FSG-Fetik fordert mehr Qualität in der Kinderbetreuung

Zweites verpflichtendes Kindergartenjahr fehlt weiterhin – Rechtsanspruch auf Kinderbetreuungsplatz ab dem 1. Lebensjahr notwendig

Wien (OTS) - „Die Richtung stimmt, das Tempo leider nicht“, kommentiert Ilse Fetik, Frauenvorsitzende der FSG (Fraktion Sozialdemokratischer GewerkschafterInnen) im ÖGB, dass sich die SPÖ durchgesetzt hat: Der Ausbau der Kinderbetreuung ist für das kommende Jahr gesichert.

Zentrale SPÖ-Forderungen wie das zweite Gratis-Kindergartenjahr und bundesweit einheitliche Qualitätsstandards seien mit der ÖVP leider nicht umzusetzen gewesen, bedauert Fetik. „Obwohl im Regierungsprogramm verankert, war dafür keine Zustimmung von der ÖVP zu haben, was klar zu Lasten berufstätiger Mütter geht. Besonders wichtig für die Erhöhung der Erwerbsbeteiligung von Frauen und die Schaffung von mehr Chancengleichheit im gesamten Berufsleben ist daher ein gesetzlicher Rechtsanspruch auf flächendeckende, kostenlose, qualitativ hochwertige Betreuungs- und Bildungseinrichtungen für Kinder ab dem 1. Lebensjahr mit adäquaten Öffnungszeiten. Darüber hinaus ist die Anzahl der Schließtage so zu halten, dass Eltern ihrer Erwerbsarbeit nachgehen können. Es ist leider Fakt, dass sowohl die täglichen Öffnungszeiten als auch die Ferienzeiten nicht mit den Erfordernissen der Arbeitswelt kompatibel sind. Derzeit haben österreichweit nur 24 Prozent der Kindergärten bis 18 Uhr geöffnet. Es mangelt an Angeboten für Verpflegung, Nachmittagsbetreuung oder Betreuung in den Ferienzeiten.  In diesem Sinne brauchen Frauen faire Rahmenbedingungen!“, so Fetik.

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