Tanja Wehsely (SPÖ): „Die ÖVP verkauft die WienerInnen für dumm“

Wenn die Zahlen für Wien sprechen, sprechen Schelling, Blümel und Co. eben gegen die Zahlen

Wien (OTS/SPW-K) - „Die WienerInnen werden nicht gerne für dumm verkauft“, mahnt Gemeinderätin Tanja Wehsely (SPÖ) die ÖVP, sachlich zu bleiben. „Wenn Schelling und Co. Wien dermaßen substanzlos anpatzen, trauen sie den WählerInnen offensichtlich nicht zu, die harten Fakten richtig einzuordnen. Denn diese sprechen nicht gegen, sondern ganz klar für Wien.“

So belaufen sich Wiens Schulden 2016 auf 6,0 Milliarden Euro. Im selben Zeitraum verschuldete sich der Bund um 207,7 Milliarden Euro – also das 35-Fache. „Seitdem die ÖVP das Finanzministerium führt, steigt der Schuldenstand unaufhörlich“, klärt Wehsely auf. So wurden seit dem Jahr 2000 jährlich 5,7 Milliarden neue Schulden gemacht. „Man kann sich vorstellen, was eine Neuauflage einer schwarz-blauen Koalition mit dieser Bilanz für unser Land heißt“, so Wehsely weiter. „Auch Niederösterreich sollte uns ein warnendes Beispiel sein.“ In der Heimat des Finanzministers überschreitet die Pro-Kopf-Verschuldung heuer 6.000 Euro, während sie in Wien bei 3.200 Euro steht. 

Zwtl.: Wien ist der Wirtschaftsmotor Österreichs =

„Wien ist ein brummender Wirtschaftsmotor. Hier siedeln sich mit Abstand die meisten internationalen Unternehmen an. Jeden Tag werden 26 neue Unternehmen gegründet. Nicht nur deshalb erbringen die WienerInnen bei 20 Prozent Anteil an der Bevölkerung 25 Prozent der Wirtschaftsleistung der ganzen Republik“, so Wehsely weiter. „Das weiß man auch im Umland zu schätzen. Schließlich pendeln täglich über 180.000 Menschen allein aus Niederösterreich zum Arbeiten nach Wien. Für diese ist unsere Stadt definitiv kein Hemmschuh.“

Auch im Bereich der Integration leistet Wien nachweislich gute Arbeit. „Eine Studie des Integrationsministeriums besagt: Flüchtlinge und Asylsuchende kommen nach Wien, um Deutsch zu lernen, Arbeit zu finden und eine Ausbildung zu machen“, erklärt die SP-Abgeordnete. „Und dennoch steigt die Rate der Mindestsicherungs-BezieherInnen nicht in dem Ausmaß, wie sie es in den ‚schwarzen’ Bundesländern Niederösterreich, Vorarlberg, Oberösterreich und der Steiermark tut.“ Die verächtlichen Aussagen von Wiens ÖVP-Chef Blümel gegenüber Schwächeren seien daher umso verwunderlicher. „Der Großteil der BezieherInnen arbeitet, verdient aber zu wenig. Hier kann man wohl kaum vom ‚süßen Nichtstun’ sprechen“, kritisiert Wehsely.

„Es entbehrt jeder Grundlage, Wien zum Hort des Bösen hochzustilisieren. Das billige Wien-Bashing der ÖVP ist also schon fad, bevor es richtig begonnen hat“, zieht Wehsely Bilanz. „Dabei müssten die türkis-schwarzen Granden nur ihrem Obmann zuhören. Sebastian Kurz hat schon 2010 in einem Interview festgestellt: ‚Wien hat definitiv eine hohe Lebensqualität.’ Dem ist nichts mehr hinzuzufügen“, schließt Wehsely.

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