PRO-GE Wimmer: Weitere Hürde zur raschen Gleichstellung von ArbeiterInnen und Angestellten genommen

Kollektivverträge müssen weiterhin bessere Regelungen ermöglichen

Wien (OTS) - PRO-GE Vorsitzender Rainer Wimmer zeigt sich erfreut, dass gestern, Mittwoch, im Parlament auf Initiative der SPÖ ein Fristsetzungsantrag zur Gleichstellung von ArbeiterInnen und Angestellten mehrheitlich angenommen wurde. „Nun sollte einem Beschluss vor der kommenden Nationalratswahl nichts mehr im Wege stehen. Die Gewerkschaften drängen schon lange darauf, die Gleichstellung von ArbeiterInnen und Angestellten endlich umzusetzen“, sagt Wimmer.

Bei den Dienstverhinderungsgründen, den Kündigungsmodalitäten und der Entgeltfortzahlung bestehen derzeit noch unterschiedliche Regelungen. „Ein modernes Arbeitsrecht mit einheitlichen rechtlichen Vorgaben für alle ist längst überfällig. Dennoch wird und muss es auch in Zukunft möglich sein, in den Kollektivverträgen noch bessere Regelungen für die Beschäftigten zu vereinbaren“, so der Gewerkschafter. Die „Neue ÖVP“, die vor Wochen vollmundig angekündigt hat, die Gleichstellung von ArbeiterInnen und Angestellten vorantreiben zu wollen, hat übrigens gegen diesen Antrag gestimmt.

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