• 20.09.2017, 08:30:17
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Mahrer verleiht Großes Goldenes Ehrenzeichen an Karlheinz Töchterle

BM Harald Mahrer mit Karlheinz Töchterle

Wien (OTS/BMWFW) - Bundesminister Harald Mahrer hat gestern im Rahmen
eines Festaktes das Große Goldene Ehrenzeichen mit Stern an
Bundesminister a.D. Univ.-Prof. Dr. Karlheinz Töchterle verliehen.
„Karlheinz Töchterle kennt den Wissenschafts- und Forschungsstandort
Österreich von der theoretischen, praktischen, organisatorischen und
politischen Seite. In all seinen Funktionen hat er sich mit viel
Leidenschaft und hoher Expertise für die Verbesserung der
Rahmenbedingungen für Lehre und Forschung eingesetzt. Als
Wissenschaftsminister hat er entscheidende Projekte erfolgreich
vorangetrieben, wie etwa die Pädagog/innenbildung NEU, den Abschluss
der ersten ÖAW-Leistungsvereinbarung und zusätzliche Finanzmittel für
die Universitäten gesichert. Seit meiner Zeit als Staatssekretär und
jetzt als zuständiger Bundesminister bin ich dankbar, dass er mir als
Wissenschaftssprecher mit seiner umfassenden Expertise zur Seite
steht. Gemeinsam haben wir wichtige Projekte für den
Hochschulstandort umgesetzt. Seine langjährige Erfahrung hat
Töchterle auch bei den Vorarbeiten zum richtungsweisenden
Gesetzesentwurf zur Studienplatzfinanzierung eingebracht“, so Mahrer.

Von 2011 bis 2013 war Töchterle Bundesminister für Wissenschaft und
Forschung, seit 2013 ist er Abgeordneter zum Nationalrat und
Wissenschaftssprecher. Nach wie vor setzt sich der Tiroler auf
verschiedenen Ebenen für die österreichische
Wissenschaftsorganisation ein wie etwa seit 2015 als Präsident der
Österreichischen Forschungsgemeinschaft.

Töchterle startete seine wissenschaftliche Karriere als
Universitätsassistent am Institut für Klassische Philologie an der
Universität Innsbruck. Es folgten Gastprofessuren an der Universität
Graz und der Universität München war. 1997 wurde er zum ordentlichen
Universitätsprofessor für Klassische Philologie in Innsbruck ernannt,
wo er bis heute erfolgreich lehrt. Von 2007 bis 2011 fungierte er als
Rektor der Universität Innsbruck. Im Bereich Neulatein setzte
Töchterle an seiner Universität einen Forschungsschwerpunkt und legte
gemeinsam mit seinen Institutskollegen in zehnjähriger Arbeit die
erste umfassende neulateinische Literaturgeschichte einer ganzen
Region vor, nämlich des historischen Tirols (Tyrolis Latina.
Geschichte der lateinischen Literatur in Tirol). Dieses Werk war
Grundlage für die erfolgreiche Bewerbung der Innsbrucker Latinistik
um ein Ludwig Boltzmann Institut für Neulateinische Forschung, das
2011 seine Arbeit aufnahm.

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