nothilfe und befindet sich im
ÖAMTC-Mobilitätszentrum in Wien-Erdberg.

Bereits im Sommer 2016 hat sich die Gesamtzahl der
Mitgliederanfragen stark erhöht, heuer gab es im Vergleich zum
Vorjahr einen weiteren sprunghaften Anstieg. "Allein im Bereich der
Schutzbrief-Nothilfe hatten wir heuer eine Steigerung von über neun
Prozent zu verzeichnen", berichtet Tüchler. Einen Grund für das
verstärkte Aufkommen von Anfragen in der ÖAMTC-Schutzbrief-Nothilfe
ortet sie im sich ändernden Reiseverhalten: "Die Urlaubsziele liegen
zum Teil näher als früher. Mit dem Auto in Österreich zu verreisen
oder ins nahegelegene Ausland zu fahren, liegt im Trend. Entsprechend
steigt beispielsweise die Anzahl der Fahrzeugpannen, bei denen die
Hilfe des ÖAMTC benötigt wird."

Die häufigsten Hilfeleistungen der Schutzbrief-Nothilfe im
Sommer 2017

6.683 Pannenhilfen im Ausland
3.966 Abschleppungen im Ausland
2.569 Fahrzeugrückholungen im In- und Ausland

Einige Fälle aus dem Sommer 2017

Ein ÖAMTC-Mitglied aus Tirol hatte in Island eine Autopanne – nach
Problemen mit der Kraftstoffversorgung ging nichts mehr. Eine
Reparatur vor Ort war kurzfristig nicht möglich, weil es an
Ersatzteilen fehlte. Die ÖAMTC-Schutzbrief-Nothilfe organisierte den
Rücktransport des Fahrzeuges nach Österreich: Zunächst ging es für
den Geländewagen in einem Container per Schiff nach Cuxhaven, von
dort mit einem Lkw zurück in die Heimat. Herr M. und seine Gattin
traten die Heimreise mit dem Flugzeug an. Die Kosten für Flug und
Auto-Rücktransport wurden zur Gänze vom ÖAMTC-Schutzbrief übernommen.

Das Fahrzeug von Herrn S. fiel Mitte August den Wetterkapriolen an
der oberen Adria zum Opfer: Während eines Sturms stürzte ein Baum auf
das Auto. Der ÖAMTC kümmerte sich um den Transport des Autos zurück
nach Österreich, für das steirische Club-Mitglied wurde die Heimreise
mit der Eisenbahn organisiert. Die Kosten für Rückreise und Transport
wurden vom ÖAMTC-Schutzbrief übernommen.

Im dichten Sommerreiseverkehr kam es auf dem Weg in den Süden und
auch auf der Rückfahrt immer wieder zu längeren Verzögerungen. Das
passierte auch Frau K. aus Niederösterreich, der in Kroatien, kurz
vor der slowenischen Grenze, der Sprit auszugehen drohte. Ihr größte
Sorge: Hund Barolo, der in der glühenden Hitze auf eine
funktionierende Klimaanlage angewiesen war, was den
Kraftstoffverbrauch zusätzlich steigen ließ. Via Schutzbrief-Nothilfe
wurde der kroatische ÖAMTC-Partner HAK informiert, der der
Niederösterreicherin einen Pannenfahrer mit Treibstoff schicken
konnte. Mit frisch betanktem Fahrzeug konnten Hund und Frauerl die
Fahrt im klimatisierten Auto fortsetzen.

ÖAMTC-Schutzbrief als Sicherheitsnetz für 3,14 Millionen
Österreicher

Mittlerweile sind über 1,4 Millionen Österreicher Inhaber eines
ÖAMTC-Schutzbriefes. Das Sicherheitsnetz des ÖAMTC schützt die
gesamte Familie – auch, wenn man getrennt verreist. Insgesamt sind
mehr als 3,14 Millionen Menschen durch den Schutzbrief abgesichert.
Der ÖAMTC-Schutzbrief bedeutet Soforthilfe in Österreich und in allen
Reiseländern in Europa, auf allen Mittelmeerinseln und in allen
Mittelmeerländern, auf den Kanaren, den Azoren und auf Madeira. Ganz
gleich, ob man mit dem eigenen Auto, mit Bus, Bahn, Schiff oder
Flugzeug unterwegs ist. Alle Infos zu Schutzbrief und
Weltreise-Krankenschutz, einem Ergänzungsprodukt, das weltweit Hilfe
sicherstellt, findet man unter www.oeamtc.at/schutzbrief.

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