• 21.09.2017, 11:27:30
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  • OTS0099

„Geheimbünde“: „Universum History“ geht den meistverbreiteten Verschwörungstheorien nach

In „Die Masken der Verschwörer“ am 22. September um 22.35 Uhr in ORF 2

Utl.: In „Die Masken der Verschwörer“ am 22. September um 22.35 Uhr
in ORF 2 =

Wien (OTS) - Der Blick auf die Menschheitsgeschichte zeigt ganz
deutlich: Bleiben historische Ereignisse dem Menschen auch bei
näherer Betrachtung rätselhaft, haben Verschwörungstheorien
Hochsaison. Bis heute gibt es daher etwa widersprüchliche Versionen
zu den Terroranschlägen vom 11. September 2001, bis heute wird
spekuliert, ob Jesus Christus nicht doch Nachkommen hatte. Und bis
heute bewegt die Frage, ob die Mondlandung im Jahr 1969 nicht bloß
eine Inszenierung der USA war. „Die Masken der Verschwörer“, der
dritte, von Kay Siering und Nanje de Jong-Teuscher gestaltete Teil
der dreiteiligen „Universum History“-Serie über die größten
Geheimorganisationen der Welt, geht am Freitag, dem 22. September
2017, um 22.35 Uhr in ORF 2 den meistverbreiteten
Verschwörungstheorien nach.

Als der Amerikaner Bill Kaysing 1976 zum ersten Mal Zweifel an der
Mondlandung äußerte, begannen viele seiner Zeitgenossen, an der
Sternstunde der Raumfahrt zu zweifeln. Kaysing hatte mehrere,
angeblich untrügliche Beweise dafür ausgemacht, dass die NASA die
Mondlandung nachgestellt habe. Tatsächlich war die Sowjetunion den
USA im Wettlauf zum Mond weit überlegen. Doch dann setzen die
Amerikaner mit der Mondlandung einen Meilenstein in der Geschichte
der Raumfahrt. Den Russen hingegen gelingt auch in den Folgejahren
nichts Vergleichbares. Ist es dabei tatsächlich mit rechten Dingen
zugegangen oder handelte es sich um ein Täuschungsmanöver der
US-Regierung?

Manche halten die US-Regierung sogar für den Drahtzieher hinter den
Terroranschlägen vom 11. September 2001. Die Ereignisse dieses Tages
haben sich in das kollektive Gedächtnis der westlichen Welt
eingebrannt. Bis heute werden immer wieder Stimmen laut, die die
offizielle Darstellung anzweifeln. Die Tatsache, dass ein Teil der
Untersuchungsakten noch immer unter Verschluss ist, nährt diese
Verschwörungstheorien. So hält sich etwa hartnäckig das Gerücht,
wonach der Anschlag Teil einer sogenannten „jüdischen
Weltverschwörung“ gewesen sei. Als Beweis werden immer wieder die
„Protokolle der Weisen von Zion“ herangezogen. Diese Schriftstücke
sollen geheime Treffen einflussreicher Juden dokumentieren. Sie
sollen sich regelmäßig auf einem alten Friedhof in Prag treffen, um
Pläne zur Übernahme der Weltherrschaft zu schmieden. Einst
rechtfertigten Nazis mit diesen Protokollen den Mord an Millionen
Juden. Längst weiß man jedoch, dass die Dokumente gefälscht sind.
Dennoch hält sich bis heute in vielen Teilen der Welt der Glaube an
ihre Echtheit.

Der dritte und letzte Teil der „Universum History“-Reihe
„Geheimbünde“ begibt sich – u. a. mit spektakulären Reenactements und
3D-Animationen – auf die Spuren von Verschwörungstheorien der Moderne
und stößt dabei auf Halbwahrheiten, auf dreiste Lügen, aber auch auf
noch immer ungelöste Fragen.

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