• 18.09.2017, 10:49:35
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  • OTS0071

Mickel-Göttfert/Kobald/Figl/Tiller: Licht zum Wohlfühlen statt heller Wahnsinn

Testbetrieb mit unterschiedlichen Lichtfarben in den einzelnen Bezirken gefordert

Utl.: Testbetrieb mit unterschiedlichen Lichtfarben in den einzelnen
Bezirken gefordert =

Wien (OTS) - Anlässlich der PR Veranstaltung der Stadt Wien "LED it
shine" äußern sich die ÖVP-Bezirksvorsteherinnen und Bezirksvorsteher
Veronika Mickel-Göttfert, Silke Kobald, Markus Figl und Adi Tiller
kritisch zum wienweit geplanten Leuchtentausch, bei dem die
derzeitigen Lampen auf LED-Modelle umgestellt werden sollen. Die
Bezirksvorsteherinnen und Bezirksvorsteher der Bezirke 1, 8, 13 und
19 sind für eine umweltfreundliche Variante, möchten jedoch auch das
Flair in ihren Bezirksgrätzeln wahren. Daher gilt es zuerst einen
Testbetrieb in den Bezirken durchzuführen, bevor man alle Lampen
tauscht. "Wir fordern von der zuständigen Vizebürgermeisterin Maria
Vassilakou einen Testbetrieb mit unterschiedlichen Lichtfarben in
jedem unserer Bezirke. Damit die Bewohnerinnen und Bewohner sehen,
welche Auswirkungen unterschiedliche Lichtfarben auf das Ambiente
unserer historischen Grätzel haben. Zugleich soll dies die Basis für
weitere Entscheidungen in den Bezirken bilden. Es gibt bereits
Beispiele in Wien, bei der die neue Beleuchtung sehr verunglückt ist,
so etwas soll in unseren Bezirken nicht passieren", so
Mickel-Göttfert, Kobald, Figl und Tiller unisono.

"Wir müssen mit der Schönheit der Stadt sorgsam umgehen. Ich
befürworte neue Technologien aber es darf dabei nicht das Flair
unserer Grätzel zerstört werden. Uns wurden seitens der Stadt Wien
eigene Modelle für unsere Schutzzonen versprochen, bis heute haben
wir dazu keinen Entwurf und kennen nur das Einheitsmodell, das nun
der ganzen Stadt übergestülpt werden soll. Ich erwarte mir, dass
Maria Vassilakou als zuständige Stadträtin für Stadtbild und
Beleuchtung hier eine Lösung im Sinne der Bezirke präsentiert", so BV
Mag. Veronika Mickel-Göttfert.

"Bei der öffentlichen Beleuchtung steht der Sicherheitsaspekt
natürlich im Vordergrund. Darüber hinaus muss die Ausgestaltung auf
den individuellen Charakter der Grätzel abgestimmt sein. Hier geht es
sowohl um die Lichtqualität als auch die Gestaltung der Leuchten und
Masten. Nur so kann auf das jeweilige historische Ambiente und die
Bedürfnisse der Bürgerinnen und Bürger Rücksicht genommen werden. Ein
Einheitsbrei für ganz Wien kann nicht die Lösung sein", sagt BV Mag.
Silke Kobald.

"Die Innere Stadt hat als historischer Stadtkern ein besonderes
Flair. Dieses gilt es zu erhalten und zu unterstützen. Moderne
Technologie ja, aber diese muss auf unser einzigartiges Stadtbild
Rücksicht nehmen. Im Rahmen des Testbetriebes gilt es daher,
unterschiedliche Lichtfarben und Lichtstärken zu testen, um eine
altstadtverträgliche Lösung zu finden, welche auf das subjektive
Sicherheitsempfinden Wert legt. Zudem fordere ich die Stadt Wien auf,
auf unsere Altstadtzonen durch neue Technologie in traditionellem
Gewand Rücksicht zu nehmen", betont BV MMag. Markus Figl.

"In Döbling wurden schon in einigen Straßenzügen Tests durchgeführt,
wie z.B. am Pfarrplatz, Eroicagasse und Sieveringer Straße. Dabei
wurde das grelle Licht durch Einlage einer goldenen Spiegelplatte
gedämpft, sodass eine dem Ambiente entsprechende Beleuchtung erzielt
werden konnte, die von den Bürgerinnen und Bürgern wohlwollend
akzeptiert wurde. Daher sind Testbetriebe notwendig", so BV Adi
Tiller.

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